|
Miscellaneous & Links
Neue Visa Bestimmungen der USA erfordern längerfristige Planung von Studien- und Forschungsaufenthalten
Die Fulbright Kommission informiert, dass als eine Folge der Angriffe auf New York City und Washington, DC, vom 11. September 2001 eine Reihe von neuen Gesetzen bzw. institutionellen Umstrukturierungen initiiert wurde, um die Ausstellung von Visa (nonimmigrant visas) an Studierende und ForscherInnen (sowie gegebenenfalls deren Angehörige) einer strengeren Vorprüfung zu unterziehen sowie die faktische Einreise ausländischer Studierender und ForscherInnen und ihren Verbleib in den USA lückenlos zu dokumentieren.
Für die Durchführung der gesetzlichen Bestimmungen ist nicht mehr das INS verantwortlich, sondern zwei Behörden im neu geschaffenen Ministerium, dem Department of Homeland Security (DHS), das 22 bis dato selbständige Behörden vereint. Es handelt sich um das Bureau of Citizenship and Immigration Service und das Bureau of Border Security, die hier seit dem 1. März 2003 die Funktionen des INS übernehmen. Für einen allgemeinen Einstieg zu Visumsregelungen empfiehlt sich das vom US Department of State neu entwickelte und übersichtlich gestaltete Portal Destination USA. Secure Borders. Open Doors.
Um einen Studien- oder Forschungsaufenthalt in den USA im kommenden Wintersemester antreten zu können (N.B. das Wintersemester beginnt an den meisten US Institutionen bereits im August oder September 2003), empfiehlt das Sekretariat der Fulbright Kommission vorsichtshalber eine Vorlaufzeit von mindestens 8 Wochen (gerechnet vom beabsichtigten Tag der Einreise) zu veranschlagen. In dieser Vorlaufzeit sind sowohl die Beschaffung des Dokuments für die Visumsbeantragung von der Gastinstitution aus den USA als auch die Bearbeitung des Antrags durch das US Konsultat enthalten. Sobald man die nötigen Unterlagen beisammen hat (DS 2019 bzw. I 20 sowie die zusätzlichen Antragsformulare für das Visum), ist die Austellung des Visums durch das US Konsulat unproblematisch.
Diese Empfehlung der Fulbright Kommission ist unverbindlich und eine vorsichtige Schätzung, die auf der Vermutung beruht, dass es zu Rückstaus oder technischen Problemen bei der Datenerfassung seitens der US Hochschulen bzw. bei der Ausstellung der notwendigen Unterlagen kommen kann.
Studierende und ForscherInnen müssen die entsprechenden Studienvisa bereits vor der Einreise in die Vereinigten Staaten haben; sie können nicht als TouristInnen einreisen und in den USA ihren Aufenthaltszweck ändern; sie dürfen ab 30 Tagen vor dem Beginn Ihres Studien- oder Forschungsaufenthaltes, wie er auf dem Formular DS 2019 bzw. I 20 angegeben ist, in die USA einreisen.
Info & Contact:
Austrian-American Educational Commission (Fulbright Commission)
1080 Wien, Schmidgasse 14
(*1) 31339-5685
www.fulbright.at
Auszeichnungen der Stadt Wien für Werner Welzig, Alfred Ebenbauer und Wolfgang Greisenegger
Bürgermeister Dr. Michael Häupl überreichtedem Präsidenten der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), Prof. Dr. Werner Welzig im Wiener Rathaus den Ehrenring, die höchste Auszeichnung der Stadt Wien.
Der ehemalige Rektor der Universität Wien, Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Alfred Ebenbauer, und der Dekan der Wiener Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften und ebenfalls ehemaliger Rektor der Universität Wien, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Greisenegger, erhielten das Große Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien.
Marietta Blau weitere unbekannte "Größe" der Physik aus Österreich
Eine neu erschienene Biografie (Robert Rosner, Brigitte Strohmaier, Hrsg.: Marietta Blau Sterne der Zertrümmerung. Biographie einer Wegbereiterin der modernen Teilchenphysik. Böhlau-Verlag, Wien 2003) beleuchtet Leben und Werk von Marietta Blau (1894-1970), die unter den ersten Frauen war, die an der Universität Wien Physik studierten. Diese (weitere) "nobelpreisverdächtige" große "Unbekannte" der Wiener Physik entwickelte am Wiener Radiuminstitut eine Methode zur Registrierung von Kernteilchen mit Hilfe von photographischen Platten. Höhepunkt ihrer Forschung war die Entdeckung von "Zertrümmerungssternen", den Spuren der Kernreaktionen, die die Höhenstrahlung in den Photoplatten bewirkt.
1938 emigrierte Marietta Blau Mexiko und später in die USA. Als sie 1960 nach Wien zurückkehrte, war sie bereits dreimal vergeblich für den Nobelpreis vorgeschlagen worden, und sie fand in ihrer Heimatstadt die unaufgearbeiteten Probleme der Nazizeit vor. Zehn Jahre verlebte sie in diesem schwierigen Ambiente, vier davon forschte sie noch am Radiuminstitut.
Als Autoren bzw. Herausgeber der Biographie zeichnen der Chemie-Historiker Robert Rosner sowie die als Dozentin am Institut für Isotopenforschung und Kernphysik der Universität Wien tätige Brigitte Strohmaier. (APA)
EU-Server: Suchen im Bereich "Forschung"
Auf dem EU-Server wurde ein eigener Bereich zur Suche nach und in Dokumenten zum Thema Forschung eingerichtet. Die Suche kann sich auf die gesamte Forschungs-Hauptseite beziehen, die Forschungsseiten der GD Informationsgesellschaft, die Weltraum-Webseite, die Webseite der GD Forschung und die Webseite des für die Forschung zuständigen Kommissionsmitglieds, Herrn Philippe Busquin.
Internet-Angebot "Österreich im Ausland"
Die vom Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten unterstützte Adressensammlung "Österreich im Ausland" versucht, ÖsterreicherInnen - im Inland und im Ausland aufeinander aufmerksam zu machen und zu informieren, wo es heimische Produkte und unvergleichliche Dienstleistungen in aller Welt gibt. Seit November 2002 wird auch ein 14tägig erscheinendes "Österreich Journal" als pdf-Magazin herausgegegen, das kostenlos zum Download bereitsteht.
Kontakt: Michael Mössmer
Österreich Journal-online
Neben dieser Privatinitiative soll hier auch noch auf Radio Österreich International hingewiesen werden.
back to top
Stipendien und Universitäten
Förderungen, Finanzierungen
Fristen in Stipendien- und Förderprogrammen bereitgestellt von der Universität Wien
Tabellarische Listung von Forschungsfinanzierungen nach Abgabeterminen/ Instiutionen, bereitgestelt v.d. Universität Wien
Forschungsförderungsdatenbank der WU
Datensammlungen zur Forschungsfinanzierung, bereitgestellt von der Universität für Bodenkultur:
|
|