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Newsletter Dez 2002/ Jan 2003
Homebase: Neues aus Österreich und der EU
Österreichische Forschungslandschaft

Universitäten, Uni-Reform, Fachhochschulen

EU
Ausschreibungen: & Calls
Österreichische Forschungslandschaft

Wien: Eigener "Beirat für Bio- und Medizinethik" geschaffen
Ihm Rahmen des Symposions "Reproduktionsmedizin in Österreich - Eine interdisziplinäre Herausforderung" am Freitag, 29. November 2002 wurde der neue Wiener "Beirat für Bio- und Medizinethik" vorgestellt. Er soll, neben rechtlichen und wissenschaftlichen Fragen zum Thema, auch aus ethischer Sicht beratend Stellung nehmen und die Öffentlichkeit über wichtige Erkenntnisse informieren sowie die Diskussion über ethische Fragen fördern. Wien sieht sich als größtes österreichisches Zentrum medizinischer und biotechnischer Forschung in Österreich und initierte daher einen eigenen Beirat, der durch regionale Anliegen die nationale Österreichische Bioethikkommission des Bundeskanzleramts ergänzen möchte. Der Vorsitzende der Österreichischen Bioethikkommission ist Dr. Johannes Huber vom AKH Wien. Der neue Wiener Beirat geht auf die Initiative des Philosphen Peter Kampits zurück. Mitglieder des Beirats sind neben Kampits unter anderem der Jurist Manfred Welan, Markus Hengstschläger von der Universitätsklinik für Frauenheilkunde in Wien, Jürgen Pelikan, Vorstand am Institut für Soziologie der Universität Wien und Christoph Zielinski von der Universitätsklinik für Innere Medizin.
Vor allem das Thema Stammzellenforschung ist immer wieder aktuell für die nationale Beioethik-Kommission. Unter anderem auf Betreiben Österreichs hat sich die Europäische Union zu einem Moratorium embryonaler Stammzellforschung bis Ende 2003 entschlossen. Internationale WissenschaftlerInnen sprechen sich nun in einem gemeinsam formulierten Papier für eine Wiederaufnahme der Förderung von embryonaler Stammzellforschung durch die Europäische Union aus.
Thema Stammzellforschung in science.ORF.at
Bericht im ORF Science Channel
Bericht im Österreich-Journal


Neue Sektionsleitung für Forschung & Internationale Angelegenheiten im BM:BWK - Weitgruber übernimmt von Kneucker
Mit 1. Jänner 2003 übernimmt Mag. Barbara Weitgruber das Amt der Sektionsleitung für Forschung von DDr. Raoul Kneucker, der den Ruhestand antritt. Weitgruber, bisher Abteilungsleiterin in der Sektion Universitäten, wird damit die erste Frau als Leiterin der Forschungssektion im Bildungsministerium sein.
Bundesministerin Gehrer stellte Weitgruber im Rahmen einer Pressekonferenz am 11.Dezember der Öffentlichkeit vor und formulierte den Auftrag, die österreichische Forschung weiter zu internationalisieren. Weiters stünden für die nächste Legislaturperiode - laut Gehrer in einer APA Aussendung - die weitere Anhebung der Forschungsquote und dabei vor allem die Steigerung des Anteils der Wirtschaft an den Aufwendungen auf dem Plan. Darüber hinaus sollen die Grundfinanzierungen für diverse Forschungsprogramme wie die Kplus-Zentren oder Einrichtungen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) sicher gestellt und die Projekte und Einrichtungen laufend evaluiert werden.
Weitgruber betonte vor allem die Wichtigkeit von "neuen Formen der Kommunikation" und möchte den Informationsfluss zwischen allen an Forschung beteiligten Akteuren fördern. Die designierte Sektionschefin kündigte dazu eine Art "Jour Fixe" von unterschiedlichen Institutionen wie der Rektorenkonferenz, Forschungsrat oder ÖAW an.
Weitgruber wurde am 1964 in Graz geboren. Sie studierte an der Universität Graz, der Ohio University und der University of Illinois in Chicago Sprachen, Anglistik, Amerikanistik, Soziologie und Geschichte und besitzt Abschlüsse an der Uni Graz (Mag.) und der University of Illinois (M.A.). Neben Lehrtätigkeiten an verschiedenen Unis leitete sie ab 1990 das Büro für Auslandsbeziehungen der Universität Graz sowie ab 1993 das Büro für Europäische Bildungskooperation im Rahmen des Österreichischen Akademischen Austauschdienstes. Seit Ende 1994 ist sie für das Wissenschaftsministerium tätig.

WIFO-Studie zu österreichischer Forschung und Entwicklung
Das Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO) hat eine Studie zum Forschungs- und Entwicklungsbereich in Österreich veröffentlicht, die auch einen Bundesländervergleich zulässt. Darin schneiden Wien, Oberösterreich und die Steiermark am besten ab. Der Autor der Studie ist Gernot Hutschenreiter vom Wirtschaftsforschungsinstitut. Der Anteil der Länder an der F&E-Förderung beträgt insgesamt 6,4 Prozent im Jahr 2002, wobei jene Länder einen Vorteil haben, die über große Universitäten verfügen. Das 6. EU-Rahmenprogramm wird insgesamt als grosse Chance gesehen, den Forschungs- und Entwicklungsbereich einzelner Länder noch zu erhöhen.
Bericht im Science Channel ORF


Konzepte zum Innovationsstandort Österreich der Industriellen-Vereinigung
Die Industriellen–Vereinigung hat neue Broschüre zur Innovationsstrategie Österreichs des Bundes und der Länder (Analyse und Vorschlag) im Internet veröffentlicht. Auf dieser Web-Site findet sich unter der “Newsroom-Story” auch eine Wifo-Studie zum Download (pdf).


“FH-plus"-Forschungsprogramm wurde gestartet
Den FHs wurden am 18. November 2002 endgültig rund elf Mio. Euro für Forschungsprojekte zur Verfügung gestellt, die im Forschungsförderungsprogramm "FH-plus" Forschungsprojekte ermöglichen sollen, die in Kooperation mit der Wirtschaft umgesetzt werden sollen. Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFT) hatte bereits am 10. April empfohlen aus den Forschungssondermitteln der Bundesregierung 10,9 Mill. Euro für "FH-plus" zur Verfügung zu stellen.
Primäres Ziel ist durch dieses Programm vor allem für Klein- und Mittelbetriebe F&E-Partner schaffen und die Fachhochschulen als regionale Forschungsdrehscheiben zu etablieren. Mit der Durchführung des Programms wurde die Technologie Impulse Gesellschaft (TIG) beauftragt.
FHplus-Förderungsansuchen können von Erhaltern von Fachhochschulen und FH-Studiengängen eingereicht werden.
Info, Richtlinien, Leitfäden und Einreichunterlagen: Technologie Impulse Gesellschaft - TIG oder Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie - bm:vit
Bericht im ORF Science Channel


Innovationspartnerschaft Mikrotechnik
Im Rahmen einer neuen Kooperation der Technischen Universität Wien, der Fachhochschule Wiener Neustadt und des Elektronikkonzerns Philips im Bereich der Mikrosystemtechnik sind nicht nur praxisrelevante Diplomarbeiten oder Dissertationen vorgesehen, sondern auch TU und FH firmenspezifische Ausbildungsmodelle insgesamt.
Bericht im ORF Science Channel


Gründung der Österreichische Wissenschaftsgesellschaft ÖWIG
Am 2. Dezember 2002 wurde die „Österreichische Gesellschaft zur Förderung der Öffentlichkeitsarbeit für die Wissenschaft“ ÖWIG gegründet. Diese – in der Kurzform Österreichische Wissenschaftsgesellschaft genannt - bezweckt die ideelle und praktische Förderung des öffentlichen Verständnisses für die Wissenschaften („Public Understanding and Awareness of Science, Technology & the Humanities“) und von PR-Maßnahmen und PR-Aktivitäten aller Art für die Wissenschaft. Dazu gehört die Durchführung von eigenen Projekten, die Anregung neuer Projekte, die dann auch von anderen organisiert werden und weiters die Sammlung aktueller Projekte der Öffentlichkeitsarbeit für die Wissenschaft als Anlaufstelle für die interessierte Öffentlichkeit.
Zu Präsidenten der ÖWIG wurden Univ.-Prof. Max Lipitsch vom Institut für Experimentalphysik der Universität Graz und Ex-ORF-Hörfunkintendant Manfred Jochum, Vorsitzender des Klubs der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten, gewählt. Vizepräsident ist Oliver Lehmann, Chefredakteur des "Universum"-Magazins, Generalsekretär ist Peter Rebernik, Organisator der “Science Week Austria”.
Die Öwig ist eine nicht auf Gewinn gerichtete Organisation und hat sich als Vorbilder internationale Grössen gesucht, wie die die „British Association for the Promotion of Science“ in Großbritannien und die „American Association for the Advancement of Science“ in den USA. Die ÖWIG soll in Zukunft auch der Träger der “Science Week” sein, für die – laut eines Berichtes des ORF Sience Channels – voraussichtlich keine Mittel mehr zur Verfügung gestellt werden.
Info, Statuten und Beitrittsformular
PHAROS International, DI. Peter Rebernik
Anton Baumgartner-Str. 44/C2/3/2
A-1230 Wien / Austria
Tel.: +43 1 941 12 41, Fax: +43 1 667 73 75
E-Mail: office@rebernik.at


Graz: Neues Christian-Doppler-Labor im Biotech-Bereich nahm seine Arbeit auf
Das österreichweit erste Christian-Doppler-Labor im Biotech-Bereich nahm in der Steiermark seine Arbeit auf, wie die APA berichtet. Am Institut für Elektro- und Biomedizinische Technik wurde am 28.11.2002 das Laboratorium für "Genomik und Bioinformatik" offiziell eröffnet. Mit Hilfe von DNA-Chips und Super-Computern suchen Laborleiter Zlatko Trajanoski und sein Team nach Genen und Proteinen, die beim Prozess der Vermehrung und Differenzierung von Knochenmark-Stammzellen beteiligt und für die Entstehung von Leberkrankheiten verantwortlich sind. Das Laboratorium hat fünf Mitarbeiter und verfügt über ein Jahresbudget von 400.000 Euro, das in etwa zur Hälfte von der öffentlichen Hand und den beteiligten Industriepartnern getragen wird. Zurzeit kooperiert das Labor mit den beiden Grazer Biotech-Start Up-Unternehmen Oridis Biomed und Eccocell.
Rückfragen:
Ao. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Zlatko Trajanoski
Email: zlatko.trajanoski@tugraz.at, Tel.: 0316 / 873 - 5332


Linz: Neues ÖAW-Institut für Mathematik
Mit Jahresbeginn 2003 wird das "Johann Radon Institut für computerorientierte und angewandte Mathematik", ein neues Institut der Österreichische Akademie der Wissenschaften, in Linz den Betrieb aufnehmen. Leiter des Akademie-Instituts ist der Vorstand des Instituts für Industriemathematik der Universität Linz, Heinz Engl. Das neue Institut widmet sich der "anwendungsorientierten Grundlagenforschung". Geplant sind vorerst drei Abteilungen mit mehreren Forschungsgruppen: Abteilung für wissenschaftliches Rechnen, für Finanzmathematik sowie für die Analyse Partieller Differentialgleichungen. Das Institut soll insgesamt 25 MathematikerInnen beschäftigen: fünf "Senior Postdocs" und 20 Postdocs. Zusätzlich sollen pro Semester ca. zehn internationale GastwissenschaftlerInnen für einsemestrige Schwerpunktprogramme verantwortlich sein.
Bericht des ORF Science Channel


Salzburg: Eigener Wissenschafts- und Forschungsrat für das Land
Die konstituierende Sitzung des Wissenschafts- und Forschungsrates für das Land Salzburg fand am 24. Oktober statt. Primäre Aufgabe des Wissenschafts- und Forschungsrates ist, Einrichtungen des Wissenschafts- und Wirtschaftsressorts der Landesregierung in allen Fragen der Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiepolitik zu beraten. Grundlage der Forschungspolitik des Landes Salzburg seien die Inhalte und Zielsetzungen des Wissenschafts- und Forschungsleitbildes. Als thematische Stärkefelder, die ausgebaut werden sollten nannte Landeshauptmann Schausberger laut APA Kultur, Tourismus und Freizeitwirtschaft, Gesundheit und Wohlfahrt (Medizin, soziale Arbeit, Ernährung), Umweltforschung (Lebensraum und Naturraum), Holzforschung und Holzwirtschaft sowie Information und Kommunikation. Die Umsetzung der Ziele des Wissenschafts- und Forschungsleitbildes soll in Abstimmung mit anderen forschungsrelevanten Themen der Landespolitik erfolgen und insbesondere mit den Zielsetzungen der unternehmensbezogenen Forschungsschwerpunkte in innovationspolitischen Maßnahmen des Wirtschaftsressorts.
Dem Wissenschafts- und Forschungsrates des Landes Salzburg gehören Univ.-Prof. Dr. Günther Bonn, Ordinarius für Analytische Chemie und Radiochemie der Universität Innsbruck, Dir. Dipl.-Ing. Dr. Ingela Bruner, Senior Vice President Research & Development der OMV AG, Prof. Hofrat Dir. Dipl.-Ing. Manfred Horvat, Direktor des Büros für Internationale Forschungs- und Technologiekooperation in Wien, Min.- Rat Dr. Peter Kowalski, Stellvertretender Bereichsleiter und Leiter der Abteilung "Forschung und Technologie" in der Sektion I des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit, Dr. Hubert Nowak, Landesdirektor des ORF Salzburg, Dipl.-Ing. Alexander Kreiner, Geschäftsführer der Gleitbau GesmbH Salzburg und Dr. Michael Schineis, Geschäftsführer der Firma Atomic in Altenmarkt, an.
APA /Amt der Salzburger Landesregierung, Kabinett des Landeshauptmannes, Pressereferent: Markus Kurcz


Wien: Förderung des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds für “Life Sciences”
Die Firma FSG Biotechnologie GmbH - AustriaNova gewann für ihre Arbeiten an innovative Technologien, die die Chemotherapie bei Krebserkrankungen künftig deutlich verbessern sollen, den Löwenanteil des Förderprogrammes des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds. Die Initiative "wiennovation. Die Wiener Technologieoffensive" des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds startete im Frühjahr 2002. Mittels dieser Förderschiene werden Wiener Unternehmen anhand von "Calls" eingeladen, an Ausschreibungen zur Projektförderung teilzunehmen. Der erste Call fand zum Thema "Life Sciences" statt. Insgesamt standen für dieses Programm für das Jahr 2002 rund 27,5 Millionen Euro zur Verfügung.
Ziel der Forscher um Brian Salmons der Firma Austrianova ist es, zielgerichtete Chemotherapien zu entwickeln. Damit gewannen sie den ersten Preis der diesjährigen Ausschreibung zur Technologieoffensive des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds. Ebenso primärer Förderempfänger ist die Firma Intercell.
Bericht dazu im ORF Science Channel


Verleihung der Förderpreise der FSV:Forschungsgemeinschaft Strasse und Verkehr am 27.11.02
Die FSV vergibt seit 1990 Förderpreise für herausragende Diplomarbeiten und Dissertationen zum Bereich Strasse und Verkehrswesen. Die ersten Preise werden zu je € 1.000,- sowie Anerkennungspreise zu je € 500,- vergeben. Der erste Preis für Dissertation erging an Dr. Alfred Weninger-Vycudil für seine Arbeit: Entwicklung von Systemelementen für ein österreichisches Pavement Management-System. Als beste Diplomarbeit wurde DI Roman Markiewicz für Untersuchungen zur Arbeitsweise und Tiefenwirkung der "Polygonbandage" auf nichtbindigem Boden ausgezeichnet. Anerkennungspreise für Diplomarbeiten gingen an DI Wolfgang Toman für Qualitätsmanagement im Asphaltstraßenbau - Fertigungsstufe Einbau und DI Stefan Troyer für die Arbeit: Verteilungswirkungen der Mauten im Alpenraum.
Kurzpräsentation der Preisträger (pdf)
Forschungsgemeinschaft Strasse und Verkehr
ESCHENBACHGASSE 9, A - 1010 WIEN
Tel.: +43/1/ 585 55 67, Fax: +43/1/ 585 66 40


Staatspreis für Wissenschaftspublizistik vergeben
Der mit 5.500 Euro dotierte Österreichische Staatspreis für Wissenschaftspublizistik wurde an Elisabeth Nöstlinger, Wissenschaftsjournalistin im ORF-Hörfunk verliehen. Der mit 2.500 Euro dotierte Förderungspreis für Nachwuchsjournalisten geht an Benedikt Föger. Die beiden Preise wurden am 13. November von Bildungsministerin Elisabeth Gehrer überreicht.
Nöstlinger ist in der ORF-Wissenschaftsredaktion Salzburg und Wien und ist auch Redakteurin für das "Salzburger Nachstudio" und die Sendereihe "Dimensionen". Föger ist freier Wissenschaftsjournalist, Autor und Drehbuchberater und verfasst regelmässig Beiträge im "Spectrum" der Tageszeitung "Die Presse", im "Universum Magazin" und im Wissenschaftsmagazin "heureka!" des "Falter". Darüber hinaus war Föger auch Co-Autor des Buches "Die andere Seite des Spiegels" über Konrad Lorenz und den Nationalsozialismus.
Der Österreichische Staatspreis für Wissenschaftspublizistik wird seit 1971 alle zwei Jahre für herausragende publizistische Leistungen im Interesse von Wissenschaft und Forschung vergeben.


Tirol: "Krebsimpfung" gelungen
Einen wie es scheint – auch international – bahnbrechenden Erfolg stellt die Veröffentlichung der ersten klinischen Studien des Forscherteams am Kompetenzzentrum Medizin Tirol (KMT) dar. In Tirol hat das siebenköpfige Team der Innsbrucker Universitätsklinik für Urologie unter Leitung von Univ.-Prof. Martin Thurnher und Univ.-Prof. Lorenz Höltl diese "neue" Form der Tumor-Immuntherapie entwickelt. Diese stützt sich auf “dendritische Zellen”, eine bestimmte Sorte von weißen Blutkörpern, die Krankheitserreger und Fremdkörper abfangen. Körpereigene Zellen werden so zur Aktivierung des Immunsystems verwendet. Man hofft als Fernziel auf die Zulassung des "Krebs-Impfstoffes made in Tirol" als Arzneimittel, laut APA und “Der Standard”.
Industrielle Kompetenzzentren und Netzwerke
Tiroler Zukunftsstifung


GEN-AU: Start der Verbundprojekte
Das Österreichische Genomforschungsprogramm startet mit der Auswahl von vier Projekten. Ziel ist, die Genomforschung in Österreich für den internationalen Wettbewerb und die verstärkten Kooperationen innerhalb der Europäischen Union vorzubereiten. Neben der Forschung liegt besonderes Augenmerk auf der Wirtschaftsförderung und der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Dafür stellt die Bundesregierung auf Empfehlung des Rates für Forschung und Technologieentwicklung für die ersten drei Jahre 31,162 Mio. Euro zur Verfügung. Die sogenannten "Verbund-Projekte" sind jeweils aus einer Reihe von "Sub-Projekten" zusammengesetzt, für die Universitätsinstitute, außeruniversitäre Forschungszentren und Unternehmen eng kooperieren. Der/die Verbundprojektleiter/in koordiniert die Zusammenarbeit. Auf der Website von GEN-AU sind bereits eingige Stellenausschreibungen im Rahmen der 4 Projekte zu finden.


Aventis Preis ging an Grazer Immunologen-Team
In der “Aventis-Stiftung für medizinische Forschung in Österreich" unterstützt Aventis Pharma regelmäßig hervorragende Forschungsleistungen auf dem Gebiet der Medizin. Die Aventis Stiftung führt die frühere Hoechst Stiftung fort. Der Aventis Preis ging in der Höhe von Euro 10.000,- an die Grazer Immunologen/ Medizin an der Universität Graz für die Entwicklung eins ultra-sensitiven Verfahrens zum Nachweis von Antikörpern.
Bericht im ORF Science Channel


Die bemannte Raumfahrt effizienter kommunizieren
Der Wissenschaftskommunikator Richard Huber beschäftigt sich in Österreich mit der Entwicklung neuer Methoden zur besseren Kommunikation von Aktivitäten der bemannten Raumfahrt über die Massenmedien Radio, Fernsehen, Presse und Online.
Im Internet ist seit Juni 2002 ein neuartiges User Interface zur realitätsnahen Teilnahme an Shuttle-Missionen verfügbar: Mission Control for All of Us. Ein Email-Newsletter zu den laufenden Aktivitäten kann abonniert ebenfals werden.
Kontakt: Richard H. Huber
A-6752 Wald am Arlberg
Phone: +43 676 477 5 299, Fax: +43 5585 75 95
Research on new Methods and Processes of Science Communication (Public Understanding of Science & Technology), Development of Solutions for Science Communication on Earth & Space Science, Space Flight, Mountain Research and Development, Sustainable Development


Studie zur biomedizinischen Forschungslandschaft Österreichs
Von der Website des BM:BWK ist die Studie zur biomedizinischen Forschungslandschaft Österreichs abzurufen. Sie beinhaltet eine Analyse der ca. 26.500 österreichischen Publikationen im biomedizinischen Bereich der Jahre 1991 – 2000 im internationalen Vergleich. Download: Studie zur biomedizinischen Forschungslandschaft Österreichs (pdf, 1119 KB)


BM:BWK veröffentlicht die Systemverordnung 2002 zu Sicherheit bei Arbeiten mit gentechnisch veränderten Organismen
Die “Verordnung des Bundesministers für soziale Sicherheit und Generationen über die Sicherheit bei Arbeiten mit gentechnisch veränderten Organismen in geschlossenen Systemen” (Systemverordnung 2002) ist auf der Website des bm:bwk als Internet-Dokument lesbar und steht auch zum download als pdf-File zur Verfügung.


Universitäten, Uni-Reform, Fachhochschulen

Salzburg erhält erste private Medizin-Universität in Österreich
Im Herbst 2003 soll an der ersten privaten Medizinuni Österreichs der Studienbetrieb aufgenommen werden. Diese Privatuniversität wurde am 22. Oktober offiziell akkreditiert, mittlerweilen sollte auch der Formalakt der Unterschrift von Bildungsministerin Elisabeth Gehrer abgeschlossen sein. Vorsitzender des Vorstandes der Privatstiftung ist Herbert Resch, Primar am St. Johanns-Spital. Zu den Großsponsoren zählt auch Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz.
Bericht des ORF Salzburg
Siehe auch Feature Beitrag von SC Dr. Höllinger/ BM:BWK, zu neuen Medizin-Universitäten


Neuer Studiengang für Interkulturelle Kompetenzen
Der neue Master-Lehrgang „Interkulturelle Kompetenzen“ der Donau-Universität Krems wurde von Außenministerin Dr. Benita Ferrero-Waldner eröffnet. Das viersemestrige, berufsbegleitende Master-Programm bildet ExpertInnen für internationale und interkulturelle Herausforderungen aus und richtet sich vor allem an Führungskräfte aus Wirtschaft, Politik, Tourismus, Kultur und Medien. Die Vortragenden sind WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen aus dem In- und Ausland, unter ihnen Kathryn Hall, Unternehmerin und ehemalige US-Botschafterin in Österreich. Der Lehrgang startet erstmals am 5. Dezember 2002 im Universitätszentrum Kitzbühel der Donau-Universität Krems. Das Universitätszentrum Kitzbühel vereint künftig unter seinem Dach neben Studienangeboten der Donau-Universität Krems die im Gründungsprozess befindliche European Research University Kitzbühel sowie das Kitzbüheler Forum.
Info zum Lehrgang
Dr. Christiane Hartnack
Abteilung für Kulturwissenschaften
Donau-Universität Krems
Tel.+43 (0)2732 893-2551
Informationen zum Universitätszentrum Kitzbühel
HR Dr. Hans Philipp
Tel. +43 (0)5352 66289, Fax +43 (0)5352 66289-4


Mitglieder der Gründungskonvente an den österreichischen Universitäten
BM:BWK und APA haben eine Übersicht der Mitglieder der Gründungskonvente (Stand: 5.Dez.2002) an den künftig 21 österreichischen Universitäten veröffenlticht. Mitglieder der Professoren-Kurie werden mit "P" gekennzeichnet, Vertreter des akademischen Mittelbaus mit "M", Angehörige des allgemeinen Personals mit "A" und Studierende mit "S". Nach dem Namen der Universität werden die Vorsitzenden angeführt.
  • Universität Wien (Vorsitz: Günter Haring):
    Anton Zeilinger, Christine Spiel, Herwig Friesinger, Günter Haring, Franz Römer, Norbert Bachl, Walter Schrammel (alle P), Germain Weber (M), Andreas Schwarcz (M), Barbara Riefler (A), Werner Hromada (S), Bettina Bamminger (S).
  • Universität Graz (Walter Höflechner):
    Walter Höflechner, Georg Hoinkes, Gerhard Larcher, Franz Marhold, Karl Crailsheim, Alfred Ableitinger, Heinz-Dieter Kurz (alle P), Anneliese Legat (M), Richard Sturn (M), Andreas Szeberenyi (A), Philipp Funovits (S), Franz Öhler (S).
  • Universität Innsbruck (konstituierende Sitzung erst am 11. Dezember):
    Reinhold Bichler, Sigmar Bortenschlager, Manfred Husty, Roland Psenner, Friedrich Roithmayr, Gustav Wachter, Karl Weber (alle P), Uwe Steger (A), Eva Konrad (S), Lucas Krackl (S). Der Mittelbau hat die Wahlen vorläufig boykottiert, ihm wurde eine Nachfrist bis 10. Dezember eingeräumt.
  • Wirtschaftsuniversität Wien (Michael Holoubek):
    Michael Holoubek, Michael Lang, Gerhard Speckbacher, Peter Schnedlitz, Herbert Matis, Manfred Fischer, Gabriel Obermann (alle P), Dominga Kaiser (A), Ursula Knotek (S), Cornelia Büchl (S). Der Mittelbau hat die Wahlen boykottiert.
  • Kepler-Universität Linz (konstituierende Sitzung erst am 6. Dezember)
    Markus Achatz, Martin Karollus, Helmut Schuster, Josef Weidenholzer, Richard Hagelauer, Heinz Engl, Klaus Zeman (alle P), Gertrude Baumgartner (A), Bernhard Ziegler (S), Franz Kronlechner (S). Beim Mittelbau wurde die einzige kandidierende Liste mit großer Mehrheit abgelehnt, der Urnengang wird am 4. Dezember wiederholt.
  • Universität Salzburg (Johann Hagen):
    Albert Duschl, Johann Hagen, Hubert Haider, Josef Perner, Reinhold Reith, Hans-Joachim Sander, Wolfgang Schuhmacher (alle P), Georg Lienbacher (M), Thomas Steinmaurer (M), Josefine Puntus (A), Stefan Stingl (S), Ralph Schallmeiner (S).
  • Technische Universität Wien (Gerald Badurek):
    Bruno Grösel, Johann Litzka, Klaus Semsroth,, Gottfried Magerl, Dietmar Dorninger, Georg Gottlob, Gerald Badurek (alle P), Rudolf Freund (M) Erasmus Langer (M), Gabriele Oppenheim (A), Stephan Krause (S), Sonja Weber (S).
  • Universität Klagenfurt (Heinrich Mayr):
    Heinrich Mayr, Günther Hödl, Roland Fischer, Paul Kellermann, Petra Hesse, Dietrich Kropfberger, Philipp Mayring (alle P), Erich Schauer (A), Peter Putzer (S), Meinhard Lehofer (S). Der Mittelbau hat die Wahlen boykottiert.
  • Universität für Bodenkultur Wien (Helmuth Gatterbauer):
    Florin Florineth, Martin Gerzabek, Josef Glößl, Markus Hofreither, Helga Kromp-Kolb, Peter Lechner, Alfred Teischinger (alle P). Helmuth Gatterbauer (M), Margit Laimer da Camara Machado (M), Margit Kraft (A), Ulrich Höller (S),Martina Zederbauer (S).
  • Veterinärmedizinische Universität Wien (Peter Böck):
    Peter Böck, Walter Günzburg, Mathias Müller, Maximilian Schuh, Christian Stanek, Johann Thalhammer, Josef Troxler (alle P),
    Wolfgang Künzel (M), Monika Egerbacher (M), Christine Glatzer (A), Gabriele Habacher (S), Florian Fellinger (S).
  • Technische Universität Graz (Hans Michael Muhr):
    Franz Heitmeier, Harald Kainz, Reinhard Haberfellner, Hans Michael Muhr, Roger Riewe, Robert Tichy, Wolfgang Von Der Linden (alle P), Kurt Preis (M), Siegfried Koller (M), Maria Edlinger (A), Michael Pienn (S), Anita Kowal (S).
  • Montanuniversität Leoben (Peter Kirschenhofer):
    Wolfhard Wegscheider, Hubert Biedermann, Peter Kirschenhofer, Werner Kepplinger, Reinhold Lang, Karl Millahn, Horst Wagner (alle P), Josef Oswald (M), Oskar Thalhammer (M), Gerhild Stormann (A), Stefan Brandstetter (S), Stefan Frey (S)
  • Medizinische Universität Wien (Arnold Pollak):
    Arnold Pollak, Rainer Kotz, Hubert Pehamberger, Michael Freissmuth, Werner-Klaus Waldhäusl, Michael Zimpfer, Ernst Kubista (alle P), Christian Schweiger (M), Michael Wolzt (M), Gerda Bernhard (A), Roman Jahoda (S) und Agnes Jäger (S).
  • Medizinische Universität Innsbruck (Manfred Dierich):
    Helga Fritsch, Günther Sperk, Manfred Dierich, Raimund Margreiter, Werner Jaschke, Werner Poewe, Dieter zur Nedden (alle P), Rosamarie Moser (A), Stefan Frischauf (S) Romana Illig (S). Der Mittelbau hat die Wahlen boykottiert.
  • Medizinische Universität Graz (Karlheinz Tscheliessnigg):
    Rudolf Bratschko, Karlheinz Tscheliessnigg, Richard Fotter, Michael Höllwarth, Helmut Denk Gerhard Kostner, Gottfried Dohr (alle P), Jörg Stein (M), Peter Rehak (M), Karina Krainer (A), Stefan Schaller (S), Marzina Teymurzadeh (S).
  • Akademie der Bildenden Künste Wien (August Sarnitz):
    Wolfgang Baatz, Elisabeth von Samsonow, Gunter Damisch, Eva Schlegel, Edelbert Köb, Manfred Schreiner, Karlheinz Wagner (alle P), Anna Pritz (M), August Sarnitz (M), Alfred Dabsch (A), Christian Hessle (S), Eva Egermann (S).
  • Universität für angewandte Kunst (Sigbert Schenk):
    Wolf D. Prix, Rudolf Burger, Walter Lürzer, Christian Reder, Sigbert Schenk, Ernst Beranek, Alfred Vendl (P) Silke Petsch (M), Wilfried Braumüller (M), Markus Nagel (A), Anna Schiller (S), Theresia Knierzinger (S).
  • Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien (Wolfgang Heißler):
    Wolfgang Heißler, Walter Würdinger, Irmgard Bontinck, Leopold Spitzer, Franz Niermann, Harald Ossberger, Michael Krist (alle P), Rudolf Riedmann (M), Ingomar Rainer (M), Berthold Huber (A), Christian Martinsich (S), Reni Weichselbaum (S)
  • Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz (Franz Kerschbaumer):
    Eugen Jakab, Franz Kerschbaumer, Christine Whittlesey, Josef Maierhofer, Franz Karl Praßl, Robert Höldrich, Kerstin Feltz (alle P) Georg Schulz (M), Renate Bozic (M), Barbara Simandl (A), Adelheid Krenn (S), Gerd Lachmayr (S).
  • Universität für Musik und darstellende Kunst Mozarteum Salzburg:
    Martin Mumelter, Herbert Stejskal, Matthias Seidel, Wolfgang Pillinger, Reinhard Seifried, Albert Hartinger, Wolfgang Holzmair
    (alle P), Barbara Dobretsberger (M), Wolfgang Gratzer (M), Klaus Posch (A), Manuel de Roo (S) Daniela Baumann (S).
  • Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz (Else Prochazka):
    Renate Herter, Margareta Petrascheck-Persson, Elsa Prochazka, Andrea Van der Straeten, Wilfried Posch, Michael Stratmann, Wolfgang Kirchmayr (alle P), Robert Pfaller (M), Bernhard Rothbucher (M), Heidemarie Baretschneider (A), Alexander Kollmann (S), Florian Pfusterer (S).

Grundlage der Wahlen zum Gründungskonvent ist das Universitätsgesetz 2002 (Gesetzestext online oder als pdf.)das am 01.Oktober 2002 in Kraft trat und die Verordnung über die Durchführung der Wahl der Mitglieder und Ersatzmitglieder zum Gründungskonvent. Eine Internet-Datenbank beantwortet Fragen zum Uni-Gesetz: Gespeichert ist nicht nur eine komplette Fassung des Gesetzes und der Erläuterungen dazu, sondern auch ein umfangreicher Fragen- und Antwortenkatalog.Die Datenbank ermöglicht eine Volltext- und eine Paragrafensuche.


EU
Descartes-Preise vergeben: Medizin und Astrophysik
Insgesamt hatten sich 108 Forschergruppen um den mit einer Million Euro dotierten Descartes-Preis beworben. Anfang Dezember ist dieser in München zu gleichen Teilen an zwei internationale Forscherteams für Arbeiten im Bereich der Medizin und der Astrophysik verliehen worden.
Eine Hälfte des Preisgeldes ging an ein Projekt unter dänischer Leitung, das die immunologischen Grundlagen der Multiplen Sklerose (MS) entschlüsselte. Das internationale Team arbeitete unter der Leitung von Lars Fugger (Aarhus/Dänemark).
Die zweite Hälfte erhielten Forscher unter niederländischer Leitung für die Erklärung gigantischer Sternexplosionen durch Gammastrahlenausbrüche. Die Astronomen um Edward Van den Heuvel (Amsterdam) waren die Leiter dieser internationalen Kooperation.
Der Descartes-Preis für wissenschaftliche Projekte wurde heuer zum dritten Mal von der Europäischen Kommission, Generaldirektion Forschung in Europa vergeben. Die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen für den Descartes-Preis 2003 wird am 17. Dezember 2002 veröffentlicht. Informationen zu Projektvorschlägen und -eingaben können auf der Website abgerufen werden.
Für weitere Informationen bezüglich des diesjährigen Descartes-Preises, Projekten aus vergangenen Jahren oder Projektvorschlägen:
Stéphane Hogan, Pressereferent, DG Forschung, Europäische Kommission
Tel: +32.2.296.29.65, Fax: +32.2.295.82.20
Georges Vlandas, DG Forschung, Direktion C - Wissenschaft und Gesellschaft, Europäische Kommission
Tel: +32.2.295.55.40, Fax: +32.2.296.70.24
Presse-Information der Europäischen Union (Kontaktangaben zu den ausgezeicheten Projekten)
Der Descartes-Preis ist Teil des „Improving the Human Research Potential Programms (1998-2002)" der Generaldirektion Forschung


Konsultationsverfahren für die nächste Programmgeneration der EU-Programme SOKRATES, LEONARDO DA VINCI und JUGEND ab 2007
Die Europäische Kommission führt ein Konsultationsverfahren für die nächste Programmgeneration der EU-Gemeinschaftsprogramme SOKRATES, LEONARDO DA VINCI und JUGEND ab 2007 durch. Das von der Europäischen Kommission aufgelegte Konsultationspapier (siehe Beilage) soll eine breite öffentliche Konsultation aller Betroffenen und an den Programmen interessierten Kreisen gewährleisten. Der Konsultationsprozess findet zwischen 4.11.2002 und 28.2.2003 auf der Grundlage von 15 konkreten Fragen (siehe Abschnitt 5 des Konsultationspapiers) statt. Dieses Papier kann von der Webseite der GD EAC in allen elf Amtssprachen der EU herunter geladen werden. Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hofft auf eine rege Beteiligung an diesem Prozeß.


Sachverständige (Experten) für die Bewertung von TEMPUS-Projektanträgen gesucht
Das ÖAD- Büro für EU-Drittstaatenkooperation informiert: Erfahrene Hochschulplayers im internationalen Umfeld - zur Evaluierung von EU-Projekten gesucht: Die Europäische Kommission arbeitet an einer Liste für Sachverständige (Experten) für die Bewertung von TEMPUS-Projektanträgen.
Call for Applications (EAC/73/02) with a view to constituting a list of experts to assess proposals and carry out other activities in the framework of Tempus III was launched by the Commission on 15 October.


Reports der Europäischen Union: ERA2, Towards 3%
Die Europäische Kommission hat im "ERA 2 Report" den Zwischenstand der Aktivitäten veröffentlicht, die in den zwei Jahren unternommen wurden, seit der Europäische Kommissar für Forschung Busquin aufgerufen hat, die Forschung “on top of the political agenda” zu bringen. Der "ERA 2 Report" wurde am 16. Oktober publiziert.
Im "Towards 3 percent" (pdf) Report der Europäischen Kommission (September 2002) wird der Zwischenstand auf dem Weg zu F&T Investitionen in der Höhe von 3% des BIP, welche für das Jahr 2010 angestrebt sind, berichtet.


Kooperation EU-USA: Arctic ozone loss
The European Research Commissioner Philippe Busquin today welcomed the start of the first phase of the VINTERSOL (Validation of International Satellites and Study of Ozone Loss) campaign, composed of national and EU projects. VINTERSOL will be closely co-ordinated with the SAGE III Ozone Loss and Validation Experiment (SOLVE II), a US NASA (National Aeronautics and Space Administration) sponsored campaign. The joint initiative will involve 350 scientists from the European Union, Canada, Iceland, Japan, Norway, Poland, Russia, Switzerland and the United States. The kick-off meeting took place in Brussels on October 24th, 2002.


6. Rahmenprogramm für Forschung und Technologische Entwicklung
Mit der Konferenz “European Research 2002: The European Research Area and the Framework Programme” vom 11. bis 13. November 2002 wurde das 6. Rahmenprogramm für FTE offiziell von der Europäischen Kommission lanciert. Diese Konferenz gilt als die grössterjemals in Europa abgehaltene und konnte mehr als 9000 Teilnehmende anziehen. Die ersten Calls im 6. Rahmenprogramm werden im offiziellen Journal der Union am 17.Dezember 2002 veröffentlicht. Gleichzeitig wurde auch das offizielle Webservice der Kommission zum 6. Rahmenprogramm auf CORDIS vorgestellt.
Spezifische Informationen zur nationalen Umsetzung des Europäischen Forschungsraums finden Sie auf der Internetplattform des bm:bwk zum 6. EU-Rahmenprogramm. Zugriffsberechtigungen fuer diese Website erhalten Sie unter redaktion@era.gv.at.
Allgemeine Informationen und Links zum 6. EU-Rahmenprogramm, dessen Umsetzung in Österreich und die Kontaktadressen der österreichischen AnsprechpartnerInnen auf den Seiten des bm:bwk/ FP6.
Dowload eines neues Guides zur Teilnahme am 6. Rahmenprogramm: Participating in European Research - (980 kB, pdf)
BIT (Büro für Internationale Forschungs- und Technologiekooperation)
Der Europäische Forschungsraum: Ein neuer Schwung - Ausbau, Neuausrichtung, neue Perspektiven
Broschüre zum Europäischen Forschungsraum in HTML oder pdf



Neue Websites auf dem Server der EU:
Industrial Technologies
Marie Curie Actions - an overview of the training, mobility and career development opportunities covered under the European Union's Sixth Framework Programme
Science and Society


EC-Canada and EC-US Programmes for cooperation in higher education and vocational training
Im Drittstaaten- Magazin des Österreichischen Austauschdienstes (ÖAD) berichtet Frau Nicole Versijp über die Kooperationsprogramme EU-Kanada und EU-USA. Sie ist in der Europäischen Kommission, Generaldirektion Bildung und Kultur für diesen Bereich verantwortlich. Diese Programme gehen auf die Transatlantische Deklarationen zwischen der EU und den USA bzw. Canada zurück, die 1990 unterzeichnet wurden. Einreichen zur Förderung kann eine multilaterale Partnerschaft aus mindestens drei Institutionen im Berich höherer Bildung aus EU-Mitgliedsstaaten und US-Bundesstaaten bzw. canadischen Provinzen. Zusätzlich können auch andere Partner wie NGO’s, Unternehmen und Forschungsinstitute einbezogen werden.

Information
The European Commission’s DG Education and Culture,
e-mail EAC-info@cec.eu.int, fax (32-2) 295 57 19
Addresses for the European Commission’s offices in the Member States
Programs' websites for Canada
and Programs' websites for the US
Canadian institutions can visit HRDC’s website, US institutions can visit FIPSE’s website

ÖAD – Büro für EU-Drittstaatenkooperation
Schreyvogelgasse 2/1 A - 1010 Wien
Tel.: +43-1-534 08 –34, Fax: +43-1-534 08 –20
Email: 3staaten@oead.ac.at


Aufforderung zur Bewerbung als Sachverstaendige zur LEONARDO DA VINCI Antragsevaluierung
Die Europäische Kommission hat den Aufruf zur Einreichung von Bewerbungen zur Erstellung einer Liste von Sachverständigen zur Evaluierung von LEONARDO DA VINCI Projektanträgen auf Gemeinschaftsebene verlängert.
Die Bewerbungsfrist endet am 30. November 2002.
Die Europäische Kommission bedient sich Sachverständiger zur Beurteilung von Erstvorschlägen und Vollanträgen in Verfahren C (Vergleichsmaterial, Thematische Aktionen, Projekte Europäischer Organisationen) sowie von Vollanträgen in Verfahren B (Pilotprojekte, Sprachenkompetenzprojekte, Transnationale Netze). Alle Dokumente (einschliesslich Bewerbungsunterlagen) sind im Internet abrufbar.

Ausschreibungen & Calls

Intercell Konferenz: Future of Vaccines
Die Intercell AG veranstaltet von 10. bis 13. April 2003 den internationalen und multidisziplinären Wissenschafts-Workshop "The future of vaccines - cancer meets infectious diseases”. Der Workshop findet am Semmering bei Wien statt und wird von den Unternehmen Igeneon und Baxter sowie vom Rat für Forschung und Technologieentwicklung unterstützt. Unlängst erhielt die Firma Intercell auch einen Preis des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds für ihre Forschungen zur Entwicklung eines prophylaktischen und therapeutischen Impfstoffes gegen verschiedene Infektionskrankheiten.
Infos und Anmeldung zum Workshop
Intercell AG
Campus Vienna Biocenter 6
A-1030 Vienna, Austria
Ankündigungsposter können jederzeit unter conference@intercell.com angefordert werden.


GEN-AU: Start der Verbundprojekte
Das Österreichische Genomforschungsprogramm startet mit der Auswahl von vier Projekten. Auf der Website von GEN-AU sind bereits eingige Stellenausschreibungen im Rahmen der 4 Projekte zu finden. Ziel ist, die Genomforschung in Österreich für den internationalen Wettbewerb und die verstärkten Kooperationen innerhalb der Europäischen Union vorzubereiten. Neben der Forschung liegt besonderes Augenmerk auf der Wirtschaftsförderung und der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Dafür stellt die Bundesregierung auf Empfehlung des Rates für Forschung und Technologieentwicklung für die ersten drei Jahre 31,162 Mio. Euro zur Verfügung. Die sogenannten "Verbund-Projekte" sind jeweils aus einer Reihe von "Sub-Projekten" zusammengesetzt, für die Universitätsinstitute, außeruniversitäre Forschungszentren und Unternehmen eng kooperieren. Der/die Verbundprojektleiter/in koordiniert die Zusammenarbeit.


Fristverlängerung: Schumpeter-Stipendium für MPA an der JFK School of Government/ Harvard University
Das BMBWK schreibt jedes Jahr 3 Schumpeter-Stipendienplätze zur Absolvierung des MPA2-Programmes (Master of Public Administration) der John F. Kennedy School of Government an der Harvard University/Cambridge, USA aus. Das Stipendium läuft im Rahmen einer berufsbezogenen Förderung für junge Graduierte, die nach Abschluss des MPAs eine Tätigkeit im öffentlichen Dienst anstreben bzw. fortsetzen wollen. Die Stipendien werden für zweimal 10 Monate vergeben. Neben dem monatlichen Stipendienbetrag von € 1.090,00 wird ein jährlicher Zuschuss zu den Studiengebühren in Höhe von US$ 23.600,00 gewährt. Die Bewerbungsfrist wurde auf den 16.12.2002 verlängert.
Info: Stipendiendatenbank des ÖAD, Studienprogramm MPA2
Kontakt im bm:bwk: Mag. Elisabeth Prehsfreund, Abt. VI/7


Bank Austria Preis zur Förderung innovativer Forschungsprojekte an der Universität Wien
In jährlicher Rotation wird Bank Austria Preis für jeweils eine Gruppe von Fakultäten ausgeschrieben. Für 2003 können sich Forscher/innen der Fakultät für Naturwissenschaften und Mathematik und der Medizinischen Fakultät um diesen Preis bewerben. Einreichfrist ist der 31. Jänner 2003.


Fellowship Programme 2003/2004 des Institute for Advanced Studies on Science, Technology and Society (IAS-STS) in Graz, Austria.
The Institute for Advanced Studies on Science, Technology and Society (IAS-STS) is offering five grants (EUR 1,000.- per month) for fellowships at the IAS-STS in Graz starting 1 October 2003, ending 30 June 2004. The IAS-STS promotes the interdisciplinary investigation of the links and interactions between science, technology and society as well as research on the development and implementation of socially and environmentally sound technologies. The IAS-STS provides the necessary research infrastructure, while a number of guest lecturers and workshops foster an atmosphere of creativity and scholarly discussion.
The grants of the fellowship programme 2003/2004 are dedicated to projects investigating the following issues:
1. History of Technology and Environmental History
The analysis of the interrelations between technology, nature and society in the perspective of social and cultural history is one main focus of the fellowship programme 2003/2004. Of particular interest are research projects dealing with the social and cultural preconditions and consequences of mechanisation, the dependence of human beings on the environment and human-induced changes to the environment.
The aim is to connect theoretical concepts with empirical case studies and to make a contribution to the history of the modern age.
2. Gender – Technology – Environment
Special emphasis is placed on the analysis of roles women play and their potentials in the process of shaping socially sound and environmentally friendly, sustainable technologies – be it as users and consumers, be it as experts. This includes research on the topic of women in traditionally male fields of engineering as well as investigations on ways of creating cultures of success for women engineers (students, graduates).
The grant application must be submitted together with an application for a fellowship to the IAS-STS. Prof. Arno Bamme, Director of the IAS-STS, decides on the awarding of fellowships and grants in consultation with the Scientific Advisory Board. Please note that it is also possible to apply for a fellowship without a grant or to apply for a short-term fellowship (Visiting Fellows).
Closing date for applications is 31 January 2003. For application forms and further information please visit our website.
Institute for Advanced Studies on Science, Technology and Society (IAS-STS)
Attn. Guenter Getzinger Kopernikusgasse 9, A-8010 Graz – Austria


Communicator-Preis der DFG
Zum vierten Mal schreibt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Communicator-Preis, Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, mit einer Preissumme von jetzt 50.000 EUR aus. Dieser persönliche Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in hervorragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse an die Öffentlichkeit bemüht haben. Bewerbungsfrist 31.12.2002.


Vienna International Summer University (VISU) 2003: SWC Scientific World Conceptions
The University of Vienna and the Institute Vienna Circle organizes July 14-27, 2003 a two-week high-level summer course on questions about evolutionary aspects in physics and genetics from a comparative and interdisciplinary point of view. This Course on “Biological and Cosmological Evolution” ist being held in Vienna. Cost of the Program: Eur 880,00.
Main Lecturers will be: Karl Sigmund (University of Vienna, Austria)/ Robert M. Wald (University of Chicago, USA)/ Eörs Szathmáry (Eötvös Loránd University, Hungary). Assistant Lecturer: Daniel Holz (University of California, Santa Barbara, USA)
Applications should be sent to (deadline January 15, 2003) Professor Friedrich Stadler,
c/o Institut Wiener Kreis/ Institute Vienna Circle
Museumstrasse 5/2/19, A-1070 Vienna.
Tel: +43-1-5261005, Fax: +43-1-524 88 59


FWF: Rückkehrstipendien an Österreichische Forschungsstätten
Dieses Programm soll Post Docs nach einem mindestens 2-jährigen Forschungsaufenthalt im Ausland den Wiedereinstieg in die österreichische Forschungsszene erleichtern. Angesprochen Post Docs aller Fachdisziplinen und besonders auch Schrödinger-StipendiatInnen. Die maximale Antragssumme beträgt Euro 300.000--, die Einreichung ist laufend, der FWF hat spezielle Ansprechpersonen.


Fulbright-Förderungen: Abgabetermine für ÖsterreicherInnen
Fulbright-EU Program: 1. März 2003
Fulbright American Studies Institutes Summer 2003: 15. Februar 2003
http://www. fulbright.at


Fulbright- Förderungen: Deadlines for U.S. students for 2003-04 grants in Austria
U.S. English Language Teaching Assistantship Program of the Austrian Ministry of Education, Science and Culture: February 15, 2003. http://www.iie.org


Preise: BMW Scientific Award 2003
Der BMW Scientific Award 2003 wurde unter dem Motto "Passion for Innovation" ausgeschrieben. Bewerben können sich HoschulabsolventInnen aus der ganzen Welt bis 10. März 2003. Der Preis ist mit insgesamt € 70.000 dotiert.


[Enter the Past] the e-way into the four dimensions of cultural heritage Congress, Vienna
The starting point for the congress is the question of how computers can change our access to objects of the past and to what extent people of the 21st century can be expected to become e-consumers of virtual history.
People who are not specialists have less and less access to historical and cultural knowledge due to the complexity of scientific processes. This information gap continues to grow for many reasons, and it must be closed, not by trivializing the historical and cultural facts that are available, but rather by creating new methods for capturing, researching, communicating, teaching and raising the awareness of our cultural heritage. A further goal is to develop new strategies for promoting cooperation between all of the disciplines that work to protect and preserve mankind’s cultural heritage, as well as the multi-media industry and other economic sectors.Papers are still accepted!
Mag. Joachim Ehrenhöfer, Congress April 8-12 2003, Vienna City Hall, Vienna | Austria Department of Urban Archaeology


EAIE 2003 - Call for Proposals
Die nächste Jahreskonferenz der EAIE (European Association for International Education) findet von 10.-13. September 2003 an der Universität Wien statt. Die Deadline für die Beantragung von Sessionen war bereits am 8. November 2002. Weitere Informationen sind auf der der Homepage der EAIE zu finden oder beim lokalen Organisationskomittee der EAIE 2003, University of Vienna, Florian Gerhardus und Österreichischer Austauschdienst (ÖAD) Ulrich Hörmann, Generalsekretär.


European Career Fair 2003 des MIT European Club
Vom 24. - 26. Jänner 2003 findet am MIT, Boston bereits zum 7. mal die European Career Fair statt. Veranstalter ist der MIT European Club. Die Careerfair betont speziell den europaeischen Arbeitsmarkt, um Europärn, die in den USA studieren/arbeiten, eine Möglichkeit zu bieten, vor Ort mit europäischen Firmen in Kontakt zu treten.
Im Organisationsteam ist ASciNA Mitglied Dr. Ingrid Kohl.