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Österreichische Forschungslandschaft

Neuordnung der österreichischen Forschungspolitik
Bundesministerin Elisabeth Gehrer präsentierte das Konzept einer Neuordnung der österreichischen Forschungsorganisation und -politik, dessen Ziel eine erfolgreiche Internationalisierung der österreichischen Forschung ist und eine zielorientierte, koordinierte Vorgehensweise von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft (Infos zur Pressekonferenz).
Gehrer bezog sich sowohl auf die “Agenda für eine österreichische Forschungspolitik” der ÖAW vom 14.1.2003 als auch auf die Forderungen des RFT im Nationaler Forschungs- und Innovationsplan. Es soll eine klare Zuteilung der Kompetenzen durch eine institutionalisierte Koordination zwischen den Akteuren auf Bundes- und auch Länderebene sowie durch die Sicherstellung geeigneter Umsetzungsmechanismen und –strukturen gewährleistet werden. Neben der Verdeutlichung der bereits umgesetzten Massnahmen (siehe Pressekonferenz) war der zentrale Punkt v.a. die Neuorganisation der Forschungsstrukturen in Österreich, die folgende Punkte beeinhaltet:

  • Gründung einer Dachorganisation für Forschung, Technologie und Innovation, in der Strategie, Mittelvergabe und Controlling vereint sind
  • Einbindung des Rates für Forschung und Technologieentwicklung, als strategischer Beirat
  • Gemeinsame Forschungsdatenbank, eine Verstärkung der Technologieverwertung und die Schaffung einer österreichischen Nationalstiftung zur Finanzierung.

Die Neuordnung der österreichischen Forschung im Rahmen einer gemeinsamen "Dachorganisation für Wissenschaft, Forschung und Technologie" (DFTI), welche Ende Jänner von BM Gehrer vorgestellt wurde, wird von den verschiedenen players kontrovers diskutiert (Bericht im Science Channel des ORF).
Die DFTI soll die Aktivitäten der verschiedenen Fördereinrichtungen, etwa des Forschungsförderungsfonds koordinieren und dabei auch – je nach Institution – unterschiedliche Mitspracherechte, etwa durch Übernahme der Eigentümerfunktion oder personelle Verschränkung auf der Leitungsebene, haben. In der Dachorganisation sollen Strategie, Mittelvergabe und Controlling vereint sein, ihr obliegt die zentrale Planung, Beschaffung, Verwaltung und Zuweisung aller Forschungsmittel des Bundes. Dem Aufsichtsrat sollen neben dem Kanzler die zuständigen Minister, der Finanzminister und Vertreter des RFT, der Wirtschaft und Unis angehören. Der RFT soll zudem als strategischer Beirat fungieren. Die Geschäftsführung der Dachorganisation, die als GesmbH, Stiftung, Plattform, etc. organisiert sein könne, besteht aus zwei Geschäftsführern.
Das Konzept wurde von Siemens Österreich-Chef Albert Hochleitner und Böhler-Uddeholm-Generaldirektor Claus Raidl gemeinsam mit BM Gehrer präsentiert. Die DFTI soll zwar außerhalb der Bundesverwaltung stehen, aber im Bundeskanzleramt angesiedelt sein, und der Bundeskanzler den Vorsitz im Aufsichtsrat haben. (Bericht des Science-Channel im Orf: Gehrer – Wissenschaft und Forschung wird "Chefsache" und Dachorganisation für Forschung und Technologie?)

Dokumente zum Downloaden:
Dachorganisation für Forschung, Technologie und Innovation – Konzept
[Download: pdf, 108 KB]
Statement des RFT Dr. Consemüller
[Download: pdf, 51 KB]

Infos und Stellungnahmen:
FWF
FFF
Industriellenvereinigung
RFT
Bildungsministerium
Arbeiterkammer
ÖVP
SPÖ
Grüne
Rektorenkonferenz


Nationaler Forschungs- und Innovationsplan veröffentlicht
Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung hat im Dezember 2002 den Nationalen Forschungs- und Innovationsplan verabschiedet.
Der Nationale Forschungs- und Innovationsplan kann auf den Seiten des Rates für FTE (pdf-Datei, 84 Seiten) und auf den Seiten des bm:bwk ebenfalls als pdf-Datei heruntergeladen werden.
Reaktionen und Infos im ORF Science-Channel


Neue FWF-Regeln: Weniger Bürokratie, mehr Geld
Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) hat neue Regeln, die für die Forscher weniger Bürokratie und zusätzliches Geld bringen sollen, eingeführt. Diese sollen die Projektleiter entlasten. Unter anderem werden ab 2003 die Umwidmungsgrenzen fallen und die Projektleiter sind frei in der Verwendung der Mittel. Jedoch werden die Projekte nicht mehr wie bisher vor der Bewilligung, sondern ab 2003 auch nach Abschluss von internationalen Gutachtern evaluiert. Die Kostensätze wurden angehoben und gelten nunmehr nur noch als Richtlinie, wodurch die Personalsuche erheblich vereinfacht werden soll. Auch die allgemeinen Projektkosten wurden erhöht. Alle ab Jänner 2003 neu bewilligten Projekte werden bereits nach diesen neuen Regeln durchgeführt. Leiter von früher bewilligten Projekten können in die neuen Verträge überwechseln.
Der FWF wird 2003 auch eine neue Führung erhalten. Im neuen Präsidium soll der Innsbrucker Alternsforscher Georg Wick im März den langjährigen FWF-Präsidenten Arnold Schmidt ablösen, dessen dritte Amtsperiode als FWF-Präsident im März 2003 endet. Er wird nicht mehr für dieses Amt kandidieren. Als Vizepräsidenten sind der Wiener Mathematiker Karl Sigmund und die Wiener Slawistin Juliane Besters-Dilger vorgeschlagen.
Details:
FWF
Tabelle der neuen Personalkostensätze
längere Förderung von Forschungsschwerpunkten


FFF zieht vorsichtig positive Bilanz für 2002
Der Forschungsförderungsfonds für die gewerbliche Wirtschaft (FFF) hat veröffentlicht, dass sich nach dem Krisenjahr 2001 für 2002 eine vorsichtig positive Bilanz abgezeichnet hat. Laut Bericht des Science Channel im Orf Es konnte jedoch trotz einer Steigerung der Gesamtförderungssumme um 8,7 Prozent auf 247 Mio. Euro im Vergleich zu 2001 (227,2 Mio. Euro) das Niveau von 2000 (258,9 Mio. Euro) nicht erreicht werden. Die Anzahl der geförderten Projekte lag mit 816 von 1.291 eingereichten Vorhaben hinter dem Stand von 2000 (903 geförderte Projekte). Dennoch bedeutete dies gegenüber 2001 (755 Projekte) aber eine Steigerung von 8,1 Prozentpunkten. Insgesamt standen dem FFF 2002 36 Mio. Euro (2001: 37,06 Mio. Euro) an Bundesmitteln zur Verfügung, für 2003 hat das Technologiemininsterium (BMVIT) einen Vorgriff auf Bundesmittel im Ausmaß von 35 Mio. Euro genehmigt.
Forschungsförderungsfonds für die gewerbliche Wirtschaft (FFF)


FFF übernimmt 2003 Vorsitz der europäischen Fördervereinigung TAFTIE
Der Forschungsförderungsfonds für die gewerbliche Wirtschaft (FFF) hat mit 1. Jänner 2003 turnusmäßig den Vorsitz in der europäischen Fördervereinigung TAFTIE übernommen, berichtet der Science Channel des ORF.
In der Vereinigung der nationalen Forschungs- und Technologieförderungsstellen Europas TAFTIE (The Association for Technology Implementation in Europe) kooperieren 14 nationale Forschungs- und Technologieförderungsorganisationen aus 13 Staaten. Das Gesamtbudget liegt mit vier Mrd. Euro und in ähnlicher Größenordnung wie eine durchschnittliche Jahresförderungsquote des 6. EU-Rahmenprogrammes für Forschung und technologische Entwicklung. Im Vorsitzjahr des FFF sollen u.a. Möglichkeiten zur Öffnung nationaler Förderungsprogramme verstärkt unterstützt werden, wie dies im Zusammenhang mit der Politik eines Europäischen Forschungsraumes vorgeschlagen wurde.
Der FFF bietet ein erweitertes Spektrum an Überstützungsmaßnahmen für das EU-Rahmenprogramm, wie z.B. Einstiegsförderung für die Vorbereitung österreichischer Anträge.


Austrian Research Centers Seibersdorf: TU-Professor Gornik zum Geschäftsführer bestellt
Als neuer, zweiter Geschäftsführer der Austrian Research Centers (ARC) wurde Professor Erich Gornik bestellt. Die ARC Seibersdorf sind die größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung Österreichs. Er wird am 1. April seine Tätigkeit neben Helmut Krünes antreten und ersetzt damit Günther Koch und Wolfgang Pell, deren Verträge auslaufen. Dies berichtet der ORF auf seinen science-online Seiten . Gornik ist Professor für Festkörperelektronik an der TU Wien und war 1997 Wittgensteinpreisträger.
Austrian Research Centers (ARC)


Neuorganisation der Austrian Research Centers Seibersdorf
ARC-Aufsichtsratschef Richard Schenz erklärte in einer Pressekonferenz, dass der neue ARC-Geschäftsführer Erich Gornik und der seit Anfang 2002 amtierende Geschäftsführer Helmut Krünes die Agenden der ARC neu organisieren werden. Um die ARC zu einem Spieler in der "ersten Liga" im Europäischen Forschungsraum zu machen, sollen in der ersten Phase die Bereiche Bereiche System Research, Business Services und Nuclear Services aus dem Forschungszentrum Seibersdorf ausgegliedert werden. In Phase 2 der Neuorganisation soll entschieden werden, ob und in wie viele einzelne Bereiche oder Gesellschaften das Forschungszentrum Seibersdorf zukünftig gegliedert werden soll.
Bericht des ORF Science Channel


Günter Koch neuer Präsident der Forschung Austria
Der wissenschaftliche Geschäftsführer der Austrian Research Centers (ARC), Günter Koch, wurde in der Vorwoche zum Präsidenten des Vereins "Forschung Austria" gewählt. Zum Vizepräsidenten wurde Theo Gumpelmayer, Präsident des Verbandes "Austrian Cooperative Research", gewählt. Kochs Vertrag als ARC-Geschäftsführer läuft im Frühjahr kommenden Jahres aus und wurde von Infrastrukturminister Mathias Reichhold (FPÖ) nicht automatisch verlängert.
"Forschung Austria" versteht sich nach eigenen Angaben als technologiepolitische Vorfeld- und Lobbyingorganisation der außeruniversitären Forschung und besteht derzeit aus den ordentlichen Mitgliedern Arsenal Research, Joanneum Research und ARC Seibersdorf. Das Infrastrukturministerium, der Verband "Austrian Cooperative Research", Salzburg Research und der Bohmann Verlag sind außerordentliche Mitglieder.
Forschung Austria


Agenda für Forschungspolitik des ÖAW-Präsidenten
Präsident der Akademie der Wissenschaften (ÖAW), Werner Welzig wies in einer "Agenda für eine österreichische Forschungspolitik" auf – aus Sicht der Akademie – "Zentralprobleme" der österreichischen Forschungspolitik hin und verfasste einen “Vier-Punkte-Katalog”: 1) müsste "Österreichs Forschung für Europa positioniert" werden, 2) eine "mittelfristige Planungssicherheit geschaffen" werden um eine erfolgreiche Internationalisierung der österreichischen Forschung zu gewährleisten und 3) die Nachwuchsförderung zu verbessern, sowie 4) "Forschungsinstitute der ÖAW und Universitätsinstitute als einander ergänzende Instrumente zu begreifen".
Infos:
Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
Offener Brief des Präsidenten der ÖAW und Agenda
Bericht im Science Channel des ORF


Österreich: F&E-Statistik künftig alle zwei Jahre
Bildungs-, Infrastruktur- und Wirtschaftsministerium haben in einer gemeinsamen Verordnung beschlossen, künftig alle zwei Jahre verpflichtend die Daten über Forschung und Entwicklung (F&E) in Österreich durch die Statistik Austria erheben zu lassen. Mit dieser regelmäßigen Erhebung in allen volkswirtschaftlichen Sektoren soll den Anforderungen der Forschungs- und Technologiepolitik auf nationaler und auf EU-Ebene entsprochen und aktuelle Informationen über F&E bereitgestellt werden. Bislang wurde eine integrierte Erhebung von Daten im öffentlichen Sektor und von Unternehmensdaten erst im Jahr 1998 durchgeführt. Die Verordnung soll nun Auskunftspflicht sicher stellen. Erhoben werden soll in allen Einrichtungen, in denen Forschung und experimentelle Entwicklung durchgeführt wird, das sind u.a. Unternehmen, Institute und Kliniken der Universitäten, Privatunis und Fachhochschulen, sonstigen Einrichtungen des Bundes, der Länder und Gemeinden und der Akademie der Wissenschaften. Mit Ausnahme von Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten, wo nur Stichproben durchgeführt werden, soll dann auch in allen Einrichtungen eine Vollerhebung durchgeführt werden. Bei Unternehmen werden u.a. die internen F&E-Ausgaben, die Herkunft der Mittel für F&E sowie die Zahl der in F&E Beschäftigten erhoben.
Bericht im Science Channel des ORF
Bildungsministerium
Infrastrukturministerium
Wirtschaftsministerium


Forschungscluster für schnellere Produktentwicklung
An der Technischen Universität Wien (TU) haben sich fast 20 Institute in den Bereichen Telekommunikation, Automatisierungs- und Computertechnik, Mikroelektronik und Photonik. zu einem Forschungscluster zusammengeschlossen. Ziel ist die schnellere Entwicklung von Produkten bis zur Marktreife.
Bericht im Science Channel des ORF
Technische Universität Wien
science.ORF.at: TU Wien - Labor auf einem Chip
www.innovatives-oesterreich.at


Rat für FTE schätzt Großforschungsprojekt Austron als "nicht realistisch" ein
Der Vorsitzende des Rates für Forschung und Technologieentwicklung (RFT), Knut Consemüller äusserte, dass das österreichische Großforschungsprojekt Austron endgültig gestorben zu sein scheint, da es mit den derzeitigen Ressourcen nicht zu verwirklichen wäre. Im durch den RFT vorgelegten "Nationalen Forschungs- und Innovationsplan" (Inform@ionen wird in der März Ausgabe im Rahmen eines Feature-Beitrages dazu berichten) wird aber weiterhin der Aufbau einer Großforschungseinrichtung in Österreich befürwortet und zwar das Projekt Med-Austron, ein Krebsforschungs- und -therapiezentrum, dessen rasche Umsetzung im Gegenzug gefordert wird. Die Errichtungskosten für das Zentrum werden mit rund 110 Mill. Euro beziffert, als möglicher Standort hat sich bisher vor allem Wiener Neustadt hervorgetan. Pro Jahr sollen rund 2.000 Patienten in dem Zentrum behandelt werden.
Bericht im Science Channel des ORF
Rat für Forschung und Technologieentwicklung
Forschungs- und Technologieförderungsgesetz – FTFG
Med-Austron
Austron


Science Park für innovative Unternehmen
Mit dem "Science Park Graz" ist das erste akademische Gründerzentrum in der Steiermark mit dem Ziel der Schaffung innovativer Unternehmen eröffnet worden. Das vom Impulsprogramm AplusB (Academia plus Business) des Infrastrukturministeriums geförderte Zentrum in Graz soll WissenschafterInnen den Weg ins Unternehmertum ebnen. Mit 3,6 Millionen Euro Fördergeldern sollen 30 innovative Unternehmen aus dem Science Park Graz bis zum Jahr 2008 hervorgehen. Das Zentrum ist eine Initiative der drei Gesellschafter (TU Graz: 48 Prozent, Universität Graz und Steirische Wirtschaftsförderung jeweils 26 Prozent) und umfasst zusätzlich alle akademischen Forschungs- und Ausbildungsinstitutionen im Großraum Graz.
Steirische Wirtschaftsförderung
Karl-Franzens-Universität Graz
Technische Universität Graz
Mit der Abwicklung des Impulsprogramms AplusB (Academia plus Business) ist die Technologie Impulse Gesellschaft (TIG) betraut. In Österreich sind insgesamt fünf solcher Zentren im Entstehen.


ORF: Wissenschaftspreis "ARC-Award" vergeben
Am Mittwoch Abend wurde in Wien der "ARC-Award", der Preis für Innovationen im Bereich Forschung und technologische Entwicklung der Austrian Research Centers (ARC), vergeben. Die Siegerprojekte sind der "Aufbau des Österreichweiten Wärmepumpen-Kompetenzzentrums" (Projekt-Leitung: Brigitte Bach), die "Wissenschaftliche Prozessunterstützung des Flughafen Wien-Mediation-Verfahrens" (Projekt-Leitung: Wolfgang Hesina und Helmut Knoflacher), sowie "CARDIO-MEMORY und MoniCam: Den Blutdruck im Auge behalten" (Projekt-Leitung: Günter Schreier).
Die Austrian Research Centers zeichnen mit dem Award besondere Leistungen ihrer Mitarbeiter in den Kategorien Forschungsmanagement, Wirtschaft und Wissenschaft aus.

Universitäten, Uni-Reform, Fachhochschulen

Wissenschaftsräte von Bundesregierung bestellt
Die Wissenschaftsräte wurden im Zuge des Universitätsgesetzes (UG) 2002 als neues Gremium geschaffen. Die insgesamt 12 Mitglieder sollen die Regierung bei der Weiterentwicklung des österreichischen Universitäts- und Wissenschaftssystems beraten. Die Bundesregierung hat nun im Ministerrat auf Vorschlag von Bildungsministerin Elisabeth Gehrer (ÖVP) Mitglieder des neuen Wissenschaftsrates bestellt. Vorerst bestellt wurden:
Dame Janet Ritterman (Director des Royal College of Music, London), Heinz Engelhardt (Universität des Saarlandes, Instrumentelle Analytik – Umweltanalytik), Herbert Mang (Technische Universität Wien; Generalsekretär der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Dekan der Fakultät für Bauingenieurswesen von 1991 bis 1994) und Jürgen Mittelstraß (Universität Konstanz, Fachgebiet Philosophie, Mitglied im Universitätskuratorium und Mitglied in der Arbeitsgruppe Profilentwicklung). Von diesen ersten vier Wissenschaftsräten werden acht weitere Mitglieder vorgeschlagen, die ebenfalls von der Bundesregierung bestellt werden. Die Dauer der Funktionsperiode beträgt drei Jahre und beginnt mit der Konstituierung des Wissenschaftsrates, die noch vor dem Sommer stattfinden soll.
Universitätsgesetz 2002 (Bildungsministerium)


Universitäts-Räte seitens der Universitäten und Bundesregierung wurden bestellt
Der Science Channel des ORF berichtet, dass bei der Zusammensetzung der von den Gründungskonventen der einzelnen Hochschulen gewählten Mitglieder der Universitätsräte VertreterInnen der Wirtschaft dominieren und nur wenige Frauen vertreten sind. Die Bundesregierung hat allerdings eine knappe Mehrheit an Frauen als Universitätsräte nominiert. (bm:bwk-Bericht, ORF Science Channel)
Damit sind nun 118 der 139 Räte bestimmt. Die nun noch verbleibenden 21 Universitätsräte werden im nächsten Schritt durch den jeweiligen universtiäts- und regierungsseitigen Universitätsrat der 21 Universtitäten gewählt.

Das neue Universitätsgesetz schrieb den (nunmehr) 21 Universitäten eine Wahl der Räte bis zum 31. Jänner vor. Die Gründungskonvente entscheiden über die Anzahl von fünf, sieben oder neun Mitgliedern, sodann werden die Hälfte von den Universitäten, die andere Hälfte von der Bundesregierung ernannt. Gemeinsam wählen diese ein weiteres Mitglied.

Den höchsten Anteil in Uni-Räten stellen in der Wahl der Universitäten naturgemäss VertreterInnen aus der Wissenschaft. Es wurden hautpsächlich Personen bestellt, die bereits früher in verschiedenen Leitungsfunktionen an Universitäten tätig waren. Es wurden aber auch WissenschafterInnen aus anderen Staaten geholt. der Kultur- und Mediensektor war universitätsseitig weniger stark vertreten, dennoch wurden etwa die Autorin Marlene Streeruwitz (Akademie der Bildenden Künste Wien), die Künstlerin und Kunsttheoretikerin Valie Export (Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz) sowie Bundestheater-Geschäftsführer Georg Springer (Mozarteum) und Peter Pakesch, Intendant des Steiermärkischen Landesmuseum Joanneum (Technische Universität Graz) und TW-1-Direktor Friedrich Urban (Mozarteum Salzburg) sowie den Vorsitzenden des Klubs der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten und Ex-ORF-Hörfunkchef Manfred Jochum (Uni Klagenfurt) gewählt.

Mittlerweilen ist eine heftige Diskussion mit parlamentarischen Nachspiel in Österreich entflammt. So haben die Abgeordneten DDr. Erwin Niederwieser und Josef Broukal im Namen der SPÖ an die Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur eine parlamentarische Anfrage betreffend Verpolitisierung der Universitäten durch die Bestellung der Mitglieder der Universitätsräte durch die schwarzblaue Übergangsregierung gestellt.

Die Mitglieder der Universitätsräte im Detail:

Insgesamt wurden von den 21 österreichischen Universitäten und der Bundesregierung jeweils 59 Mitglieder bestimmt:

Universität Wien (9):
Universitätsseitig: Reinhold R. Grimm (Präsident des Allgemeinen Fakultätentags in Deutschland) Ayla Neusel (Präsidentin der Internationalen Frauenuniversität "Technik und Kultur" GmbH), Dennis Tsichritzis (Vorstand der deutschen Fraunhofer-Gesellschaft) Gertrude Tumpel-Gugerell (Vize-Gouverneurin der Österreichischen Nationalbank).
Regierungsseitig: BRIGITTE BIRNBAUM (Vizepräsidentin der Rechtsanwaltskammer Wien), HELGA RÜBSAMEN-WAIGMANN (Institut für Biophysikalische Chemie und Biochemie an der Universität Frankfurt am Main), FRIEDRICH STEFAN (Notar), KARL STOSS (Vorstand der Raiffeisen Zentralbank)

Universität Graz (9):
Universitätsseitig: Heinz-Otto Peitgen (Direktor des Centrums für Complexe Systeme und Visualisierung an der Universität Bremen), Rainer Christoph Schwinges (Verfassungshistoriker und geschäftsführender Vorstand des Berner Mittelalter Zentrums), Gerhart Wielinger (Landesamtsdirektor der Steiermark), Gunther Tichy (Leiter des Institutes für Technikfolgenabschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften).
Regierungsseitig: IRMGARD GRISS (Richterin am Obersten Gerichtshof), IRIS KLEIN (Generalsekretärin der Austrian Research Centers), HORST PIRKER (Vorstandsvorsitzender der Styria Medien AG), GERO VOGL (Institut für Materialphysik an der Uni Wien).

Universität Innsbruck (7):
Universitätsseitig: Helmut Fröhlich (Ex-Vorstandsvorsitzender der Hypo Tirol Bank), Hans Vogler (Dekan an der Technischen Universität Graz), Peter Gröbner (amtierender Vizerektor für Personal).
Regierungsseitig: FRITZ HAKL (Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Tirol), VERA PURTSCHER (Architektin), MICHAEL RAINER (Institut für Österreichisches und Europäisches Privatrecht an der Uni Salzburg).

Wirtschaftsuniversität Wien (5):
Universitätsseitig: Klaus Liebscher (Nationalbank-Gouverneur), Ernst Theimer (Wiener Magistratsdirektor)
Regierungsseitig: MONIKA LINDNER (ORF-Generaldirektorin), HUBERT BIEDERMANN (Institut für Wirtschafts- und Betriebswissenschaften an der Montanuni Leoben).

Johannes Kepler Universität Linz (9):
Universitätsseitig: Norbert Nagele (Wirtschaftsanwalt), Werner Steinecker (Energie AG-Vorstand), Herbert Steinwender (Ex-VA-Tech-Generalsekretär und EU-Beauftragter des Landes Oberösterreich), Erich Wolny (Linzer Magistratsdirektor).
Regierungsseitig: MICHAELA KEPLINGER-MITTERLEHNER (Bank Austria Creditanstalt Oberösterreich), MONIKA LEISCH-KIESL (Vorstand des Instituts für Kunst an der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz), GABRIELA PETROVIC (Kaufmännische Geschäftsführerin der Statistik Austria), VEITH RISAK (Ehemaliger Präsident der Österreichischen Computer-Gesellschaft)

Universität Salzburg (7):
Universitätsseitig: Claudia Lagler (Journalistin), Merith Niehus (Vizepräsidentin der Universität der Bundeswehr in München), Wolfgang Radlegger (Vorstandsvorsitzender der Bausparkasse Wüstenrot).
Regierungsseitig: SIGUNE NEUREITER (Ehemalige Geschäftsführerin des Mozarteum-Orchesters und Veranstaltungsmanagerin), WALTER SCHERTLER (Professur für Betriebswirtschaftslehre und Inhaber des Lehrstuhls für Organisation und strategisches Management an der Uni Trier), OTTO ZICH (Chairman und CEO von Sony Europe).

Technische Universität Wien (5):
Universitätsseitig: Boris Nemsic (Mobilkom-Generaldirektor), Siegfried Sellitsch (ehemaliger Generaldirektor der Wiener Städtischen).
Regierungsseitig: ALBERT HOCHLEITNER (Siemens Österreich-Generaldirektor und Mitglied des Rats für Forschung und Technologieentwicklung), HELMUT KRÜNES (Ex-FPÖ-Verteidigungsminister und Geschäftsführer der Austrian Research Centers).

Universität Klagenfurt (7):
Universitätsseitig: Peter Eichhorn (Ordinarius für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre sowie Public & Nonprofit Management an der Universität Mannheim), Manfred Jochum (Ex-ORF-Hörfunk-Intendant und Vorsitzender des Klubs der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten), Rudolf Wimmer (Professor für Führung und Organisation an der Universität Witten/Herdecke).
Regierungsseitig: ANDREA BIRO-UNZEITIG (Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer), DIETER SCHWARZENBACHER (Geschäftsführer der UNiQUARE Financial Solutions GmbH und der COMMARO Mobile Trading Systems GmbH), HANNELORE WECK-HANNEMANN (Institut für Finanzwissenschaft an der Uni Innsbruck).

Universität für Bodenkultur Wien (7):
Universitätsseitig: Richard Ramsauer (ehemaliger Generaldirektor und Vorstandssprecher der Bundesforste), Friedrich Dorner (Baxter-Vorstand), Karin Büchl-Krammerstätter (Leiterin der Umweltabteilung im Wiener Magistrat).
Regierungsseitig: JOHANN MARHART (Vorstandsvorsitzender der Agrana AG), ANDREA SCHENKER-WICKI (Professorin für Betriebswirtschaft an der Universität Zürich), CHRISTINE WEBER (Geschäftsführerin der Lebensmittelagentur).

Veterinärmedizinische Universität Wien (5):
Universitätsseitig: Werner Frantsits (Unternehmer und Ex-FFF-Präsident), Barbara Borek (ehemalige Ministerialrätin im Bildungsministerium).
Regierungsseitig: UDO LOSERT (Vorstand des Instituts für Biomedizinische Forschung an der künftigen Medizinischen Universität Wien), ANTONELLA MEI-POCHTLER (Geschäftsführerin der Boston Consulting Group)

Technische Universität Graz (7):
Universitätsseitig: Peter Pakesch (Intendanten des Steiermärkischen Landesmuseum Joanneum), Maximilian Ardelt (Wirtschaftsingenieur und Beirat bzw. Mitglied der Fraunhofer Gesellschaft), Heinz W. Engl (Professor für Industriemathematik an der Universität Linz).
Regierungsseitig: MONIKA FEHRER (Vorstand der Textilmaschinenfabrik Dr. Ernst Fehrer AG), ULRIKE LEOPOLD-WILDBURGER (Ordinaria für Statistik an der Uni Graz), HANS RINNHOFER (Geschäftsführer der Hochtemperatur-Engineering GmbH Holding)

Montanuniversität Leoben (5):
Universitätsseitig: Hannes Androsch (Ex-Vizekanzler und Industrieller), Stefan Schleicher (Volkswirtschafts-Professor an der Uni Graz).
Regierungsseitig: GÜNTHER KOLB (Geschäftsführer der VOEST Alpine Stahl Donawitz GmbH), KARIN SCHAUPP (Consulter und ehemaliger Vorstand der Fresenius Kabi AG).

Medizinische Universität Wien (5):
Universitätsseitig: Theresa Jordis (Rechtsanwältin), Johannes Strohmayer (Investmentbanker und Aufsichtsrats-Vorsitzender der Österreichischen Staatsdruckerei).
Regierungsseitig: GERHARD PENDL (ehemaliger Dekan der Medizinischen Fakultät an der Uni Graz), HORST SEIDLER (Institut für Anthropologie an der Uni Wien)

Medizinische Universität Innsbruck (7):
Universitätsseitig: Stephan Laske (Wirtschaftswissenschafter und ehemaliger Senatsvorsitzender der Uni Innsbruck), Hartmut Weckerle (Direktor am Max-Planck-Institut für Neurobiologie in München), Helmut Marsoner (Wirtschaftstreuhänder).
Regierungsseitig: GÜNTHER K. BONN (Vorstand des Instituts für Analytische Chemie und Radiochemie an der Uni Innsbruck und stellvertretender Vorsitzender des Rats für Forschung und Technologieentwicklung), GABRIELE FISCHER (Universitätsklinik für Psychiatrie/Drogenambulanz am AKH Wien), CHRISTA THEM (Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege am Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe der Tilak GmbH)

Medizinische Universität Graz (9):
Universitätsseitig: Georg Bretthauser (Vorstand des Forschungszentrums Karlsruhe und Professor für Angewandte Informatik/Automatisierungstechnik an der Universität Karlsruhe), Christoph Moroni (Professor am Institut für Medizinische Mikrobiologie und Dekan der Universität Basel), Jochen Pildner-Steinburg (GAW-Manager und Vorstand der Joanneum Research), Nikolaus Zacherl (Administrativer Direktor des Wiener Forschungsinstituts für Molekulare Pathologie).
Regierungsseitig: ULRICH AMON (Ärztlicher Leiter der Hautklinik an der PsoriSol Therapiezentrum GmbH), MARTHA EIBL (Immunologische Tagesklinik und ehemalige Leiterin der Forschungsabteilung bei der Immuno AG), FRANZ MARHOLD (Institut für Arbeits- und Sozialrecht an der Uni Graz), HILDEGUNDE PIZA (Transplantationschirurgin an der künftigen Medizin-Uni Innsbruck und Wissenschafterin des Jahres 2000).

Akademie der Bildenden Künste Wien (7):
Universitätsseitig: Marlene Streeruwitz (Schriftstellerin), Alexander Kahane (Industrieller), Sabine Breitwieser (Direktorin der Generali Foundation).
Regierungsseitig: GABRIELE HENKEL (Kunst-Mäzenin und Mitglied des Beirats des Museum of Modern Arts in New York), INGE SCHOLZ-STRASSER (Vorstand der Sigmund Freud-Gesellschaft), WILFRIED SEIPEL (Generaldirektor des Kunsthistorischen Museums Wien).

Universität für angewandte Kunst (5):
Universitätsseitig: Franz Wojda (ehemaliger Vorsitzender des Senats an der Technischen Universität Wien und Sprecher der obersten Kollegialorgane der Universitäten Österreichs), Rudolf Siegle (Geschäftsführer und Verlagsdirektor des Springer-Verlags).
Regierungsseitig: KRISTIAN FENZL (Leiter der Abteilung für Wissenstransfer an der Kunstuni Linz), GABRIELE ZUNA-KRATKY (Direktorin des Technischen Museums Wien).

Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien (5):
Universitätsseitig: Walter Blovsky (Mitglied der Wiener Philharmoniker), Karl Blüml (AHS-Landesschulinspektor Wien).
Regierungsseitig: HANS HALLWIRTH (Organisatorischer und wirtschaftlicher Leiter des Kunsthauses Horn), SARAH WILSON (Geschäftsführerin der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik).

Universität für Musik und darstellende Kunst Graz (5):
Universitätsseitig: Dieter Glawischnig (Dekan des Fachbereichs "Jazz und jazzverwandte Musik/Popularmusik" an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und Leiter der NDR-Big Band), Willibald Plessas (Professor für theoretische Physik an der Uni Graz).
Regierungsseitig: KATHARINA CORTOLEZIS-SCHLAGER (Beratungsfirma team consult wien), HANS MARTSCHIN (Vorsitzender des Steirischen Volksliedwerks)

Universität für Musik und darstellende Kunst Mozarteum Salzburg (7):
Universitätsseitig: Gernot Gruber (Musikwissenschafter), Georg Springer (Geschäftsführer der Bundestheater-Holding), Friedrich Urban (TW 1-Direktor).
Regierungsseitig: ERICH MARX (Direktor des Salzburger Museum Carolino Augusteum), PETER RADEL (Medienberater und ehemaliger kaufmännischer Direktor des ORF), BRIGITTE WINKLEHNER (Institut für Romanistik an der Uni Salzburg und Vizepräsidentin des Fachhochschulrats)

Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz (7):
Universitätsseitig: Valie Export (Künstlerin und Kunsttheoretikerin), Siegbert Janko (Kulturdirektor der Stadt Linz), Paul Stepanek (stellvertretender Kulturamtsdirektor des Landes OÖ).
Regierungsseitig: INGRIED BRUGGER (Direktorin des Kunstforum Wien), ELISABETH OCHSNER (Geschäftsführerin der Panmedia Western GmbH), PETER WEISZ (Direktor des Karolinger Verlags).


Alumni sollen die österreichischen Universitäten mitgestalten
Orientiert am Vorbild amerikanischer und britischer Universitäten wird ab 2004 an den österreichischen Universitäten den AbsolventInnen ein starkes Mitspracherecht gestattet. Das neue Universitäts-Gesetz gibt Universitäts-AbsolventInnen die Möglichkeit, in Universitätsrat und Senat gewählt zu werden.
Alumniverband Universität Wien


Hochschulbericht: Zahl der Studierenden steigt in Österreich wieder an
Die Zahl der Studierenden war nach Einführung der Studiengebühren im Vorjahr um fast 20 Prozentpunkte gesunken. Laut Hochschulbericht des Bildungsministeriums (download von der Website des bm:bwk im pdf-Format) wird für das Wintersemester 2002/03 wieder ein leichtes Wachstum gemeldet. Insgesamt studierten im rezenten WS 200.000 Menschen an den österreichischen Universitäten, die Anzahl der Erstsemestrigen ist um zwölf Prozentpunkte auf etwas mehr als 30.000 Personen gestiegen. Die höchsten Zuwächse verzeichneten WU Wien, Musikuni Graz und Donau-Universität Krems.

Hochschubericht, Inhaltsverzeichnis Band 1
Inhalt, Vorwort, Einleitung, 1. Reform der Universitätsorganisation, 2. Lehre und Forschung an Universitäten, 3. Neue Entwicklungen im tertiären Sektor, 4. Finanzierung der Hochschulen, 5. Frauen an Universitäten, 6. Internationale Mobilität und Kooperation in Hochschulbildung und Forschung, 7. Beratung und Förderung der Studierenden, 8. Studierende, Absolvent/inn/en und Akademikerbeschäftigung, 9. Qualitätssicherung: Neuorganisation der Daten- und Informationsbeschaffung, Anhänge A-C

Hochschulbericht, Inhaltsverzeichnis Band 2
Inhalt, Einleitung, 1. Grunddaten zur Bildungsstatistik, 2. Budget und Hochschulfinanzierung, 3. Lehr- und Forschungseinrichtungen, 4. Personal an Universitäten und Universitäten der Künste, 5. Raumressourcen der Universitäten
6. Lehre an Universitäten, 7. Studierende, 8. Studienförderung und Sozialmaßnahmen
9. Absolvent/inn/en und Arbeitsmarkt, 10. Forschung, 11. Internationale Mobilität und Kooperation, Anhänge A-B

Band 1 im pdf Format
Band 2 im pdf Format
Studierende (Personen) an Universitäten und Universitäten der Künste im Wintersemester 2002 (vorläufige Ergebnisse)


Erste "Hayek-Gastprofessur" an der Universität Wien
Der Kölner Ökonom Christian Watrin wird der erste Friedrich-Hayek-Gastprofessor an der Universität Wien sein. Die Gastprofessur wird von der privaten Hayek-Stiftung finanziert. Hayek ist “der” Vertreter der österreichischen Schule der Nationalökonomie und wurde mit dem Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichnet. Er war der hauptsächliche Gegenspieler des regulatorisch denkenden Nationalökonomen Keynes und ein Vorreiter des Neoliberalismus. Hayek verstarb 1992.
Friedrich Hayek Institut
Universität Wien
Friedrich Hayek Gesellschaft
Bericht im Science Channel des ORF


Industriellenvereinigung: "Schwerpunkte der Industrie für die zukünftige Entwicklung des FH-Sektors"
Die IV hat ein Forderungspapier für die zukünftige Entwicklung des FH-Sektors und die Hochhschulen online zugänglich gemacht.
  • FH : 2010 –- Schwerpunkte der Industrie für die zukünftige Entwicklung des FH-Sektors. IV-Forderungen (download 3 Seiten im pdf Format; Februar 2003)
  • Presseaussendung dazu: Schwerpunkte der Industrie für die zukünftige Entwicklung des österreichischen Hochschulsektors (download 2 Seiten im pdf Format; 10. Februar 2003)

Informationen aus dem Bereich Bildung, Innovation und Forschung der IV.

Sparten

Medizinische Informatik: Workshop und Symposium
Der "Arbeitskreises für Medizinische Informatik" organisiert gemeinsam mit UMIT, der neu eröffneten privaten Universität für medizinische Informatik in Tirol am 25. April einen Workshop und am 28. Juni eine Symposium. Der Leiter des Arbeitskreises für Medizinische Informatik ist Professor Bernhard Tilg.
Näheres siehe:
Veranstaltungskalender UMIT
Symposium 25. April 2003
Der "Arbeitskreis für Medizinische Informatik" ist eine Einrichtung der
Österreichischen Gesellschaft für Biomedizinische Technik (ÖGBMT) und der Österreichischen Computergesellschaft (OCG).


Zentrum der europäischen Weltraumpolitik
Der Rat der 14 Mitgliedstaaten bei der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) in Paris hat entschieden, das European Space Policy Institute (ESPI) in Wien einzurichten. Österreich konnte sich damit gegen starke internationale Konkurrenz durchsetzen. Um den Sitz des europäischen Zentrums für Weltraumpolitik haben sich Länder wie Frankreich, Italien, Spanien, England und Belgien beworben. Der Chef der Österreichischen Weltraumagentur (ASA), Klaus Pseiner misste dem ESPI enorme strategische Bedeutung bei, da es sich um einen Think-Tank für die Entwicklung von Langzeitstrategien zur Positionierung Europas in der Raumfahrt handelt.
Das Institut soll anfänglich mit bis zu 20 wissenschaftlichen MitarbeiterInnen ausgestattet werden. Die Besetzung der Direktion soll im Frühjahr entschieden werden. Inhaltlich ruhe das ESPI auf den drei Pfeilern polit-vorbereitende Arbeiten, wissenschaftliche Forschung und Ausbildung.
Mehr dazu auf Innovatives Österreich
Kurz-Info auch seites des BMVIT
Und auf der ASA-Homepage


Space Sciences: Ausschreibung der Programmlinie Qualifizierungsmaßnahmen und Know How-Transfer
Inhalt:
* Höherqualifizierung von Mitarbeitern
* Know How-Transfer
* Entwicklung von Lern- und Trainingstools
* Qualifizierung und Zertifizierung nationaler Ausbildungs- bzw. Lehreinrichtungen
Ausschreibungsvolumen: 1.3 Mio €
Einreichfrist: 20.2. bis 19.9.2003
Information: ASA - Austrian Space Agency
A-1010 Wien, Canovagasse 7
Tel: +43 (0)1 403 81 77 – 31
ageisler@asaspace.at

Programmwebsite auf http://www.asaspace.at/takeoff/index.htm
Details zur Ausschreibung http://www.asaspace.at/takeoff/infoknowhow.htm


Austrian Aerospace liefert Gelenk für Trägerrakete Ariane-5
Austrian Aerospace erhielt den Auftrag für die Entwicklung eines Gelenks, das die bewegliche Aufhängung eines Motors für die neuen Ariane-5-Trägerraketen ermöglichen soll, wie der ORF Science Channel berichtet. Ein erstes Entwicklungsmodell soll Ende 2003 ausgeliefert werden, eine Produktion von zehn Kardangelenken pro Jahr ist nach Angaben des Unternehmens möglich. Der Aufhängungsmechanismus erfolgt unter der Leitung der französischen Weltraumbehörde CNES und wird von der Europäischen Weltraumagentur ESA finanziert.


Wiener FH-Studenten entwickeln Roboter-Greifer für NASA
Martin Kornfeld und Wolfgang Ptacek, Studenten an der Wiener FH Produktions- und Automatisierungstechnik, haben im Rahmen ihres Praktikums im Wisconsin Center for Space Automation and Robotics der University of Wisconsin in Madison einen Roboter-Greifer für die NASA entwickelt. Zum Einsatz kommt die künstliche Hand im Rahmen eines Projekts zu künstlichen Lebenswelten, wie der Science Channel des Orf berichtet. Mit dem Testzentrum "Bio-Plex" (Bioregenerative Planetary Life Support Systems Test Complex) will die US-Raumfahrtagentur Know-how über Lebensbedingungen in einer künstlichen Umwelt für künftige Langzeitraumflüge, beispielsweise bemannte Missionen zum Mars, gewinnen.


"Einmal Mars und zurück": Österreicher war – fast – auf dem Mars
Gernot Grömer war für die Betreuung der astronomischen Experimente und als Medical Officer für die Gesundheit der Besatzung auf der von der Mars Society in Utah simulierten erste bemannte Marslandung verantwortlich. Seine Erlebnisse dieser Expedition beschreibt er in einem Brief an seine “Homebase”, das Österreichische Weltraumforum ÖWF.


Mikrobiologin Renee Schroeder ist Wissenschaftlerin des Jahres 2002
Die am Wiener Institut für Mikrobiologie und Genetik am Wiener Biocenter tätige Mikrobiologin Renee Schroeder (49) wurde vom Österreichischen Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten zur "Wissenschaftlerin des Jahres 2002" gewählt. Schroeder arbeitet vor allem über Ribonukleinsäure (RNA) und ihre Wechselwirkung mit Antibiotika. Sie ist auch Mitglied der österreichischen Bioethik-Kommission.
Mit der Auszeichnung wollen die Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten vor allem das Bemühen von Forschern würdigen, ihre Arbeit einer breiten Öffentlichkeit verständlich zu machen und damit das Image der österreichischen Forschung zu heben. Schroeder verfasst auch immer wieder Beiträge in Orf Science:
ZB über die RNA-Welt oder die “Glasdecke” für Frauen in den Biowissenschaften. Aus diesem Grund engagiert sich die 49-jährige Mikrobiologin besonders für die Förderung von Frauen in der Wissenschaft. Schroeder wurde 1984 mit dem Theodor-Körner-Stiftungspreis für Wissenschaft und Kunst, 1992 mit dem "Sandoz-Forschungspreis für Biologie" ausgezeichnet. 2001 erhielt sie den von der Firma L'Oreal und der Unesco vergebenen "Special Honor Award für Frauen in der Wissenschaft". Die L’Oreal Preise wurden ebenfalls neulich vergeben, u.a. an die Amerikanerin Johanna M.H. Levelt Sengers (USA), Emeritus Fellow am Chemical and Technological Sciences Laboratory des National Institute of Standards and Technology in Maryland.
Schoeder’s Lebenslauf
Renee Schroeder's Lab


Philip Morris-Preis an österreichischen Physiker Weinfurter
Der mit 100.000 Euro dotierte Forschungspreis der Philip Morris Stiftung ging zu gleichen Teilen an vier Wissenschaftler bzw. Teams, darunter an den österreichischen Physiker Harald Weinfurter für seine Arbeiten zur Quantenkryptographie. Dieses Verschlüsselungsverfahren für Computerdaten ermöglicht, jeden "Abhör"-Versuch zu bemerken, da Spuren hinterlassen würden. Weinfurter und sein Team entwickelten auch Geräte für die Verschlüsselung, mit extrem beständiger Laserübertragung.
Die Philip Morris Stiftung vergibt diesen Forschungspreis seit 1983 um ForscherInnen und deren Projekte einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen und zu helfen, Berührungsängste zu Wissenschaft und Technik abzubauen.


Novartis Preise 2002
Mit dem Novartis.Preis für 2002 wurden die österreichischen Wissenschaftler Peter Stadler (Lehrstuhl für Bioinformatik, Universität Leipzig), Gottfried Baier (Institut für Medizinische Biologie und Humangenetik, Universität Innsbruck) und Dieter Maurer (Universitätsklinik für Dermatologie der Universität Wien) ausgezeichnet.

Peter Stadler, der vor kurzem vom Institut für Theoretische Chemie und Molekulare Strukturbiologie der Universität Wien auf den Lehrstuhl für Bioinformatik der Universität Leipzig übersiedelte, erhielt die Auszeichnung für den Fachbereich Chemie. Er arbeitet an den mathematischen Grundlagen für die Computer-Simulation von biologischen Prozessen um so die Struktur von Proteinen und von RNA-Erbgutbestandteilen vorherzusagen und die Evolution wichtiger Prozesse mathematisch zu erfassen.

Der Preis im Fachbereich Medizin ging für die Erforschung der dendritischen Zellen (DZ) an den Wiener Immundermatologen Dieter Maurer, Leiter des neu gegründeten Forschungszentrums für Molekulare Medizin (CeMM) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Im Fachbereich Biochemie wurden Gottfried Baier und sein Team ausgezeichnet für die Erforschung eines neuen potenziellen Angriffspunktes für Arzneimittel in der Proteinkinase C theta gegen unerwünschte Immunreaktionen, die mit chronischen Entzündungen verbunden sind, aber auch gegen Autoimmun-Erkrankungen oder Arteriosklerose bzw. Organ-Abstoßungsreaktionen.


Staatspreis für Innovation an Grazer Medizintechniker
Der jährlich vergebene Staatspreis für Innovation geht an die Grazer CNSystems Medizintechnik für die Entwicklung eines völlig neuartigen Systems zur blutfreien Messung der Herz-Kreislauf-Werte. Das Medizintechnik-Unternehmen hat einen "Task Force Monitor" entwickelt, der in Echtzeit alle relevanten Herz-Kreislauf-Parameter ermittelt und die für diese Messung früher üblichen chirurgische Schritte überflüssig macht. Darüber hinaus kann das Gerät neue Einblicke in die Regulationsmechanismen des autonomen Nervensystems gewähren.
CNSystems Medizintechnik GmbH wurde im Mai 1998 aus laufenden Forschungsarbeiten der medizinischen Fakultät der Karl-Franzens-Universität und der Technischen Universität in Graz gegründet.
Weitere Informationen: Staatspreis für Innovation


Wiener Physiker Krausz von “Science” unter Top Ten der Wissenschaft 2002
Die Arbeiten des Wiener Physikers Ferenc Krausz wurden vom amerikanischen Wissenschaftsmagazin "Science" zu den zehn wichtigsten Entdeckungen des Jahres 2002. Er arbeitt im Bereich der "Attophysik" (Atto: zehn hoch minus 18). Dem Wittgenstein-Preisträger Ferenc Krausz gelang es erstmals, mit Hilfe ultrakurzer Laserblitze das Verhalten von Elektronen in der Atomhülle direkt zu beobachten und zu "fotografieren".
Bericht auf ORF-Science: Erste direkte Beobachtung von Elektronen
Das Ranking von "Science" ist in Bd. 298, S. 2296 erschienen.


Förderungspreise der Stadt Wien 2002
Die Stadt Wien hat insgesamt 13 Preise mit der Dotierung von je 4.000 Euro
für kulturelle, wissenschaftliche und volksbildnerische Leistungen im Jahr 2002 vergeben. Die Preise gingen in der Sparte Musik an Johanna Doderer und Ming Wang, in der Sparte Literatur an Martin Prinz und Thomas Stangl, bei Bildender Kunst an Ulrike Lienbacher und Deborah Sengl. In der Sparte Architektur wurde die Gruppe "the next enterprise" (Ernst J. Fuchs, Marie-Therese Harnoncourt) mit einem Förderungspreis bedacht. Die Wissenschafts-Förderpreise gingen an Oliver Vitouch, Gerhard F. Ecker, Dagmar Födinger, Lukas Hefler und Norbert Leitinger, jener für Volksbildung an Sabine Lichtenberger. Die Förderungspreise der Stadt Wien sind mit je 4.000 Euro dotiert und werden für eine "bisherige hervorragende Gesamttätigkeit" in den genannten Bereichen
verliehen.


Büro für Klimawandel koordiniert Forschung
In Österreich werden Klimaforschungen ab sofort vom neu geschaffenen "Büro für Klimawandel" am Umweltbundesamt koordiniert. Das Büro versteht sich als Plattform zur Vernetzung von Wissenschaft, Verwaltung und Politik.
Umweltbundesamt (UBA)
Institut für Meteorologie und Physik der Boku Wien


Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer
Österreichischen Forschern ist es gelungen, erstmals einen Quantencomputer herzustellen, dessen "Prozessor" aus einem Calcium-Atom in einer Ionenfalle besteht. Damit können bereits einfache Rechenoperationen ausgeführt werden. Dies wird international als äusserts vielsprechend gewertet und könnte bei weiterer Entwicklung die gesamte Computation revolutionieren. Der Artikel "Implementation of the Deutsch-Jozsa algorithm on an ion-trap quantum computer" von Stefan Gulde, Mark Riebe und Mitarbeitern ist in Fachzeitschrift "Nature" (Band 421, S. 48-50) erschienen.
Mehr dazu in einer Originalveröffentlichung von D. Deutsch (pdf-File), in einem
Artikel auf der Uni-Website des Innsbrucker Teams,
auf science.ORF.at: Quantencomputer - der richtige Zeitpunkt macht's aus
Innsbrucker Forscher: Neue Speichermöglichkeit für Quantencomputer
Erster Feststoff, der Licht speichert
Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer  


BMLFUW: Über 360 österreichische Feuchtgebiete nun "online"
Mittels einer neuen Datenbank im Internet können nun 368 der wichtigsten Feuchtgebiete Österreichs virtuell "besucht" werden. Diese oft bedrohten Naturräume weisen zusammen eine Gesamtfläche von 384.000 Hektar auf und nehmen damit 4,6 Prozent der Staatsfläche Österreichs ein. Erstellt wurde das elektronische Inventar vom Umweltbundesamt im Auftrag des Umwelt- und Landwirtschaftsministeriums. Erreichbar ist es über die Web-Adressen www.ramsar.at, www.feuchtgebiete.at, www.naturschutz.at und www.ubavie.gv.at.
Informationen zum Projekt "Wasser-Leben" bei:
Naturschutzbund Österreich, Museumsplatz 2, A-5020 Salzburg,
Telefon: 0662/64 29 09, Fax: 0662/64 37 344, E-Mail:
wasserleben@naturschutzbund.at
Rückfragen:
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Ministerbüro, Dr. Gerhard Popp
Stubenring 1, A-1010 Wien
01/71100-6703

'Nachhaltige Entwicklung' versus 'Corporate Social Responsibility (CSR)'
Der ABCSD veranstaltet als Kooperationspartner der Industriellenvereinigung und dem Bundesminsiterium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) im Rahmen der Initiative "CSR Austria" einen Abendworkshop um der Frage nachzugehen, ob es sich dabei um zwei Begriffe mit dem gleichen Ziel handelt. Während CSR ein Konzept ist, das schwerpunktmäßig die gesellschaftlichen Aspekte des Wirtschaftsleben beschreibt, tritt die Nachhaltige Entwicklung über die Umwelt an die Unternehmen heran.
3. März 2003, Haus der Industrie, Festsaal, Schwarzenbergplatz 4, 1030 Wien
Background Info:
Entschliessung des Rates der Europäischen Union zur sozialen Verantwortung von Unternehmen
download als pdf: http://www.abcsd.at/website/uploads/EntschlDE.pdf

Zukunftsformel Partnerschaft: Jahresbericht des Austrian Business Council f. Sustainable Development (ABCSD) veröffentlicht Der ABCSD-Jahresbericht 2001/2002 steht unter dem Slogan "Zukunftsformel Partnerschaft" und gibt einen Einblick über die Aktivitäten des Business-Clubs

ORF: Neue DNA-Datenbank an Uni Linz entwickelt
Innerhalb des vom "Forschungsförderungsfond für die gewerbliche Wirtschaft" (FFF) unterstüzten Projektes wurde eine neue DNA-Datenbank mit der Bezeichnung "Dimensions" fertiggestellt, die sowohl Profile von an Tatorten gefundenen Spuren als auch solche von verdächtigen Personen verwalten kann. Die Datenbank wurde vom Institut für Anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW) der Linzer Kepleruniversität gemeinsam mit der Wiener Firma Ysselbach Security Systems entwickelt. Da "Dimensions" mehrsprachig ist, kann sie auch international eingesetzt werden.
Kepleruniversität Linz/FAW
Ysselbach Security Systems
Forschungsförderungsfond für die gewerbliche Wirtschaft (FFF)

EU
6. Rahmenprogramm für Forschung und technologische Entwicklung der EU: erste Ausschreibung
Das 6. Rahmenprogramm läuft 2002 – 2006, insgesamt ist es mit 17,5 Mrd. Euro dotiert. 3,4 Mrd. der Summe für die erste Ausschreibung ist für sieben Forschungsprioritäten vorgesehen, die in den vergangenen Jahren in Zusammenarbeit mit Wissenschaftern und Mitgliedstaaten definiert wurden.
Die sieben Prioritäten – "Biowissenschaften, Genomik und Biotechnologie im Dienste der Gesundheit", "Technologien für die Informationsgesellschaft", "Nanotechnologien und -wissenschaften", "Luft- und Raumfahrt", "Lebensmittelqualität und -sicherheit", "Globale Veränderungen und Ökosysteme" sowie "Bürger und Staat in der Wissensgesellschaft" – sollen zur Konzentration der Forschungsanstrengungen in Europa beitragen.

70 Prozent der Fördersumme sind in der ersten Ausschreibung für "integrierte Projekte" und "Exzellenznetze" vorgesehen, 15 Prozent für kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

In Österreich ist das Interesse am 6. Rahmenprogramm hoch. Beim Aufruf der Kommission zur Einsendung von Interessensbekundungen für das neue Programm gab es 1.500 Projekte mit österreichischer Beteiligung. Die nationale Anlaufstelle in Österreich ist das Büro für internationale Forschungs- und Technologiekooperationen (BIT)

Im März 2000 hatten sich die EU-Staats- und Regierungschefs in Lissabon geeinigt, mittels des 6. Rahmenprogrammes einen gemeinsamen Forschungsraum zu schaffen, mit dem die Union zur dynamischsten Wirtschaftsregion weltweit entwickelt und der bisherige Abstand zu den USA neutralisiert werden soll. Bereits im 5. Rahmenprogramm für Forschung und technologische Entwicklung konnten österreichische Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen mit 280 Mio Euro ein Rekordergebnis erzielen (Bericht im ORF Science Channel).

Bericht des ORF-Science Channel zur erfolgreiche österreichische Beteiligung an EU-Forschungsprogrammen
EU-Einstiegsförderung des FFF zur Vorbereitung der Beteiligung österr. Unternehmen am 6. Rahmenprogramm: Infos auch unter folgender e-mail adresse: Ingrid.Salinger@fff.co.at.
The Sixth Framework Programme
FP6 Proposal pre-registration information

6. Rahmenprogramm: International Marie Curie Reintegration Grant
Das 6. Rahmenprogramm der EU sieht eine spezielle Massnahme vor, sich besonders an europäische Wissenschafter richtet, die mind. 5 Jahre ausserhalb Europas tätig waren und nun in eine europäisches Land zurück kommen möchten. Eine Checklist zu den Reintegration Grants kann von den Seiten des BIT geladen werden, bzw. dort auch nähere Information eingeholt werden.
Info:
Dr. Sabine Herlitschka DI - Dr.MBA
BIT – Bureau for International Research and Technology Cooperation
Deputy Director, Head of Unit –- Life Sciences
A- 1220 Vienna, Donaucity Strasse 1
Phone +43-1-581 16 16-103, Fax +43-1-581 16 16 16
e-mail: herlitschka@bit.ac.at


EU-Aufruf für "unkonventionelle und visionäre Forschung"
Während das Forschungsrahmenprogramm der EU ansonsten Forschungsschwerpunkte relativ strikt vorgibt, wird für die Aktion NEST (für "new and emerging science and technology") speziell zu "unkonventioneller und visionärer" Forschung aufgerufen. Der erste Aufruf für NEST erfolgte am 27. Februar, 28 Mio. Euro stehen dafür zur Verfügung. Für die Laufzeit des 6. Rahmenprogramms bis 2006 sind für NEST 215 Mio. Euro vorgesehen.
NEST untergliedert sich in zwei Teile. ADVENTURE fördert Vorhaben, die völlig neue Wege der Wissenschaft einschlagen wollen, vor allem auch interdisziplinäre Ansätze. Die Forschungen sollen zwar vielversprechend sein, können aber durchaus auch die Gefahr bergen, fehlzuschlagen, heißt es in einer Aussendung der EU-Kommission.
INSIGHT soll dagegen Entdeckungen unter die Lupe nehmen, welche die menschliche Gesundheit und Lebensqualität gefährden. Das können etwa neue Krankheitserreger oder Umweltgifte genau so sein wie mögliche Fehler der Finanz- oder sonstigen Märkte oder neue Formen der Kriminalität. (APA, EU-Server, bm:bwk)
Press-Release auf den Seiten der EU
EU Ausschreibung und alle notwendigen Informationen
Bericht im ORF-Science Channel


EU-Server: Suchen im Bereich "Forschung"
Auf dem EU-Server wurde ein eigener Bereich zur Suche nach und in Dokumenten zum Thema Forschung eingerichtet. Die Suche kann sich auf die gesamte Forschungs-Hauptseite beziehen, die Forschungsseiten der GD Informationsgesellschaft, die Weltraum-Webseite, die Webseite der GD Forschung und die Webseite des für die Forschung zuständigen Kommissionsmitglieds, Herrn Philippe Busquin.


Working Paper zu Forschungszielen der Europäischen Union
Das Institut für Technologie- und Regionalpolitik des Joanneum Research hat als Beitrag zur laufenden Diskussion über die Barcelona-Ziele ein Working Paper verfasst. Seit 19.Februar steht es in einer revidierten Fassung auf Deutsch und Englisch zum download bereit.
Kontakt: Andreas Schibany und Gerhard Streicher
Joanneum Research, Institute of Technology and Regional Policy – InTeReg
A-1040 Vienna, Austria. Wiedner Hauptstrasse 76
Tel.: +43/1/581 75 20-2823, Fax: +43/1/581 75 20-2820
andreas.schibany@joanneum.at
www.joanneum.at/rtg
weitere Infos:
FFF: Forschungsquote war 2001 höher als bisher vermutet


Aufruf zur Einreichung von Anträgen für Kooperationsprojekte zwischen der EU und den USA bzw. der EU und Kanada im Bereich Höherer Bildung
Die DG Forschung der Europäischen Kommission hat Aufrufe zur Einreichung von Projektvorschlägen für Kooperationen zwischen der EU und den USA bzw. Kanada veröffentlicht. Projektvorschläge müssen sowohl an die Europäische Kommission als auch an die amerikanischen bzw. kanadischen Behörden gesendet werden. Detailierte Infos auf den angeführten Internetseiten.
Kooperationsprogramm EU-USA: Weitere Informationen auf der Website
Guidelines Deutsch
Application Forms Deutsch
Von den amerikanischen Behörden wurde eine Homepage eingerichtet:
Ende der Einreichfrist ist der 28. März 2003.
Informationen über den Aufruf, Richtlinien bzw. Antragsformulare für das Kooperationsprogramm EU-Kanada
Von den kanadischen Behörden wurde eine Website eingerichtet
Ende der Einreichsfrist ist der 15. April 2003.


Forscherinnen EU-weit rar, in Österreich besonders
Obwohl 55 Prozent aller Hochschulabsolventen in der EU Frauen sind, liegt ihr Anteil an den Forschern in den meisten Ländern nur knapp über einem Viertel. Österreich schneidet in dem Vergleich besonders schlecht ab. Dies zeigt eine Studie im Auftrag der EU-Kommission, die EU-Forschungskommissar Philippe Busquin vorgestellt hat.
Die Situation in Österreich: In der industriellen Forschung sind nur 9,0 Prozent Frauen tätig, was der geringste Anteil der verglichenen Staaten darstellt. Unter den gesamten ForscherInnen im Land sind in Österreich 19 Prozent weiblich, nur in Deutschland (14 Prozent) gibt es weniger.
Press-Release der EU-Kommission (GD Forschung)
Bericht des Science Channel des ORF
Why are there so few women in industrial research?

Brüssel–Update Februar 2003, zusammengestellt vom österreichischen Wissenschaftsattaché in Brüssel, Dr. Franz Pichler
  • Universitäten: Die Europäische Kommission hat am 5. 2. 2003 eine Mitteilung betreffend die Rolle der Universitäten im Europa des Wissens vorgelegt. Sie wurde von einer "Task Force" unter Leitung der GD Forschung verfasst. Es geht dabei um die Aufrechterhaltung wissenschaftlicher Exzellenz im Vergleich mit den USA und Gewinnung neuer Geldmittel. Es wird auch die Frage nach der Attraktivität naturwissenschaftlicher Studien (zu lange Studiendauer) sowie nach der Rolle der Frauen in der Forschung gestellt. Die Mitteilung wird sowohl in den Ratsgremien Bildung als auch Forschung behandelt und könnte dadurch die Universitätsreformen in einzelnen Mitgliedstaaten unterstützen.
  • Mobilität: Die Europäische Kommission hat ein Arbeitspapier zur "Mobilitätsstrategie im Europäischen Forschungsraum" vorgelegt. Die österreichischen Bemühungen Forschern aus Drittländern Arbeitsmöglichkeiten zu geben werden hier positiv vermerkt. Auch die Koordination sozialrechtlicher Bestimmungen spielt bei der Mobilität von Forschern eine wichtige Rolle. Die Europäische Kommission unterstützt die Forschermobilität durch die Schaffung eines einheitlichen Web-Portals (one-stop shop und mobility portal) sowie eines europäischen Netzwerks von Mobilitätszentren. Für Österreich werden als Ansprechpartner das bmbwk, das BIT und der ÖAD genannt.
  • Grünbuch Raumfahrtpolitik: Die Europäische Kommission hat am 24. 1. 2003 ein Grünbuch zur Raumfahrtpolitik vorgelegt. Der Konsultationsprozess mit den Mitgliedstaaten und interessierten "stakeholders" dauert bis Ende Mai 2003. In mehreren Haupstädten Europas sind Diskussionsveranstaltungen geplant.
  • Partnerschaft Europas und der Entwicklungsländer im Bereich klinischer Studien (EDCTP/Artikel 169 EG-V): Bei dieser Partnerschaft handelt es sich um eine Initiative der Mitgliedstaaten der EU, die vor allem in Afrika klinische Studien im Kampf gegen HIV, Malaria und Tuberkulose durchführen wollen. Auf Grund der engen Kontakte mit dem Europäischen Parlament erscheint es möglich, bereits in erster Lesung zu einem Abschluss zu kommen. Aus dem 6. Rahmenprogramm für FTE werden Euro 200 Mio zur Verfügung gestellt. Seitens Österreichs nimmt die "Vienna School for Clinical Research" teil.
  • Vorbereitung des Europäischen Rates am 21.03.2003: Der Beitrag der Mitgliedstaaten wird beim Rat "Wettbewerbsfähigkeit" am 3. März 2003 in Brüssel behandelt. Die Europäische Kommission liefert als Hintergrundmaterial einen Synthesebericht über die Fortschritte des Lissabon- Prozesses auf dem Weg zu einer "wissensbasierten Gesellschaft". Herausragendes Ziel im Bereich Forschung ist der Wunsch, dass jeder Mitgliedstaat im Jahre 2010 rund 3% des BIP für die nationale Forschung aufbringt, wobei 2/3 von der Industrie kommen sollen. Es wird erwartet, dass die europäischen Regierungschefs diesen Wunsch bekräftigen und zur Erreichung des Zieles die "Methode der offenen Koordinierung" (z.B. durch Benchmarking) empfehlen.


European Research Conferences (EURESCO) für 2003 online
Die EURESCO sind ein Konferenz-Programm der European Science Foundation (ESF). WissenschafterInnen aller Fachdisziplinen aus akademischen und industriellen Bereichen können sich um eine Teilnahme bewerben. ESF-Stipendien ermöglichen die Teilnahme von jungen Forscherinnen und Forschern.
Details finden Sie unter online
Stichtag für Bewerbungen ist in der Regel drei Monate vor dem Konferenztermin.


EURYI-Award (European Young Investigators Award), ein neuer europäischer Forschungspreise der European Heads of Research Councils (EUROHORCS)
Ziel des EURYI-Awards ist es eine "Champions League" aus jungen, hervorragenden Forscherinnen und Forschern zu bilden. Noch sind einige Hürden zu überwinden und viele Details zu klären. Pro Jahr werden 30 Preise vergeben. Jede Preisträgerin und jeder Preisträger verfügt für fünf Jahre über maximal 300.000 EUR pro Jahr für seine/ ihre Forschung. In den Budgettopf von insgesamt 10 Mio. EUR jährlich zahlt jedes Teilnehmerland ein.
Der FWF, der jährlich mit rund 280.000 EUR beteiligt ist, kann pro Jahr vier WissenschafterInnen vorschlagen. Aus insgesamt 120 Vorschlägen wählt eine Jury, die von der European Science Foundation (ESF) zusammengesetzt wird, die PreisträgerInnen aus. Von der Idee ist der EURYI-Award vergleichbar mit dem START-Preis, allerdings auf europäischem Niveau. Nominiert werden können Postdocs bis zum 35. Lebensjahr oder ältere WissenschafterInnen mit zwei bis fünf Jahren Postdoc-Erfahrung. Jede/r Nominierte muss beim FWF einen Forschungsantrag stellen, der dem EURYI-Komitee vorgeschlagen wird. Die Vergabe des ersten EURYI-Awards ist für 2004 geplant.

Ausschreibungen & Calls

Ausschreibungen von Planstellen für Professoren an der Fakultät für Technische Naturwissenschaften und Informatik an der TU Wien zu besetzen
Die Ausscheibungstexte für folgende Professuren an der Technischen Universität Wien sind online im pdf Format abzurufen:
  • Planstelle für eine/n Universitätsprofessor/in für Technische Physik/ Tenured Full Professorship in Applied Physics (bis : 15. März 2003)
  • Planstelle für eine/n Universitätsprofessor/in für Oberflächen- und Grenzflächenchemie/ Tenured Full Professorship in Surface Chemistry (bis : 15. April 2003)
  • Planstelle für eine/n Universitätsprofessor/in für Biochemical Engineering/ Tenured Full Professorship in Surface Chemistry (bis : 15. April 2003)



IFZ Graz: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in
Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in der Fachrichtung Sozial-, Wirtschafts- oder Politikwissenschaften für Forschungs- und Beratungsprojekte im Bereich Technik- und Innovationsforschung, Energie, Bauen und Umwelt ab 1. April 2003. Anfänglicher Schwerpunkt der Arbeit ist ein Projekt zur Verbesserung der öffentlichen Wahrnehmung von Bioenergie in Europa sowie die Projektakquisition im Bereich "Energiesysteme der Zukunft".
Interuniversitäres Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur (IFZ)
Ausland A-8010 Graz, Schlögelgasse 2
Christian Gummerer
Email: gummerer@ifz.tu-graz.ac.at
Info im Web: www.ifz.tu-graz.ac.at/jobs


Ausschreibungen im Rahmen von “FIT-IT”
Im Technologieprogramm FIT-IT des bmvit geht es in die zweite Ausschreibungs-Runde: Etwa 4 Mio. Euro stehen an Fördermittel für mittelfristige Forschungsprojekte zur Verfügung.
Das Impulsprogramm FIT-IT des BMVIT fördert im Rahmen kooperativer Forschung anspruchsvolle Innovation und Technologieentwicklung auf dem Gebiet der Informationstechnologie. Im Mittelpunkt stehen dabei visionäre interdisziplinäre Projekte. Diese stellen auf signifikante technologische Innovationen ab und sollen in einem Zeitrahmen von etwa drei bis acht Jahren neue Anwendungsfelder erschließen. Ergebnis eines derartigen Forschungsvorhabens ist der Funktionsnachweis der technologischen Lösung, z.B. ein Prototyp. Bloße Produktentwicklung wird nicht gefördert. Das Impulsprogramm FIT-IT verfolgt jeweils klar definierte inhaltliche Schwerpunkte. Zur Einreichung von Projekten wird im Rahmen von Ausschreibungen eingeladen. Die wissenschaftliche Evaluierung nimmt ein internationales Expertengremium vor. Das Programm ist als proaktiver Förderungsprozess gestaltet, der laufend die nationale und internationale Technologieentwicklung verfolgt und die entsprechenden thematischen Schwerpunkte gemeinsam mit begleitenden Aktionen setzt. Vorerst sind bis 2004 drei Ausschreibungen und eine Programmlaufzeit von etwa 2 Jahren vorgesehen. Als erstes Schwerpunktthema wurde "Embedded Systems" gewählt. Eine Fortsetzung des Programms mit weiteren Themen ist in Planung.
Info auf: http://www.fit-it.at/


Logistik Austria Plus- Ausschreibung
Ausschreibung: Programmlinien Green Logistics und e-Business in der Logistik
Im Rahmen des Technologieprogramms Logistik Austria plus fördert das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie kooperative F&E-Projekte zwischen universitärer, außeruniversitärer und industriell-gewerblicher Forschung sowie zwischen Anbietern und Nutzern von logistischen Dienstleistungen, um den Güterverkehr in Österreich effizienter zu gestalten und seine ökologische und soziale Akzeptanz zu erhöhen.
In der Programmlinie "Green Logistics" liegt der Schwerpunkt auf einer ökologischen Optimierung des Güterverkehrs wobei eine Effizienzsteigerung der gesamten Volkswirtschaft verfolgt wird. In der Programmlinie "e-Business in der Logistik" sollen die Möglichkeiten der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien verstärkt für die Logistik genutzt werden. Da es sich bei Logistik Austria Plus um ein Element des Impulsprogramms MOVE (Mobilität und Verkehrstechno-logien) der Technologieförderung des bmvit handelt, soll der Fokus der eingereichten Projekte auf innovativen F&E- sowie Pilot-Projekten im Bereich der Transportlogistik liegen. Das Ziel besteht einerseits darin, Logistik Know-How in Unternehmen und Forschungsinstitutionen in Österreich zu fördern und damit deren Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Andererseits sollen durch den Einsatz neuer Technologien und innovativer Organisationsänderungen im Verkehr auch umwelt- und verkehrspolitische Probleme gelöst werden.
Im Rahmen der 2. Ausschreibungen in den oben angeführten Programmlinien sind Konsortien mit mehreren Partnern eingeladen, Projektanträge bis spätestens 19.März 2003, 12 Uhr bei der Einreichstelle FAA einlangend einzureichen. Genauere Informationen über die Einreichmodalitäten, den Leitfaden mit den ausgeschriebenen Forschungsthemen sowie das Antragsformular erhalten Sie unter der Internetadresse von Logistik Austria Plus oder direkt bei der Finanzakademie Austria (FAA, 1030 Wien, Reisnerstr. 40, Tel: 01-714 94030), die vom bmvit mit dem Programm-Management und somit der Betreuung der Ausschreibung beauftragt wurde.


Wettbewerb: Erstellung eines Konzeptes für "Fest der Wissenschaft und Technologie"
Gegenstand des Wettbewerbes ist die Erarbeitung eines Konzeptes für die Durchführung einer österreichweiten, etwa vier Tage dauernden Veranstaltung zur Förderung des Verständnisses der Öffentlichkeit für Wissenschaft, Forschung und Technologie.
Kontakt und Information:
Brigitte Verlezza-Sellinger
1010 Wien, Renngasse 5
Tel.: 01/534 64/3108
Fax: 01/534 64/2230
Abgabetermin: 15. Mai 2003


Ausschreibung der Programmlinie Qualifizierungsmaßnahmen und Know How-Transfer
Inhalt:
* Höherqualifizierung von Mitarbeitern
* Know How-Transfer
* Entwicklung von Lern- und Trainingstools
* Qualifizierung und Zertifizierung nationaler Ausbildungs- bzw. Lehreinrichtungen
Ausschreibungsvolumen: 1.3 Mio €
Einreichfrist: 20.2. bis 19.9.2003
Information: ASA - Austrian Space Agency
A-1010 Wien, Canovagasse 7
Tel: +43 (0)1 403 81 77 – 31
Details zur Ausschreibung http://www.asaspace.at/takeoff/infoknowhow.htm
e-mail:
ageisler@asaspace.at


Mediendidaktischer Hochschulpreis MEDIDA-PRIX 2003
Die Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft e.V. (GMW) schreibt diesjährig zum vierten Mal einen mit 100.000,- EURO dotierten mediendidaktischen Hochschulpreis aus. Der MEDIDA-PRIX verfolgt das Ziel, didaktisch motivierte Medienprojekte zu unterstützen, die einen besonderen Beitrag zur Qualitätssicherung an der Hochschule leisten.
Anders als zahlreiche andere Medien-Wettbewerbe geht es dem MEDIDA-PRIX nicht um technische, sondern um didaktische Innovationen – nicht um Software allein, sondern auch um Implementierungsstrategien IT-gestützter Lehre. Der Preis versteht sich als Impulsgeber für eine nachhaltige Nutzung neuer Medien in der Hochschullehre.
Nicht Eintagsfliegen sollen gefördert werden, sondern Projekte, die eine langfristige positive Wirkung auf die Verbesserung der Hochschullehre erkennen lassen.
Das Preisgeld von 100.000.– EURO wird auf Basis einer Juryentscheidung zweckgebunden für die weitere Projektentwicklung vergeben. Finanziell ausgestattet wird der MEDIDA-PRIX durch das deutsche Bundesministerium für Bildung und Forschung (bmb+f), das schweizerische Bundesamt für Bildung und Wissenschaft (BBW) und das österreichische Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (bm:bwk).
Teilnahmeberechtigt sind alle Hochschulangehörigen (von Studierenden bis zu ProfessorInnen) der beteiligten Länder Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Projekteinreichungen werden bis zum 31. März 2003 entgegengenommen.
Die Gewinner werden in einem mehrstufigen Auswahlprozess ermittelt. Die Preisverleihung erfolgt am 18.09.03 im Rahmen der europäischen Fachtagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft an der Universität Duisburg.
Kontakt: Monika Topper
MEDIDA-PRIX Mediendidaktischer Hochschulpreis der GMW
Organisationsbüro c/o IWF
D-37075 Göttingen, Nonnenstieg 72,
Tel.: +49 (0)551/ 5024-379, Fax: +49 (0)551/ 5024-377
Detaillierte Informationen unter: http://www.medidaprix.org


JUBILÄUMSFONDS DER STADT WIEN FÜR DIE ÖSTERREICHISCHE AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN
Aus Anlaß des 150-jährigen Bestehens der Österreichischen Akademie der Wissenschaften hat die Stadt Wien in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften den Jubiläumsfonds der Stadt Wien für die Österreichische Akademie der Wissenschaften gegründet:
Der Jubiläumsfonds fördert Forschungsprojekte (Euro 43.700,00 jährlich), die von Wiener WissenschafterInnen initiiert werden, in Wiener Forschungseinrichtungen durchgeführt werden oder auf Wien bezogen sind.
Einreichtermin: 31. März jedes Jahres (Datum des Poststempels)
Bewerbungen sind an das Generalsekretariat des Jubiläumsfonds zu richten:
Generalsekretär Doz. Dr. Hubert Ch. Ehalt, Friedrich Schmidt-Platz 5, 1082 Wien
Informationen und Bewerbungsrichtlinien sind auch im Generalsekretariat des Jubiläumsfonds erhältlich (Mag. Angelika Lantzberg, Tel.: 4000 88742). Internet: http://www.oeaw.ac.at/stipref/info/3_projektfoerderung.html


DOC [DOKTORANDENPROGRAMM DER ÖSTERREICHISCHEN AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN]
finanziert mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie mit Sondermitteln auf Empfehlung des Rats für Forschung und Technologieentwicklung
DOC ist ein Förderungsprogramm der Österreichischen Akademie der Wissenschaften – offen für Bewerbungen aus allen Gebieten der Forschung.
Zielgruppe: hochqualifizierte Dissertantinnen und Dissertanten bis 27 Jahre.
Voraussetzungen: Berechtigung für ein Doktoratsstudium, Vorlage eines Dissertationsexposés, positive Stellungnahme des Dissertationsbetreuers.
Die Stipendien (EURO 21.900,00 brutto jährlich) werden für die Mindestdauer der jeweiligen Doktoratsstudien (Ausnahme Rechtswissenschaften und Medizin: 9 Monate), in Sonderfällen für bis zu 36 Monate vergeben.
Einreichtermine: 30. September und 31. Mai jedes Jahres (Datum des Poststempels).
Information: http://www.oeaw.ac.at/stipref/info/1_stipendien/doc/doc_index.html


DOC-FFORTE [FRAUEN IN FORSCHUNG UND TECHNOLOGIE] /auf Feature verweisen!
Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (BM:BWK) und der Europäische Sozialfonds (ESF) finanzieren im Rahmen des vom bm:bwk und dem Rat für Forschung und Technologieentwicklung initiierten Maßnahmenpakets "Frauen in Forschung und Technologie – FFORTE" Stipendien für junge Wissenschafterinnen aus den Bereichen Technik, Naturwissenschaften und Medizin sowie Biowissenschaften und Mathematik.
Zielsetzungen der Förderinitiative:
Die Steigerung der Zweitabschlüsse (i.e. Doktorat) von Frauen soll durch DOC-FFORTE in den genannten Disziplinen forciert werden. Die Präsenz von Frauen in leitenden bzw. verantwortlichen Positionen in technisch-naturwissenschaftlichen Berufen, in der außeruniversitären Forschung und im Unternehmenssektor wird dadurch erhöht werden.
Zielgruppe von DOC-FFORTE sind somit hochqualifizierte Doktorandinnen aus den Bereichen Technik und Naturwissenschaften sowie Biowissenschaften und Mathematik mit Magisterium (auch FH) und Diplom (Erstabschluß) sowie Medizin (3. Studienabschnitt).
Pro Einreichtermin können derzeit drei DOC-FFORTE-Stipendien vergeben werden.
Hinweise zur Abfassung des Antrages:
*Bitte vermerken Sie auf dem ausgedruckten Antragsformular gut sichtbar, daß Sie sich für DOC-FFORTE bewerben. Alle für DOC-FFORTE eingereichten Anträge werden automatisch in die Bewerbung um DOC [DOKTORANDENPROGRAMM DER ÖSTERREICHISCHEN AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN] aufgenommen.
*Mit Ausnahme dieses Vermerks erfolgt die Antragstellung wie bei DOC. Die Bewerbungsunterlagen für DOC (Einreichtermin, Altersgrenze, Stipendienhöhe etc.) gelten auch für DOC-FFORTE! Die Laufzeit von DOC-FFORTE beträgt 24 Monate.
Information: http://www.oeaw.ac.at/stipref/info/1_stipendien/doc/doc_fforte.html
s. auch das feature Die Initiativen NODE - Neue Orientierungen für die Europäische Demokratie und FFORTE – Frauen in Forschung und Technologie


Erich Schmid-Preis
Zielgruppe: PhysikerInnen, die in Österreich auf dem Gebiete der experimentellen, technischen oder theoretischen Physik wirken, das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben und in Österreich eine wertvolle Leistung auf dem Gebiet der experimentellen oder theoretischen Physik vollbracht haben
Vergabemodalität: Beschluß der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse auf Vorschlag eines Vergabekomitees
Vergabe: im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Oktober d. J.
Höhe des Förderungspreises: Euro 3.700,00
Einreichtermin: 15. April
Vergabeintervall: Einreichung und Vergabe in ungeraden Jahren
Information: http://www.oeaw.ac.at/stipref/


Felix Kuschenitz-Preis
Voraussetzungen: selbständige chemische und physikalische Forschung, in erster Linie für bereits geleistete Arbeiten
Vergabemodalität: Beschluß der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse auf Vorschlag eines Vergabekomitees
Vergabe: im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Oktober d. J.
Höhe des Förderungspreises: Euro 3.700,00
Einreichtermin: 15. April
Vergabeintervall: Einreichung und Vergabe in ungeraden Jahren
Information: http://www.oeaw.ac.at/stipref/


Erich Thenius-Stipendium
Zielgruppe: PaläontologInnen mit österreichischer Staatsbürgerschaft, die eine besondere Leistung in Form einer ausgezeichneten Diplom- oder Doktorarbeit bzw. einer Publikation auf dem Gebiet der (Wirbeltier-) Paläontologie erbracht haben
Vergabemodalität: Beschluß der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse auf Vorschlag eines Vergabekomitees
Vergabe: im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Oktober d. J.
Höhe des Förderungspreises: Euro 3.700,00
Einreichtermin: 15. April
Vergabeintervall: Einreichung und Vergabe in ungeraden Jahren
Information: http://www.oeaw.ac.at/stipref/


Alois Sonnleitner-Preis
Voraussetzungen: Förderung wissenschaftlicher Untersuchungen auf dem Gebiet der Biomedizinischen Grundlagenforschung unter besonderer Berücksichtigung der Karzinogenese
Vergabemodalität: Beschluß der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse auf Vorschlag eines Vergabekomitees
Vergabe: im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Oktober d. J.
Höhe des Förderungspreises: Euro 3.700,00
Einreichtermin: 15. April
Vergabeintervall: Einreichung und Vergabe jährlich
Information: http://www.oeaw.ac.at/stipref/


Figdor-Preis für Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften
Zielgruppe: ForscherInnen, die das 40. Lebensjahr noch nicht überschritten haben und die durch wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften hervorgetreten sind
Vergabemodalität: Beschluß der philosophisch-historischen Klasse auf Vorschlag eines Vergabekomitees
Vergabe: im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Oktober d. J.
Höhe des Förderungspreises: Euro 3.700,00
Einreichtermin: 15. April
Vergabeintervall: Einreichung und Vergabe jährlich
Ungerade Jahre: Sozial- und Wirtschaftswissenschaften
Gerade Jahre: Rechtswissenschaften
Information: http://www.oeaw.ac.at/stipref/


Figdor-Preis für Sprach- und Literaturwissenschaften
Zielgruppe: ForscherInnen, die das 40. Lebensjahr noch nicht überschritten haben und die durch wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Sprach- und Literaturwissenschaften hervorgetreten sind
Vergabemodalität: Beschluß der philosophisch-historischen Klasse auf Vorschlag eines Vergabekomitees
Vergabe: im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Oktober d. J.
Höhe des Förderungspreises: Euro 3.700,00
Einreichtermin: 15. April
Vergabeintervall: Einreichung und Vergabe
Ungerade Jahre: Literaturwissenschaften
Gerade Jahre: Sprachwissenschaften
Information: http://www.oeaw.ac.at/stipref/


Jubiläumspreis des Böhlau Verlages Wien
Zielgruppe: WissenschaftlerInnen mit österreichischer Staatsbürgerschaft, die das 40. Lebensjahr noch nicht überschritten haben und eine wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der historischen Disziplinen, im weitesten Sinne verstanden, vorgelegt haben, die veröffentlicht wurde oder zur Veröffentlichung geeignet ist
Vergabemodalität: Beschluß der philosophisch-historischen Klasse auf Vorschlag eines Vergabekomitees
Vergabe: im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Oktober d. J.
Höhe des Förderungspreises: Euro 2.200,00
Einreichtermin: 15. April
Vergabeintervall: Einreichung und Vergabe jährlich
Information: http://www.oeaw.ac.at/stipref/


Förderungspreis für wissenschaftliche Arbeiten 2003, die das Bundesland Salzburg betreffen
Die Salzburger Landesregierung hat beschlossen, zur Förderung wissenschaftlicher Arbeiten (Habilitationsschriften, Dissertationen, Diplomarbeiten und auf eigenständiger Forschung beruhende Arbeiten), die das Bundesland Salzburg betreffen, im Jahr 2003 einen Förderungspreis im Gesamtrahmen von Euro 7.250,- auszuschreiben. Der Preis soll Ansporn zur Beschäftigung mit Fragestellungen von besonderer Relevanz für das Bundesland Salzburg und Anerkennung für herausragende Leistungen auf diesem Gebiet sein. Der Förderungspreis kann nur aufgrund persönlicher Bewerbung verliehen werden. Da der Preis der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses dient, dürfen BewerberInnen das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben. Es können nur Arbeiten eingereicht werden, deren Abschluss nicht länger als zwei Jahre zurückliegt. Auftragsarbeiten bzw. anderweitig geförderte Arbeiten werden nicht berücksichtigt.
Einreichung der Arbeiten in zweifacher Ausfertigung bis längstens 31. März 2003 bei der
Präsidialabteilung
Fachabteilung 0/92: Hochschulen, Wissenschaft und Zukunftsfragen
Postfach 527, 5010 Salzburg
Einreichungen ist ein Lebenslauf sowie eine Kurzfassung von maximal drei Seiten über Fragestellung, Methodik und Inhalt sowie allenfalls vorhandene Benotung/Begutachtung der eingereichten Arbeit beizufügen.
Nähere Auskünfte erteilt die Fachabteilung für Hochschulen, Wissenschaft und Zukunftsfragen unter der Telefonnummer 0662/8042-2116.
Ausschreibungstext auf den Seiten des bm:bwk.


ESA: Aurora Student Design Contest
The European Space Agency (ESA) is looking for innovative, imaginative ideas, concepts and technologies that will enhance Europe's long-term Aurora programme for the robotic and human exploration of the Moon, Mars and asteroids.
Teams of graduate and undergraduate students from universities in Europe and Canada are invited to participate to this exciting programme by entering the Aurora Student Design Competition.
Each team will be expected to work with its professors and supervisors to produce a project relevant to the Aurora programme.
Deadline: 9 March 2003.
Details: http://www.esa.int/export/esaMI/Education/SEMEHI1A6BD_0.html


ESA-Outreach-Aktivitäten
Über weitere outreach-Aktivitäten für Studenten der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), wie z.B. die Parabolic Flight Campaign oder die Teilnahme am International Astronautical Federation (IAF) Kongreß, können Sie sich auf der Webseite der Österr. Gesellschaft für Weltraumfragen (ASA) informieren, bzw. direkt bei der ESA.
http://www.asaspace.at/news.htm
http://www.esa.int/export/esaMI/Education/SEMCOI1A6BD_0.html
http://www.estec.esa.nl/outreach/


International Space University (ISU): Master of Space Studies Program
Neben den Sommerkursen bietet die International Space University eine 11-monatige Ausbildung zum "Master of Space Studies" auf ihrem Central Campus in Strasbourg (Frankreich) an.
Die Anmeldefrist für den nächsten Kurs MSS9 (September 2003 - Juli 2004) ist der 31.3.2003. Die ASA kann für eineN geeigneteN Kandidate/i/n ein ESA-Stipendium zur Finanzierung der Kursgebühren vermitteln. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein abgeschlossenes Studium.
Anmeldeformular/ Info:
Frau Michaela Gitsch
Austrian Space Agency (ASA)
A-1010 Wien, Canovagasse 7
Tel: +43 (0)1 4038177-20, Fax: +43 (0)1 4058228


6. Rahmenprogramm: International Marie Curie Reintegration Grant
Das 6. Rahmenprogramm der EU sieht eine spezielle Massnahme vor, sich besonders an europäische Wissenschafter richtet, die mind. 5 Jahre ausserhalb Europas tätig waren und nun in eine europäisches Land zurück kommen möchten. Eine Checklist zu den Reintegration Grants kann von den Seiten des BIT geladen werden, bzw. dort auch nähere Information eingeholt werden.
Info:
Dr. Sabine Herlitschka DI - Dr.MBA
BIT – Bureau for International Research and Technology Cooperation
Deputy Director, Head of Unit –- Life Sciences
A- 1220 Vienna, Donaucity Strasse 1
Phone +43-1-581 16 16-103, Fax +43-1-581 16 16 16
e-mail: herlitschka@bit.ac.at


IFK startet erste Sommerakademie zur “Topographie des Politischen”
Das Internationale Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) veranstaltet im August erstmals eine IFK-Akademie. Rahmenthema ist eine "Topographie des Politischen". Von 24.-30. August werden 20 junge ForscherInnen mit renommierten KulturwissenschafterInnen zusammenarbeiten. Die Veranstaltung soll künftig jährlich stattfinden. Das IFK verfolgt mit der Akademie die Ziele, kulturwissenschaftliche Verfahren und Perspektiven in den Humanwissenschaften zu stärken und den Nachwuchs durch intensive Zusammenarbeit von jungen und bereits arrivierten ForscherInnen zu fördern.
Teilnehmen können DoktorandInnen und Postdocs gleich welcher Nationalität, die nicht älter als 35 Jahre sind. Die Auswahl der rund 20 TeilnehmerInnen, die ein Stipendium erhalten, erfolgt durch die "IFK-Faculty", die auch für das Programm verantwortlich zeichnet.
Die Bewerbungsfrist endet am 15. März.
Informationen und Bewerbungsunterlagen auf der Website des IFK


Aktuelle Informationen und Ausschreibungen der Fulbright Kommission (Januar 2003)

U.S.-EU Fulbright Program 2003-04: Das von der belgisch-luxemburgischen Fulbright Kommission administrierte Programm richtet sich an WissenschafterInnen, die in den Vereinigten Staaten auf dem Postdoc-Level forschen möchten und an EU Themen bzw. den Beziehungen zwischen den USA und der EU arbeiten.
Bewerbungsschluss ist der 1. März 2003.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Website der Fulbright Kommission.

Austrian Scholars Program 2003-04: Das Fulbright Stipendium für Lehre/Forschung richtet sich an österreichische WissenschafterInnen, die von einer amerikanischen Hochschule oder einer Forschungsinstitution für das Studienjahr 2003/04 eine entsprechende Einladung erhalten haben. Stipendien werden für die Dauer von 2-4 Monaten vergeben.
Abgabetermin für die Bewerbungsunterlagen ist der 15. April 2003.
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Website der Fulbright Kommission.

Intercountry Lecture Program 2002-03: Das Fulbright Intercountry Lecture Programm richtet sich an österreichische Institutionen im postsekundären Bildungsbereich, die amerikanische WissenschafterInnen, welche sich im Rahmen des Fulbright Programms in Europa befinden, einladen möchten, einen Vortrag zu halten oder an einem Symposion teilzunehmen. Als Ansprechpartner steht interessierten Institutionen die Österreichische Fulbright Kommission jederzeit zur Verfügung.
Bezüglich der Finanzierung dieser Besuche ist die Fulbright Kommission bemüht, die Reisekosten der WissenschafterInnen zu übernehmen (Hin- und Rückreise; Bahnfahrt 2. Klasse oder Wochenend-Flugarrangement). Die Gastinstitutionen sollten ihrerseits für Kost, Logis und Honorar der eingeladenen Fulbright WissenschafterInnen aufkommen. Eine Liste mit den Namen und Disziplinen der WissenschaftlerInnen finden Sie unter http://www.cies.org/cies/us_scholars/directory_02.htm.


Call for papers
The 2003 International Multiconference in Computer Science and Computer Engineering. Monte Carlo Resort, Las Vegas, Nevada, USA June 23-26, 2003
The International Multiconference in Computer Science & Computer Engineering is a major annual international research event. The last Multiconference attracted over 1,550 computer science and Engineering researchers from 72 countries. It is anticipated that The 2003 Int'l Multiconference will attract about 2000 participants. The 2003 event is composed of 15 (planned) major conferences - attendees will have full access to all 15 conferences' sessions & tracks.

Conferences Contact:
H. R. Arabnia, Ph.D.
Chair, The 2003 Int'l Multiconference in CS & CE
The University of Georgia: Department of Computer Science
415 Graduate Studies Research Center
Athens, Georgia 30602-7404, U.S.A.
Tel: (706) 542-3480, Fax: (706) 542-2966
http://www.ashland.edu/~iajwa/conferences
extended dealine for submission of papers: March, 2nd 2003