|
Österreichische Forschungslandschaft
|
Ressortzuteilung der Forschungsagenden bleiben vorerst unverändert
Bei der Ressortzuteilung der Forschungsagenden soll es laut Bildungsministerin Elisabeth Gehrer zu keinen Kompetenzverschiebungen kommen. An einem gemeinsamen Forschungsdach werde aber weiter gearbeitet. Auch der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) verbleibt daher im Infrastrukturministerium (BMVIT). Derzeit sind Forschungskompetenzen sowohl im Bildungs-, wie im Infrastruktur- und im Wirtschaftsministerium angesiedelt (ORF Science Channel: Bericht aus dem bm:bwk; Bericht aus dem BMVIT).
Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFT) fordert eine Konzentration der Agenden auf zwei Ressorts sowie die Rückkehr des FWF in das Bildungsressort, das auch für die Universitäten zuständig ist (siehe dazu auch den Featurebeitrag von Knut Consemüller).

FWF: Der neue Präsident Georg Wick plant Neupositionierung
Der neue Präsident des FWF, Prof. Georg Wick bekennt sich in einer Presseaussendung des FWF zu Unabhängigkeit des Wissenschaftsfonds (FWF) und zur Grundlagenforschung und plant den Fonds stärker zu einer Projektmanagementorganisation zu entwickeln, die ForscherInnen bei ihren Projekten unterstützt. Wick sprach sich gegen eine Zusammenlegung von FWF und dem Forschungsförderungsfonds für die gewerbliche Wirtschaft (FFF) aus, erachtet aber mehr Interaktion und Bündelung zwischen den Förderungsorganisationen durch eine Verbindungsorganisation als notwendig, wie der ORF Science Channel berichtet.
Beim Budget hat der FWF im vergangenen Jahr erstmals seit 13 Jahren einen Rückgang hinnehmen müssen. 2001 lag das Budget noch bei 93,9 Mio. Euro, 2002 waren es mit 92,2 Mio. Euro um 1,8 % weniger. 45,1 Mio. Euro davon kamen vom Bund, 19,6 Mio. Euro aus den Forschungssondermitteln der Bundesregierung und 27,5 Mio. Euro von der Österreichischen Nationalbank.

Zwei Jahre Plattform Wissensmanagement
Die Plattform Wissensmanagement (PWM) feierte am 21. März ihren zweiten Geburtstag. Die PWM-Community und das Informationsportal ergänzen sich zu einer Plattform für Wissensmanagement-Interessierte aus allen Bereichen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens. Mehr als 400 registrierte Mitglieder machen sie zur größten virtuellen Wissensgemeinschaft zum Thema im deutschsprachigen Raum. Finanzielle Unterstützung bekommt die PWM großteils vom WissenschaftsZentrum Wien (WZW), das als Kompetenzzentrum für kommunales Wissensmanagement den Know-how-Transfer zwischen Wiener WissensträgerInnen aus Politik, Wissenschaft und Verwaltung fördert.
|
|
|
Universitäten, Uni-Reform, Fachhochschulen
|
bm:bwk-Studie: Patente und Universitäten in Österreich
Das bm:bwk und die Innovationsagentur haben die Studie Patente und Universitäten in Österreich Analyse der Bereiche Medizin, Naturwissenschaften und Technik an den österreichischen Universitäten 1999 2001 erstellen lassen. Sie steht im pdf-Format auf den Seiten des BMBWK zum Download bereit.
Studierenden-Sozialerhebung 2002
Im Auftrag des bm:bwk wurde vom Institut für Höhere Studien (IHS) der Bericht zur sozialen Lage der Studierenden erstellt. Die Studie ist als pdf-File zum download bereit. Das bm:bwk bietet auch eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse in Form eines Pressetextes.

Montanuniversität Leoben: Bakkalaureatsstudien, Geo-Engineering & Geo Sciences
Die Montanuniversität Leoben bietet ab dem Herbst sieben Semeser lange Bakkalaureatstudien im Bereich der rohstofforientierten Studien an. Weiters werden mehrere Studienrichtungen künftig unter dem Gesamtbegriff "Geo-Engineering & Geo Sciences" zusammengefasst. Die Bakkalaureatstudien schliessen mit dem akademischen Grad eines Bakkalaureus der technischen Wissenschaften ("Bakk.techn."). Daran kann ein dreisemestriges Magisterstudium anschließen, das mit dem Grad "Diplom-Ingenieur" abschließt.
Universität Innsbruck: Neue Studienrichtung "Wirtschaftsrecht"
An der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck wird es ab Herbst 2003 die neue Studienrichtung "Wirtschaftsrecht" geben. Dieses interdisziplinäre Diplomstudium soll "Spezialjuristen" für die Wirtschaft und wirtschaftsnahe Berufe ausbilden und kombiniert ein Minimum von 55% Rechtsfächern und 20% Wirtschaftsfächern.
Johann Radon Institute for Computational and Applied Mathematics (RICAM)
Das RICAM der Österreichischen Akademie der Wissenschaften wurde Ende März offiziell an der Universität Linz eröffnet. Stellenausschreibungen für Postdocs sind in folgenden Bereichen offen:
Scientific Computing Computational Methods for Direct Field Problems (Prof. Ulrich Langer),
Scientific Computing Inverse Problems (Prof. Heinz Engl),
Symbolic Computation (Prof. Bruno Buchberger),
Analysis of Partial Differential Equations (Prof. Peter Markowich)
Financial Mathematics (Prof. Gerhard Larcher, Prof. Walter Schachermayer)
UG 2002: Universitätsräte nach neuem Gesetz nun vollständig
An der Montanuniversität Leoben wurde der Industrielle und Ex-Vizekanzler Hannes Androsch zum Vorsitzenden des Uni-Rats gewählt. An der Karl-Franzens-Universität Graz wurde der steirische Industrielle Werner Tessmar-Pfohl gewählt. Werner Tessmar-Pfohl ist auch Vize-Präsident der Industriellenvereinigung Steiermark. Als Vorsitzende des Uni-Aufsichtsrates wurde der steirische Landesamtsdirektor Gerhart Wielinger bestimmt. Irmgard Griss, Richterin am Obersten Gerichtshof, wurde zu dessen Stellvertreterin gewählt. An der Technische Universität Wien wurden mit der Bestellung zweier männlicher Uni-Räte durch das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kunst (bm:bwk) ausschließlich Männer in den Universitätsrat geentsandt. Der Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen an der TU Wien wertete das als negatives Signal für die Gleichstellung und Frauenförderung an der TU, laut eines Berichtes im Science Channel des ORF und einer Pressemeldung der TU Wien
UG 2002: Veterinärmedizinische Universität Wien: Rektor Wolf-Dietrich von Fircks bestätigt
Nachdem sich acht Kandidaten um das Amt des Rektors beworben hatten, bestätigte am 24. März der aus fünf Mitgliedern bestehende Universitätsrat der Veterinärmedizinischen Universität Wien (VUW) den amtierenden Rektor Wolf-Dietrich von Fircks (54) für die ab 1. Jänner 2004 aus der Bundesverwaltung ausgegliederte VUW in seinem Amt. Die Amtsperiode des neuen Rektors beträgt vier Jahre.
Der Jurist Fircks, am am 23. Juli 1948 in Göttingen geboren, ist seit Anfang März 2001 Rektor der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Er studierte Jus an den Universitäten Göttingen, Freiburg und Kiel, 1972 promovierte er zum Doktor der Rechte. Anschließend betätigte sich Fircks als freiberuflicher Jurist und Uni-Lehrbeauftragter. Als sogenannter Kanzler, der in erster Linie für den Universitätshaushalt zuständig ist, arbeitete der Jurist für die Unis Hildesheim, Oldenburg und die Freie Universität (FU) Berlin. (APA)
Bericht im Science Chanel des ORF
Mehr Förderung für Frauen an den Unis
Die Stabsstelle für Frauenförderung der Johannes Kepler Universität Linz und das Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung der Paris Lodron Universität Salzburg haben im Dialog mit den beiden Rektoren, Univ. Prof. Dr. Rudolf G. Ardelt und Univ. Prof. Dr. Heinrich Schmidinger, ein mehrschichtiges Nachwuchsförderungs- und Karriereplanungskonzept entworfen.
Das Projekt orientiert sich sich am Prinzip des Gender Mainstreaming und wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur gefördert. (APA)
Information an der Universität Linz
Women in Science auf den Internet Seiten des bm:bwk
International University: Akkreditierung aberkannt
Der für die Anerkennung von Privatuniversitäten zuständige Akkreditierungsrat unter dem Vorsitz von Helmut Konrad widerrief die Zulassung der International University (IU) als Privatuniversität in Österreich. Die Aberkennung der Zulassung wird aus Rücksicht auf Studierende erst mit 31. Juli rechtskräftig. Die Entscheidung des Akkreditierungsrates muss noch von Bildungsministerin Elisabeth Gehrer genehmigt werden.
Die "International University" wurde 1980 als "European Christian College" mit dem Hauptcampus Wien gegründet und im Jänner 2001 als Privatuniversität akkreditiert. Sie hat Zweigstellen in Kiew (Ukraine) und Altea (Spanien). Derzeit werden am Campus in Wien die Grade "Bachelor of Arts Diplomatic Studies", "Bachelor of Business Administration" sowie die beiden darauf aufbauenden Master-Studien angeboten. Auch der Science Chanel des ORFberichtete dazu.
|
|
|
Sparten
|
Österreichische Sat-Tech für US-Armee und Al Jazeera
Satellitentechnologie aus Österreich kommt unter harten Umweltbedingungen zum Einsatz. Gefertigt werden die Kommunikationsgeräte vom Technologieunternehmen Scotty Tele-Transport-Corporation in Grambach nahe Graz, das auch mit Büros in Atlanta und Manila vertreten ist. Zu den Abnehmern zählen u.a. das US-Militär, der arabische Nachrichtensender Al Jazeera und diverse Katastrophenschutzeinheiten. Bei der Technologie handelt es sich um mobile Video-Kommunikationseinheiten, die nur rund zwölf Kilogramm schwer sind. Zum Senden und Empfangen der Informationen stehen zwei Kanäle mit jeweils 128 Kb pro Sekunde zur Verfügung. Die Übertragung selbst erfolgt über Inmarsat-Satelliten.

WWTF widmet fünf Millionen Euro für wissenschaftliche Life-Sciences-Projekte
Die Stärkung des wissenschaftlichen Potenzials im Bereich der "Life Sciences" am Forschungsstandort Wien strebt der Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) in seiner ersten Wettbewerbsausschreibung für Förderprojekte an. In dem jetzt eröffneten Call mit einem Gesamtvolumen von bis zu fünf Millionen Euro sollen wissenschaftliche Projekte gefördert werden, die eine mittelfristige Perspektive einer wirtschaftlichen Verwertung oder gesellschaftlichen Nutzenstiftung schon in ihrem Antrag nachweisen können. Über Details informierten Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Dr. Michael Stampfer vom WWTF (vgl. dazu den feature Beitrag aus Februar Ausgabe von inform@ion). WissenschafterInnen und Forschungsinstitutionen aus einem breiten Spektrum wissenschaftlicher Disziplinen von Biologie über Biotechnologie, Medizin und Veterinärmedizin bis hin zur Pharmazie und Bioverfahrenstechnik können für Großprojekte mit einer Mindestfördersumme von 200.000 Euro rechnen. Die thematische Ausrichtung des Calls ist bewusst sehr breit gehalten und umfasst auch die "grüne" und die "graue" Biotechnologie; keine exzellente Forschungsgruppe soll durch eine zu enge Formulierung ausgeschlossen werden (s. Ausschreibungen und Call for Papers).
Finanziert wird der WWTF aus Geldern der "Privatstiftung zur Verwaltung von Anteilsrechten", die auch Anteile an der Hypo-Vereinsbank (HVB) hält. Das Jahresbudget des WWTF beträgt etwa sieben Millionen Euro.

Österreichische Forschungsinitiative gegen Schimmelpilz-Gifte Christian Doppler-Labor am IFA in Tulln eröffnet
25. März wurde am Interuniversitären Forschungsinstitut für Agrarbiotechnologie in Tulln (IFA-Tulln) das Christian Doppler (CD)-Labor für Mykotoxinforschung eröffnet. Auf dem Forschungsprogramm des auf maximal sieben Jahre angelegten Labors stehen grundlagenwissenschaftliche Untersuchungen, etwa über die Stoffwechselvorgänge in Pilzen und Getreide. Der Leiter des CD-Labors, Rudolf Krska will am Labor neue Analysemethoden, die eine effiziente Kontrolle von Lebens- und Futtermitteln ermöglichen, sowie mikrobielle Zusatzstoffe zur Entgiftung bereits kontaminierter Futtermittel entwickeln. Als Industriepartner des CD-Labors für Mykotoxinforschung fungieren die österreichischen Unternehmen Biomin und Romer Labs. Das Jahresbudget des Labors in der Höhe von rund 370.000 Euro wird wie für CD-Labors üblich zur Hälfte von der CD-Gesellschaft und den beteiligten Firmen aufgebracht laut APA und einem Bericht im ORF Science Channel

Neues CD-Labor zur Simulation von Nanowelten an der TU Wien
In einem neuen Christian Doppler-Labor wollen Wissenschafter der Technischen Universität (TU) die "seltsame" Welt von Nano-Strukturen simulieren und damit der österreichischen Mikroelektronik-Industrie Wettbewerbsvorteile verschaffen. Das Kuratorium der Christian Doppler-Gesellschaft (CDG) hat das CD-Labor für Technologie-CAD (Computer Aided Design, TCAD) in der Mikroelektronik genehmigt, das am Institut für Mikroelektronik der Technischen Universität Wien unter der Leitung von Tibor Grasser eingerichtet wird. Das Jahresbudget in der Höhe von 240.000 Euro wird rund zur Hälfte von der Christian Doppler Forschungsgesellschaft (CDG) und den beiden Industriepartnern Austria Micro Systems AG, Unterpremstätten und Infineon Technologies, Villach getragen, laut APA und der Pressemeldung der TU Wien

Österreichweit erste Kernspinresonanz-Kryo-Sonde an der Universität Linz installiert
Am Institut für Chemie der Johannes Kepler Universität in Linz wurde im März 2003 eine Kernspinresonanz-Kryo-Sonde, ein hochempfindliches Analysengerät für Molekülstrukturen, installiert. Es handelt sich um das erste Gerät dieser Art in Österreich. Die neue Technologie ermöglicht Analysenvorgänge in weniger als einem Zehntel der bisher benötigten Zeit. Dies ist besonders für die Untersuchung kurzlebiger biologischer Proben von großer Bedeutung.
Das ca. 270.000 Euro teure Gerät wurde aus Mitteln des FWF angeschafft und wird zur Zeit vorwiegend für ein Forschungsprojekt von Prof. Dr. Norbert Müller zur Untersuchung des räumlichen Aufbaus von Proteinkomplexen eingesetzt. Professor Müller war Mitarbeiter der beiden Schweizer Nobelpreisträger für Chemie, Richard R. Ernst und Kurt Wüthrich und leitet an der Johannes Kepler Universität die Forschungsgruppe für Kernspinresonanz. (APA)

Innsbrucker Universitätsklinik: Neue Stammzell-Therapie gegen Harninkontinenz
Eine weltweit neue Therapiemethode von Harninkontinenz-Patienten hat in einer ersten klinischen Studie an der Innsbrucker Universitätsklinik für Urologie vorerst hundertprozentigen Erfolg gezeigt, wie im Science Chanel des ORFberichtet wird. Den Patientinnen wurden körpereigene Stammzellen in die Harnröhre und den dortigen Schließmuskel injiziert. Aufgrund des Erfolges gehen die ForscherInnen davon aus, dass sich diese neue Therapie als Standardverfahren weltweit durchsetzen werde.

Neue ESA-Missionen: Austrian Aerospace beteiligt
Derzeit werden zwei neue Forschungsmissionen der europäischen Weltraumagentur ESA entwickelt. Austrian Aerospace erhielt dafür Aufträge im Ausmaß von 13 Mio. Euro. Für das Weltraumteleskop "Herschel" und die so genannte Zeitmaschine "Planck" werden Elektronik- sowie Kryo-Teile hergestellt. Die beiden Satelliten sollen im Februar 2007 gemeinsam starten.
|
|
|
 |
EU |
6th Framework Programme: Latest Call Information, Draft Model Contracts and Call for Experts for Evaluation of Proposals online
- The latest Information on upcoming first deadlines of Calls for Proposals are online:
- In order to foster discussion and comment, the Model Contract Working Group draft documents are made available online. The final versions of the model contracts are dependant upon the outcome of the discussions and decisions relating to the Framework Programmes, the Specific Programmes, and the Rules on Participation for the Sixth Framework Programme.
- The Call for Independent Experts for Evaluation of Proposals and Monitoring and Reviewing of Projects is open till 31st December 2006. The Call is addressed to individuals for the establishment of a database of prospective independent experts to assist the Commission's services for tasks in connection with the sixth RTD framework programme (2002-2006). Persons wishing to register as potential FP6 Experts and were not previously registered in the FP5 Experts database may access the Expert Management Module (EMM).

Anbahnungsfinanzierung für EU-Forschungsprojekte
Die neuen Regelungen zur Anbahnungsfinanzierung für EU-Projekte des bmbwk sind online.

Einreichung von Anträgen für Kooperationsprojekte zwischen der EU und Kanada im Bereich Höherer Bildung noch bis 15. April offen
Projektvorschläge müssen sowohl an die Europäische Kommission als auch an die kanadischen Behörden gesendet werden. Informationen über den Aufruf, Richtlinien bzw. Antragsformulare finden Sie hier; von den kanadischen Behörden wurde eine Website eingerichtet.

International Cooperation Newsletter
Ab sofort kann der E-mail Newsletter International Cooperation Newsletter der Europäischen Kommission kostenlos abonniert werden. Der Newsletter erscheint zwei Mal jährlich und befaßt sich mit der Forschungskooperation zwischen EU-Staaten und Drittländern.

TII 2003 Annual Conference Enhacing Performace in Technology Transfer: Experiences from the EU and the USA, 23-25 April 2003, Vienna, Austria
In co-operation with DANUBE, the European programmes for technology and training, and alongside with the 4th Transatlantic Technology Forum, TII 2003 will look at current trends in the way innovation supports excellence, and how organisations involved in technology transfer are adapting to the needs of science and industry in commercialising new and better technology.

Österreichischer "Barcelona"-Report 2003 liegt vor
Beim Europäischen Rat in Barcelona im März 2002 (Mitteilung der Europäischen Kommission "Mehr Forschung für Europa: Hin zu 3% des BIP") haben die europäischen Staats- und Regierungschefs die "Barcelona Ziele" für Forschung und technologische Entwicklung beschlossen, die Gesamtausgaben für F&E und für Innovation in der Uniont, so zu erhöhen, dass sie 2010 ein Niveau von nahezu 3% des BIP erreichen. Die Neuinvestitionen sollten zu zwei Dritteln von der Privatwirtschaft finanziert werden.
Nach Überlegungen über die allgemeine Ausrichtung der Barcelona-Ziele werden im österreichischen "Barcelona"-Reports 2003" die von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen vorrangigen Bereiche auf Grundlage der österreichischen Forschungs- Technologie- und Innovationsstrukturen diskutiert. Der Report beinhaltet darüberhinaus Schlussfolgerungen und gibt Empfehlungen aus Sicht des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur, das die Gesamtverantwortung für diesen Bericht übernimmt. Der Barcelona-Report ersetzt nicht den Österreichischer Forschungs- und Technologiebericht (siehe dazu auch den Feature Beitrag von Consemüller)

Österreich bei Forschungsausgaben im EU-Mittelfeld
Österreich liegt bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung nach Schätzungen des Statistischen Amtes der EU, Eurostat, im EU-Mittelfeld gleichauf mit Großbritannien. In den Jahren 1999 und 2000 wurden in Österreich jeweils etwa 1,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in die Forschung investiert, wie aus einer vergleichenden Übersicht der EU-Kommission zwischen den EU-15 und den zehn neuen EU-Ländern sowie USA und Japan hervorgeht. Weit hinter sich ließen Schweden (3,8 Prozent des BIP) und Finnland (3,4 Prozent) die übrigen EU-Partner, Griechenland bildete das Schlusslicht mit 0,7 Prozent des BIP.
Die aktuellsten Daten für Österreich: Für Forschung und experimentelle Entwicklung (F&E) wurden 2002 laut Statistik Austria 4,2 Mrd. Euro ausgegeben was einer Forschungsquote von 1,95 Prozent entspricht.
In Österreich wird die Forschung zu rund 40 Prozent durch die Industrie finanziert wie auch ein Bericht im ORF Science Channel feststellt. Das ist relativ bescheiden im Vergleich zu anderen EU- bzw. Beitrittsländern: In Finnland beträgt ihr Anteil 70 Prozent und in Slowenien immer noch rund 60 Prozent. Im unteren Mittelfeld liegt Österreich im Vergleich mit den 14 EU-Partnern bei der Zahl der Hochschulabschlüsse in naturwissenschaftlichen und technologischen Fachrichtungen. Beim Anteil weiblicher Absolventen landet Österreich sogar innerhalb der EU auf dem vorletzten Platz. Spitzenreiter dabei ist Irland gefolgt von Großbritannien und Frankreich. Aber auch Litauen und Slowenien überholen Österreich.

Third European Report on Science & Technology Indicators 2003
Europe's performance in research comes under scrutiny with the publication of the Third European Report on Science & Technology (S&T) Indicators 2003. The EU produces the highest number of science graduates and postgraduates and is also the world's largest producer of scientific publications. European scientists continue to be strong in areas such as medical research and chemistry. Europe also excels in high-tech sectors such as aeronautics and telecommunications. However the EU is still investing much less than its main competitors in research, and the difference is increasing. Europe produces more PhDs and graduates in S&T than the US and Japan, but employs fewer researchers. Many of Europe best brains still prefer to go to North America for better employment opportunities. Europe also accounts for a decreasing number of patents and its high tech trade position is deteriorating.
The full report in English, French, Spanish and Italian can be found on the Science and Technology Indcators for the European Research Area (STI ERA) Pages

Commission raises profile of researchers to stop the brain drain from Europe to the USA
In order to achieve the objective of raising Europe's investment in research to 3% of gross domestic product (GDP) (Bericht Österreichs auf den Seiten des bm:bwk), as decided at the Barcelona European Council meeting in March 2002, the EU will need 500 000 extra researchers. Measures to achieve this objective were presented at a conference held on 24 March at the instigation of Philippe Busquin, the European Research Commissioner, dedicated to the future of human resources in research (Press Report; Full Report). Under the 6th Research Framework Programme for 2002-2006 there are 1.58 billion euros earmarked, or nearly 10% of the overall budget, for the training, mobility and career development of researchers. In June 2003, the Commission will submit a communication on the career of researchers, followed in the autumn by the launching of a European mobility portal and a network of assistance centres for mobility.
In June 2003 the Commission will be submitting a Communication on the career of researchers which will cover a wide variety of topics, such as a genuine employment market for researchers in Europe; better coordination of national recruitment, assessment and career development systems; and greater recognition for qualifications and professional experience at European level. See also Mariecurie Re-Intergration Actions for Researchers.

EU and US to work together in energy and climate change research
On March 6th, European Research Commissioner Philippe Busquin and Mr Spencer Abraham, Secretary of State at the US Department of Energy, met in Brussels and agreed that joint research activities should be reinforced. American universities, research centres and enterprises will participate in environmental and energy research projects under the €17.5 billion EU 6th Research Framework Programme (2003-2006). Each party will bear its own costs.
|
|
|
Ausschreibungen & Calls
|
Fulbright Visiting Professor at the University of Minnesota/ Department of Geography and the Center for Austrian Studies 2004-2005
The Austrian-American Educational Commission (Fulbright Commission) and the College of Liberal Arts at the University of Minnesota are pleased to request applications for a visiting professorship for an Austrian scholar at the University of Minnesota for the academic year 2004-2005. The Fulbright Visiting Professor for 2004-2005 will be affiliated with the Center for Austrian Studies, an interdisciplinary and interdepartmental research facility for Austrian, Habsburg, and Central European studies established in 1977 as a bicentennial gift of the people and government of Austria to the United States, and the Department of Geography in the College of Liberal Arts.
The Department of Geography at the University of Minnesota is interested in scholars who are actively teaching and carrying out research on diverse facets of the contemporary human geography of Europe. Applicants' scholarly expertise may include, but is not limited to, broad themes such as political geography, cultural geography, economic geography, social geography, or urban geography of Europe, or major sub-regions such as Western Europe or Central Europe. Attention to narrower themes such as major population movements, refugee issues, and ethnic and political tensions at national and local scales would also be welcome, especially for a class of graduate students. Approaches to scholarship and teaching should reflect working familiarity with contemporary theoretical debates in human geography.
The Fulbright Visiting Professor will teach either one advanced undergraduate course or one graduate course having a focus on Central and Western Europe during academic year 2004-05 (Fall semester: 7 September-21 December 2004; Spring semester: 18 January-16 May 2005). In addition, the Fulbright Visiting Professor will be expected to advise graduate students seeking expertise in the visitor's field of specialization, and to deliver two public lectures (topics to be negotiated) under the auspices of the Center for Austrian Studies program. This appointment will provide the Fulbright Visiting Professor with ample opportunities for research.
All applications will be treated confidentially. The representatives of the Austrian Fulbright Commission and the University of Minnesota will prescreen all applications and invite a selected number of candidates as semi-finalists to complete a formal Fulbright application (available on-line), which includes three letters of recommendation, by November 15, 2003. These "full applications" will be reviewed and ranked, and semi-finalists will be notified concerning the status of their applications by December 15, 2003.
If you have further questions about the Fulbright Visiting Professor at the University of Minnesota for 2004-2005 or the application submission and selection process, please contact:
Dr. Lonnie R. Johnson
Executive Secretary
Austrian-American Educational Commission (Fulbright Commission)
1080 Wien, Schmidgasse 14
(*1) 31339-5685
Ljohnson@fulbright.at
Ausschreibungen von Planstellen für Professoren an der Fakultät für Technische Naturwissenschaften und Informatik an der TU Wien zu besetzen
Die Ausscheibungstexte für folgende Professuren an der Technischen Universität Wien sind online Format abzurufen:
- Planstelle für eine/n Universitätsprofessor/in für Technische Physik/ Tenured Full Professorship in Applied Physics (bis : 15. März 2003)
- Planstelle für eine/n Universitätsprofessor/in für Oberflächen- und Grenzflächenchemie/ Tenured Full Professorship in Surface Chemistry (bis : 15. April 2003)
- Planstelle für eine/n Universitätsprofessor/in für Biochemical Engineering/ Tenured Full Professorship in Surface Chemistry (bis : 15. April 2003)
- Stelle für eine/n Universitätsprofessor/in (Vorziehprofessur) für Computational Mathematics (bis 28. April 2003).
- Planstelle für eine/n Universitätsprofessor/in für Technische Elektrochemie/ Tenured Full Professorship in Applied Electrochemistry(bis 17. Mai 2003)

Konrad Lorenz Institute of the Austrian Academy of Sciences, Vienna:
Dr. Dustin Penn from the Konrad Lorenz Institute is searching for a postdoctoral scientist to assist him with his research regarding behavioral and evolutionary ecology of house mice. Review of applications begins immediately and will continue until the position is filled. Applicants must have a PhD with a focus in behavioral ecology or evolutionary biology.

Johann Radon Institute for Computational and Applied Mathematics (RICAM)
Das RICAM der Österreichischen Akademie der Wissenschaften wurde Ende März offiziell an der Universität Linz eröffnet. Stellenausschreibungen für Postdocs sind in folgenden Bereichen offen:
Scientific Computing Computational Methods for Direct Field Problems (Prof. Ulrich Langer),
Scientific Computing Inverse Problems (Prof. Heinz Engl),
Symbolic Computation (Prof. Bruno Buchberger),
Analysis of Partial Differential Equations (Prof. Peter Markowich)
Financial Mathematics (Prof. Gerhard Larcher, Prof. Walter Schachermayer)
Stellenausschreibungen am RICAM

Institute of Molecular Biology of the Austrian Academy of Sciences, Salzburg and Vienna:
Two postdoctoral positions are available at the Institute of Molecular Biology, Salzburg, Austria, to investigate RNA silencing in plants (Salzburg) and to investigate gene silencing-defective mutants in Arabidopsis (Salzburg and Vienna).

Institute of Iranian Studies of the Austrian Academy of Sciences, Vienna:
Up to three positions for scholars vacant willing to do research within the frame of the project "Iranian or 'Iranianate' civilizations between tradititon and modernity".

Life Sciences call des Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF):
Der Call des WWTF richtet sich an Wiener universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Wissenschafterinnen und Wissenschafter, die ein mehrjähriges (2-4 Jahre) wissenschaftliches Projekt mit mittelfristiger Verwertungs- bzw. Nutzenperspektive planen. Umfasst werden die Forschungsbereiche Biologie, Biotechnologie, Medizin, Veterinärmedizin, Pharmazie und Bioverfahrenstechnik (sowie verwandte Gebiete), die die Aufklärung molekularer Mechanismen und/oder die Entwicklung der dazugehörigen Methoden verfolgen. Die Einreichfrist läuft bis 10. Juni 2003. Danach erfolgt die wissenschaftliche Begutachtung, die Entscheidung über die geförderten Projekte erfolgt Anfang November 2003

Das bmvit startet die zweite Ausschreibung der Aktionslinie Embedded Systems im Technologieförderprogramm FIT-IT:
Es können Projekte eingereicht werden, die den gesamten Bereich eingebetteter Systeme umfassen. Besonders eingeladen sind Projekte, die sich mit harten Echtzeitsystemen beschäftigen und die zu modell-basierten Methoden und Werkzeugen für die systematische Entwicklung eingebetteter Systeme führen. Ein optimierter Entwicklungsprozess soll die Qualität von eingebetteten Systemen verbessern.
Volumen: ca. 4 Mio. EURO
Addressaten:
Unternehmen, Einzelforscher und Forschungsinstitute, bei F/E-Projekten Unternehmen und Forscher in Kooperation.
Einreichfrist: 23. April 2003, 12.00 Uhr einlangend beim Programm- Mangagement
Begleitmaßnahmen, Ausbildungsprojekte und Konzeptprojekte können laufend eingereicht werden.
Einreichstelle:
EUTEMA Technologie Management
Gardegasse 3
1070 Wien
info@fit-it.at
http://www.fit-it.at/

Aeronautikprogramm TAKE OFF - Ausschreibungen
1. Ausschreibung der Programmlinie Qualifizierungsmaßnahmen und Know How-Transfer
Inhalt : Höherqualifizierung von Mitarbeitern, Know How-Transfer, Entwicklung von Lern- und Trainingstools, Qualifizierung und Zertifizierung nationaler Ausbildungs- bzw. Lehreinrichtungen
Ausschreibungsvolumen: 1.3 Mio €
Einreichfrist: 20.2. bis 19.9.2003
2. Ausschreibung der Programmlinie Sonderforschungsprogramm Luftfahrt
Inhalt: Förderung strategischer Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich Luftfahrt (thematisch offen) zur Erzielung wesentlicher Technologie- und Know-how-Sprünge, zur Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und zur Vernetzung der Antragsteller. Begleitcoaching für Antragsteller (frühzeitige Kontaktaufnahme empfohlen)
Ausschreibungsvolumen: 1.7 Mio (2. Tranche)
Einreichfrist: 3.3. bis 9.5.2003
Information:
ASA - Austrian Space Agency
A-1010 Wien, Canovagasse 7
Tel: +43 (0)1 403 81 77 31
ageisler@asaspace.at
http://www.asaspace.at/

EU Framework Programme Experts
The Call for Independent Experts for Evaluation of Proposals and Monitoring and Reviewing of Projects is open till 31st December 2006. The Call is addressed to individuals for the establishment of a database of prospective independent experts to assist the Commission's services for tasks in connection with the sixth RTD framework programme (2002-2006). Persons wishing to register as potential FP6 Experts and were not previously registered in the FP5 Experts database may access the Expert Management Module (EMM).

ESF-Ausschreibung: Latsis Prize 2003
Die European Science Foundation (ESF) nimmt ab sofort Nominierungen für den European Latsis Prize 2003 an. Der Preis in der Höhe von 100.000 Schweizer Franken wird jedes Jahr von der Latsis Foundation ausgeschrieben. Das Forschungsgebiet für den Preis 2003 ist Archäologie: Vergeben wird er an eine Spitzenforscherin bzw. an einen Spitzenforscher oder an eine herausragende ForscherInnengruppe, deren bzw. dessen multidisziplinäre Arbeiten einen bedeutenden Beitrag zum besseren Verständnis der Ursprünge unserer Kultur und Gesellschaft leisten. Die Einreichfrist endet am 31. Mai 2003.
Weitere Informationen und Nominierungsformulare:
http://www.esf.org/prize
Ansprechperson im FWF:
Barbara Zimmermann
Tel.: +43-1-505 67 40 DW 28
zimmermann@fwf.ac.at

Wettbewerb: Erstellung eines Konzeptes für "Fest der Wissenschaft und Technologie"
Gegenstand des Wettbewerbes ist die Erarbeitung eines Konzeptes für die Durchführung einer österreichweiten, etwa vier Tage dauernden Veranstaltung zur Förderung des Verständnisses der Öffentlichkeit für Wissenschaft, Forschung und Technologie.
Kontakt und Information:
Brigitte Verlezza-Sellinger
1010 Wien, Renngasse 5
Tel.: 01/534 64/3108
Fax: 01/534 64/2230
Abgabetermin: 15. Mai 2003

Ausschreibung der Programmlinie Qualifizierungsmaßnahmen und Know How-Transfer
Inhalt:
* Höherqualifizierung von Mitarbeitern
* Know How-Transfer
* Entwicklung von Lern- und Trainingstools
* Qualifizierung und Zertifizierung nationaler Ausbildungs- bzw. Lehreinrichtungen
Ausschreibungsvolumen: 1.3 Mio €
Einreichfrist: 20.2. bis 19.9.2003
Information: ASA - Austrian Space Agency
A-1010 Wien, Canovagasse 7
Tel: +43 (0)1 403 81 77 31
Details zur Ausschreibung http://www.asaspace.at/takeoff/infoknowhow.htm
e-mail: ageisler@asaspace.at

DOC [DOKTORANDENPROGRAMM DER ÖSTERREICHISCHEN AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN]
finanziert mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie mit Sondermitteln auf Empfehlung des Rats für Forschung und Technologieentwicklung
DOC ist ein Förderungsprogramm der Österreichischen Akademie der Wissenschaften offen für Bewerbungen aus allen Gebieten der Forschung.
Zielgruppe: hochqualifizierte Dissertantinnen und Dissertanten bis 27 Jahre.
Voraussetzungen: Berechtigung für ein Doktoratsstudium, Vorlage eines Dissertationsexposés, positive Stellungnahme des Dissertationsbetreuers.
Die Stipendien (EURO 21.900,00 brutto jährlich) werden für die Mindestdauer der jeweiligen Doktoratsstudien (Ausnahme Rechtswissenschaften und Medizin: 9 Monate), in Sonderfällen für bis zu 36 Monate vergeben.
Einreichtermine: 30. September und 31. Mai jedes Jahres (Datum des Poststempels).
Information: http://www.oeaw.ac.at/stipref/info/1_stipendien/doc/doc_index.html

Lautenschläger-Forschungspreis der Universität Heidelberg 2003
Dieser Forschungspreis ist mit Euro 250.000 einer der höchstdotierten internationalen Forschungspreise. Der Forschungspreis soll die Durchführung oder Vollendung eines Forschungsprojektes unterstützen und dabei besonders zur Förderung internationaler Wissenschaftskooperationen sowie zur Ausbildung von NachwuchswissenschafterInnen beitragen. Einreichfrist: 15. April 2003. Nähere Informationen:
http://www.lautenschlaeger-forschungspreis.uni-hd.de

Erich Schmid-Preis
Zielgruppe: PhysikerInnen, die in Österreich auf dem Gebiete der experimentellen, technischen oder theoretischen Physik wirken, das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben und in Österreich eine wertvolle Leistung auf dem Gebiet der experimentellen oder theoretischen Physik vollbracht haben
Vergabemodalität: Beschluß der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse auf Vorschlag eines Vergabekomitees
Vergabe: im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Oktober d. J.
Höhe des Förderungspreises: Euro 3.700,00
Einreichtermin: 15. April
Vergabeintervall: Einreichung und Vergabe in ungeraden Jahren
Information: http://www.oeaw.ac.at/stipref/

Felix Kuschenitz-Preis
Voraussetzungen: selbständige chemische und physikalische Forschung, in erster Linie für bereits geleistete Arbeiten
Vergabemodalität: Beschluß der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse auf Vorschlag eines Vergabekomitees
Vergabe: im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Oktober d. J.
Höhe des Förderungspreises: Euro 3.700,00
Einreichtermin: 15. April
Vergabeintervall: Einreichung und Vergabe in ungeraden Jahren
Information: http://www.oeaw.ac.at/stipref/

Erich Thenius-Stipendium
Zielgruppe: PaläontologInnen mit österreichischer Staatsbürgerschaft, die eine besondere Leistung in Form einer ausgezeichneten Diplom- oder Doktorarbeit bzw. einer Publikation auf dem Gebiet der (Wirbeltier-) Paläontologie erbracht haben
Vergabemodalität: Beschluß der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse auf Vorschlag eines Vergabekomitees
Vergabe: im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Oktober d. J.
Höhe des Förderungspreises: Euro 3.700,00
Einreichtermin: 15. April
Vergabeintervall: Einreichung und Vergabe in ungeraden Jahren
Information: http://www.oeaw.ac.at/stipref/

Alois Sonnleitner-Preis
Voraussetzungen: Förderung wissenschaftlicher Untersuchungen auf dem Gebiet der Biomedizinischen Grundlagenforschung unter besonderer Berücksichtigung der Karzinogenese
Vergabemodalität: Beschluß der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse auf Vorschlag eines Vergabekomitees
Vergabe: im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Oktober d. J.
Höhe des Förderungspreises: Euro 3.700,00
Einreichtermin: 15. April
Vergabeintervall: Einreichung und Vergabe jährlich
Information: http://www.oeaw.ac.at/stipref/

Figdor-Preis für Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften
Zielgruppe: ForscherInnen, die das 40. Lebensjahr noch nicht überschritten haben und die durch wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften hervorgetreten sind
Vergabemodalität: Beschluß der philosophisch-historischen Klasse auf Vorschlag eines Vergabekomitees
Vergabe: im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Oktober d. J.
Höhe des Förderungspreises: Euro 3.700,00
Einreichtermin: 15. April
Vergabeintervall: Einreichung und Vergabe jährlich
Ungerade Jahre: Sozial- und Wirtschaftswissenschaften
Gerade Jahre: Rechtswissenschaften
Information: http://www.oeaw.ac.at/stipref/

Figdor-Preis für Sprach- und Literaturwissenschaften
Zielgruppe: ForscherInnen, die das 40. Lebensjahr noch nicht überschritten haben und die durch wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Sprach- und Literaturwissenschaften hervorgetreten sind
Vergabemodalität: Beschluß der philosophisch-historischen Klasse auf Vorschlag eines Vergabekomitees
Vergabe: im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Oktober d. J.
Höhe des Förderungspreises: Euro 3.700,00
Einreichtermin: 15. April
Vergabeintervall: Einreichung und Vergabe
Ungerade Jahre: Literaturwissenschaften
Gerade Jahre: Sprachwissenschaften
Information: http://www.oeaw.ac.at/stipref/

Jubiläumspreis des Böhlau Verlages Wien
Zielgruppe: WissenschaftlerInnen mit österreichischer Staatsbürgerschaft, die das 40. Lebensjahr noch nicht überschritten haben und eine wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der historischen Disziplinen, im weitesten Sinne verstanden, vorgelegt haben, die veröffentlicht wurde oder zur Veröffentlichung geeignet ist
Vergabemodalität: Beschluß der philosophisch-historischen Klasse auf Vorschlag eines Vergabekomitees
Vergabe: im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Oktober d. J.
Höhe des Förderungspreises: Euro 2.200,00
Einreichtermin: 15. April
Vergabeintervall: Einreichung und Vergabe jährlich
Information: http://www.oeaw.ac.at/stipref/

Informationen und Ausschreibungen der Fulbright Kommission
- Austrian Scholars Program 2003-04: Das Fulbright Stipendium für Lehre/Forschung richtet sich an österreichische WissenschafterInnen, die von einer amerikanischen Hochschule oder einer Forschungsinstitution für das Studienjahr 2003/04 eine entsprechende Einladung erhalten haben. Stipendien werden für die Dauer von 2-4 Monaten vergeben.
Abgabetermin für die Bewerbungsunterlagen ist der 15. April 2003.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Website der Fulbright Kommission.
- Intercountry Lecture Program 2002-03: Das Fulbright Intercountry Lecture Programm richtet sich an österreichische Institutionen im postsekundären Bildungsbereich, die amerikanische WissenschafterInnen, welche sich im Rahmen des Fulbright Programms in Europa befinden, einladen möchten, einen Vortrag zu halten oder an einem Symposion teilzunehmen. Als Ansprechpartner steht interessierten Institutionen die Österreichische Fulbright Kommission jederzeit zur Verfügung.
Eine Liste mit den Namen und Disziplinen der WissenschaftlerInnen finden Sie auf den Webseiten von CIES.

|
|
|