Internship Report - Manuel Froschauer D

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Froschauer.jpgManuel Froschauer, Oktober – Dezember 2011
Studium: Urbane Erneuerbare Energietechnologien



Die Zeit des Praktikums ist tatsächlich wie im Flug vergangen. Das lag einerseits an der guten Arbeitsauslastung, bei der weder Langeweile noch Stress aufkam und den lieben Kolleginnen die für allerlei Anliegen immer ein offenes Ohr hatten, andererseits an den tollen Möglichkeiten die ein Arbeitsaufenthalt in Washington bietet. Es finden zahlreiche Veranstaltungen statt, die teilweise auch im Zuge der Arbeit besucht werden können, man kommt der politischen Weltbühne ganz nahe und Washington ist ein idealer Ausgangspunkt um die Vereinigten Staaten zu bereisen.

Die Triade meiner Arbeitswelt am OST setzte sich aus der Datenbank, zahlreichen Veranstaltungen und dem Magazin bridges zusammen. Als alter Zahlenfuchs habe ich mich schnell in das System der Datenbank eingefunden und konnte dem Büro bei der Pflege und dem Wechsel zu einem neuen Programm behilflich sein. Eine interessante Tätigkeit war die Vor- und Nachbereitung von OST-Veranstaltungen und die Mithilfe bei größeren Veranstaltungen der Botschaft. Um einen Überblick über die in Washington stattfindenden, Wissenschaft und Technologiepolitik betreffenden Veranstaltungen zu haben, habe ich wöchentlich eine Veranstaltungsliste erstellt und war damit stets bestens informiert. Zusätzlich hatte ich die Möglichkeit, fast wöchentlich ein Senats- und Househearing zu besuchen oder zu ähnlichen Veranstaltungen zu gehen. Die für mich lehrreichste und anspruchvollste Aufgabe war, einen Artikel über einen österreichischen Wissenschafter für das Magazin bridges zu schreiben. Dazu habe ich den Wissenschafter Thomas Wallner in Chicago besucht, um mit ihm über seine Arbeit am Argonne National Laboratory zu sprechen. Damit war jedoch nur der erste Stein gelegt, um danach den ganzen Prozess von Transkription, Outline, Entwurf, zweiter Entwurf, überarbeiteter Entwurf, finaler Entwurf, über final editierter Entwurf, finaler editierter freigegebener Entwurf, finaler bebildeter Artikel bis zu veröffentlichter Artikel zu durchlaufen.Um einen Überblick zu erhalten und über die Arbeitsaufgaben der Kollegen informiert zu sein, fanden regelmäßige Treffen statt, die ich als sehr angenehm empfunden habe.

Abgesehen von der eigentlichen, mich betreffenden Arbeit, erlebte ich auch den alltäglichen Ablauf in einer der größten österreichischen Botschaften. Sehr schnell konnte ich Kontakt zu Praktikanten aus anderen Abteilungen knüpfen und gemeinsam Washington und Umgebung erkunden. Es gibt ein großes Angebot an kostenlosen Aktivitäten, wie Museen, Zoo, Schwimmbad oder politische Ereignisse. Ich erinnere mich besonders gerne an die Eröffnung des Dr. Martin Luther King Memorials durch Präsident Obama.

Und noch viel lieber erinnere ich mich an das ganze Praktikum am OST ;) Danke, liebe Kolleginnen für die Zusammenarbeit und die Möglichkeit diese einmalige Erfahrung zu machen.
 

Internship Report - Manuel Froschauer E

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Froschauer.jpgManuel Froschauer, October – December 2011
Field of study: Urban Renewable Technologies



The time of the internship passed pretty quickly. This was partly due to the interesting and well-balanced workload and the kind colleagues who always had an open door and listened to my wishes and problems. In addition, a stay in Washington offered a wide range of opportunities, with many events that could be attended, permitting me to get close to the political world stage. Washington is also an ideal starting point to travel in the United States and to learn more about its geography, nature, and people.

The triad of my working life at the OST consisted of updating the database, preparing numerous events, and contributing to the online magazine bridges. I quickly gained competence in the database system and was helpful in its maintenance and the final transition to a new program. Another interesting activity was the pre- and postproduction of OST events, as well as contributing to major events hosted by the Embassy. Additionally, I created a weekly list of events taking place in Washington concerning science and technology policy and was therefore always well informed. I regularly had the opportunity to visit Senate and House hearings or attend similar events relating to my work interests. Personally, the most instructive and challenging task was to write an article about an Austrian scientist for the magazine bridges. In order to do so, I visited Thomas Wallner in Chicago and interviewed him about his work at Argonne National Laboratory. This was the starting point for the whole production process of transcription, outline, draft, second draft, revised draft, final draft, final edited draft, final edited approved draft, final article with pictures added, and finally the published article. In order not to lose track, and to be informed about my colleagues’ progress, there were regular meetings, which I found very pleasant.

Apart from my actual work experience, I had the opportunity to gain insight into the daily work of one of Austria’s largest embassies. I also very quickly made contact with interns from other departments, and we jointly explored Washington and the surroundings. There are a wide variety of happy hours in convenient places, and free activities such as museums, the zoo, swimming pools, or political events. I have fond memories of the opening of the Dr. Martin Luther King, Jr. Memorial by President Obama.

But I have even fonder memories of the internship at the OST. Thank you, dear colleagues, for your cooperation and the opportunity to have this unique experience.
 

Internship Report - Magdalena Pierer D

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Magdalena Pierer, Januar – März 2012
Studium: Umweltsystemwissenschaften

 

Als Praktikantin unterstützte ich das Team des OST hauptsächlich in zwei großen Bereichen: Einerseits erfüllte ich viele verschiedene, manchmal etwas langwierige, Aufgaben zur Wartung und Aktualisierung der internen Datenbank. Andererseits führte ich ein Interview mit Klaus Hubacek, einem österreichischen Umweltökonomen, der an der University of Maryland lehrt und forscht. Dieses Interview diente als Grundlage für einen Artikel, den ich für das Online Magazin bridges verfasste. Durch diese Tätigkeiten konnte ich wertvolle Einblicke in den Publikationsprozess, die vielen notwendigen Schritte zur Produktion eines guten Artikels, sowie die Handhabung von Fristen und Projektmanagementpraktiken gewinnen. Weiters nahm ich an den wöchentlichen Office-Meetings teil, die einen guten Überblick über die konkreten Tätigkeiten der einzelnen Teammitglieder gaben.

Zusätzlich konnte ich mehrmals die Möglichkeit nutzen, diverse Diskussions- und Informationsveranstaltungen und Hearings – hauptsächlich zu den für mich besonders interessanten Themengebieten nachhaltige Entwicklung, Energie, und Klimawandel – zu besuchen. Das war die für mich spannendste und bereicherndste Tätigkeit im Rahmen des Praktikums. Die unzähligen Think Tanks, Organisationen und Institutionen die neben internationalen diplomatischen und politischen Vertretungen in Washington DC angesiedelt sind, in Kombination mit einer faszinierenden Mischung von Menschen aus aller Welt, machen den Reiz der Stadt aus.

Alles in allem war das Praktikum am OST eine sehr aufschlussreiche Erfahrung – sowohl hinsichtlich der Arbeit im Büro, als Teil eines dynamischen und gut eingespielten Teams, als auch als mein erster und beeindruckender Aufenthalt in den USA.

Internship Report - Chiara Rudel D

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Chiara Rudel, Januar – März 2012
Studium: Lehramtsstudium für Englisch, Philosophie und Psychologie, Deutsch als Fremdsprache

 

Während meines Praktikums am Office of Science and Technology konnte ich sehr viele neue und einmalige Erfahrungen sammeln. Ich hatte die Gelegenheit, einen Einblick in die Arbeitsweise der Botschaft zu gewinnen, internationale Kontakte zu knüpfen und bei der Veranstaltungsplanung und –durchführung mitzuwirken. Vor allem bei Besuchen von Veranstaltungen von NGOs, politischen und kulturellen Institutionen oder House Committee Hearings habe ich sehr viel gelernt und konnte meine Interessensbereiche ausweiten.

Auch die Mitarbeit an der neuen bridges Ausgabe hat mir viel Freude bereitet. Es war spannend, in den Entstehungsprozess eingebunden zu sein und einen Artikel selbst zu verfassen - von der ersten Auswahl potentieller KandidatInnen, über das Interview, ersten Entwürfen bis hin zum fertigen Portrait, das nun online steht. Die intensive Auseinandersetzung mit „meiner“ Wissenschaftlerin und ihrer Arbeit hat in meinem Fall aber nicht nur zu einem bridges-Artikel geführt, sondern auch zu mehreren Gesprächen, Besuchen und schließlich einem Diplomarbeitsthema, das ich ohne meine Zeit am OST nie entdeckt hätte.

Ich bin sehr froh, die Gelegenheit gehabt zu haben, ein Praktikum am OST zu absolvieren, und würde es jederzeit wiederholen. Das OST-Team stand mir stets mit Rat und Tat zur Seite und es war eine schöne Erfahrung in einem so netten Team zu arbeiten. Und auch Washington, DC ist eine ganz besondere Stadt, in der man quasi überall interessante, intelligente Menschen trifft und den Eindruck vermittelt bekommt, wichtige Entscheidungen hautnah miterleben zu können.

Internship Report - Carmen Lajtos D

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Lajtos.jpgCarmen Cornelia Lajtos, Oktober – Dezember 2011
Studium: Allgemeine Sprachwissenschaften und Mathematik



Es ist schwer zu glauben, dass 3 Monate so schnell vergehen können, aber wie man so schön sagt: “Time flies when your having fun” - oder wenn man am Office of Science & Technology (OST) arbeitet, möchte ich hinzufügen. Gleich zu Beginn wurde ich herzlich willkommen geheißen und bis zum Ende meines Praktikums freundlich vom gesamten OST Team bei meiner Arbeit unterstützt.

Die Arbeit an der Dezember-Ausgabe des OST Online-Magazins bridges ließ die Zeit schneller vergehen als wir in der Lage waren, die Türchen unseres Adventskalenders zu öffnen. Doch obwohl die Adventzeit manchmal mehr stressig als besinnlich war, will ich die tolle Erfahrung, einen Artikel für bridges beizusteuern, nicht verpasst haben. Was ich gelernt habe ist, dass das Verfassen eines Artikels mehr als nur das Schreiben des Artikels umfasst: Der Erstellungsprozess beginnend mit dem Notieren erster vager Ideen auf einer leeren Seite Papier bis schließlich zum Lesen des Artikels auf der bridges Webseite erfordert eine Menge Vorbereitung, Organisation und - wenn man vorhat, sich an Deadlines zu halten- ein gutes Gefühl für Zeitmanagement.

Während ich gerne selbstständig an meinem bridges Beitrag arbeitete, genoss ich die Teamarbeit beim Organisieren verschiedenster Veranstaltungen gleichermaßen. Unabhängig davon, ob es sich um Vorbereitungen im Büro oder um die Unterstützung vor Ort handelte - als PraktikantIn beim OST ist man voll und ganz in den gesamten Event-Management-Prozess eingegliedert.

Wenn man Struktur und Ordnung mag (so wie ich), wird man die Arbeit mit der OST-Datenbank lieben. Mir wurden vielen verschiedene Aufgaben rund um die Pflege und Aktualisierung der Datenbank anvertraut. Diese Tätigkeit gewährte mir einen Einblick in das Networking des OST mit Organisationen und Personen aus dem wissenschaftlichen, universitären oder wirtschaftlichen Bereich.

Den Fortschritt in der Datenbereinigung und die Veröffentlichung meines Porträts des österreichischen mathematischen Sprachwissenschaftlers Thomas Graf am Ende meines sehr lehrreichen Praktikums zu sehen, war ein sehr lohnendes Gefühl und ein tolles Weihnachtsgeschenk für mich.