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Oktober 2002
Österreichische Forschung in Nordamerika/ AsciNA

1. ASciNA Introductions
2. ASciNA Berichte aus den Chapters Chapter Kontakte!
3. News & Auszeichnungen
4. Abschiede
5. ASciNA im Dialog


1. ASciNA Introductions
Funktion bei ASciNA
Vorstandsmitglied - Kapitel Pacific South
Dauer des USA-Aufenthaltes
1997- noch offen
Wissenschaftsdisziplin und Spezialgebiet
  • DI Technische Chemie (TU Graz)
  • Doktorat in chemischer Technologie (heterogene Katalyse), Universiteit Twente, NL
  • Post-Doc am California Institute of Technology: heterogene Katalyse organischer Reaktionen, Entwicklung katalytischer Materialien
  • Wissenschafter bei Calhoun Vision, Inc. (start-up von CalTech aus): Materialentwicklung fuer Silikon- und Acryl Intraokluarlinsen fuer Starpatienten; Entwicklung von Photopolymeren, -initiatoren und UV-absorbierenden Materialien
Institution in USA/
(if appl.:) Forschungsgrant
Calhoun Vision, Inc.
persönliche Website und Website Institutionen
www.calhounvision.com
Was waren Ihre Beweggründe nach Nordamerika zu gehen?
Die Möglichkeit mit einem angesehenen Wissenschafter in meinem Gebiet zu arbeiten und forschen und ein neues Land kennen zu lernen.
Was müsste erreicht worden sein, damit Sie zum ersten Geburtstag von ASciNA sagen können, "das Engagement hat sich gelohnt"?
Österreicher, die in den USA forschen und studieren möchten und Forscher in den USA, die für einige Zeit nach Österreich gehen möchten, kennen ASciNA und suchen Kontakte mit Mitgliedern für Information.
Wodurch unterscheidet sich ASciNA von anderen wissenschaftlichen Vereinigungen?
Was ist für Sie das Besondere an ASciNA?
ASciNA bringt Wissenschafter aus den verschiedensten Bereichen zusammen, es ist also ein stark "faecheruebergreifender" Verein.
Welchen Web-Link sollte man/frau sich auf keinen Fall entgehen lassen? The World Factbook
Axel Brait, 34
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Christoph
Sonnlechner,
30

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Funktion bei ASciNA
Mitglied. Aktiv in der Teilvereinigung Pacific South. Proponent des Arbeitskreises &Mac226;Austrian Scientists and Scholars in Emigration’.
Dauer des USA-Aufenthaltes
04/2002 - 03/2003 (Mindestdauer)
Wissenschaftsdisziplin und Spezialgebiet
  • Historiker, Mediävist; mittelalterliche Umweltgeschichte: Interaktionen zwischen Gesellschaft und Natur; derzeitige Spezialisierung: Transformation europäischer Landnutzungssysteme im Frühmittelalter (ca. 700 bis 900).
  • Mag. Dr. phil. (Universität Wien); Master of Advanced Studies, MAS (Historical Research and Archival Sciences), Mitglied des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, Wien.
Institution in USA/
(if appl.:) Forschungsgrant
University of California Los Angeles (UCLA), Department of History;
Erwin Schrödinger Auslandsstipendium des FWF

persönliche Website und Website Institutionen
UCLA Dept of History
Was waren Ihre Beweggründe nach Nordamerika zu gehen?
In erster Linie war es ein methodisches Interesse. Ich wollte die Herausforderung annehmen, ein Jahr mit den innovativen Mediävisten (Süd-)Kaliforniens zu arbeiten, insbesondere mit Prof. Patrick J. Geary an der UCLA, der von einem deutschen Kollegen nicht grundlos als „Papst der Mittelalterforschung“ bezeichnet wurde. Ein weiterer Anreiz bestand darin, ein anderes Wissenschaftssystem kennen zu lernen und die Enge europäischer Strukturen für eine gewisse Zeit hinter sich zu lassen.
Was müsste erreicht worden sein, damit Sie zum ersten Geburtstag von ASciNA sagen können, "das Engagement hat sich gelohnt"?
Konkret sollte von der Teilvereinigung Pacific South ausgehend in der ASciNA eine Arbeitsgruppe &Mac226;Austrian Scientists and Scholars in Emigration’ auf Dauer etabliert sein. Diese sollte erste persönliche Kontakte mit exilierten WissenschaftlerInnen geknüpft haben und auch Veranstaltungen zum Thema durchführen.
Wodurch unterscheidet sich ASciNA von anderen wissenschaftlichen Vereinigungen?
Was ist für Sie das Besondere an ASciNA?
Bei ASciNA handelt es sich um keine monodisziplinäre Vereinigung. Das empfinde ich als spannend und anregend. Abgesehen vom wissenschaftlichen Charakter sind ASciNA-Treffen einfach nette Begegnungen, bei denen man so richtig über Österreich, sein Wissenschaftssystem und vieles mehr herfallen kann, um dann auch wieder manche Vorteile am Österreichischen zu erkennen.
Welchen Web-Link sollte man/frau sich auf keinen Fall entgehen lassen? The Onion.com - America's finest News source
2. ASciNA Berichte aus den Chapters
KONTAKT INFORMATION für die ASciNA CHAPTER

Für die einzelnen Chapters von ASciNA wurden nunmehr primäre Konakt-Adressen eingerichtet. Nachrichten an diese e-mail Adressen werden automatisch zu den jeweiligen Obleuten dirigiert.

Chapter
e-mail Adresse
dzt. AnsprechpartnerIn
Österreich
aufgrund eines
Dr. Günter Lepperdinger
Pacific South
Wechsels der
DI Florian Gstrein
Pacific North
Domain im
Florian Brody
Greater New York
Februar 2003
Mag. Kristina Fuchs
Mid West
bitten wir Sie, die
Dr. Helmut Hager
South West
aktuellen e-mail
Dr. Hubert Zajicek
South East
Adressen auf
Dr. Helmut Pfanner
Greater DC
Dr. Dorothea Strozyk
Pennsylvania
nachzusehen!
Dr. Bernhard R. Tittmann
Greater Boston
Dr. Wolfgang C. Winkelmayer
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Generalversammlung des Kapitels ASCINA Pacific South am 28. September 2002

Am 28. September 2002 fand in der Residenz des Österreichischen Generalkonsuls in Los Angeles die erste ordentliche Generalversammlung des Kapitels ASCINA Pacific South statt. Die sehr gelungene und von mehr als 50 Personen besuchte Veranstaltung wurde durch einleitende Worte des Gastgebers, Generalkonsul Mag. Peter Launsky-Tieffenthal, des interimistischen Vorstandes, Florian Gstrein, des Österreichischen Botschafters in den USA, Dr. Peter Moser, und des Wissenschaftsattachés, Dr. Philipp Steger, eröffnet. In ihren Reden wiesen alle Sprecher auf die bedeutende Rolle, die ASCINA bei der Vernetzung österreichischer WissenschafterInnen in den USA haben könne und den möglichen Einfluss auf die österreichische Wissenschaftspolitik hin.
Ein Hauptpunkt der Veranstaltung war die Wahl des Vorstandes des Kapitels ASCINA Pacific South. Florian Gstrein wurde zum Vorstand gewählt, Prof. Robert Schiestl und Dr. Axel Brait wurden zu seinen Stellvertretern bestellt.
Zukünftige Aktionen des Vereins wurden in Arbeitskreisen diskutiert, wobei der Schwerpunkt auf drei Kerngebiete gelegt wurde. Der erste Arbeitskreis, mit dem Titel „Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft“ wurde von Prof. Robert Schiestl (UCLA Medical School) geleitet. Die Diskussion beschäftigte sich mit Aspekten, die bei der Firmengründung duch Wissenschafter, bei der Patentierung oder Lizensierung wissenschaftlicher Ideen und beim Aufstellen von corporate funding von Bedeutung sind. Im Laufe der Diskussion stellte sich heraus, dass sich in den Reihen von ASCINA Pacifc South Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft von beachtlichem Renomme befinden, welche die im Arbeitskreis diskutierten Konzepte jungen ASCINA Mitgliedern vermitteln können. Am 2. November findet eine erste informelle Veranstaltung statt, die sich diesem Themenkreis widmen wird.

Im Arbeitskreis „Österreichische WissenschafterInnen in der Emigration“ unter der Leitung von Dr. Christoph Sonnlechner (UCLA Department of History), wurde entschieden, die historische Verantwortung wahrzunehmen und Kontakt mit österreichischen Wissenschaftern, die während und kurz nach dem Naziregime das Land verlassen mussten, aufzunehmen. Botschafter Dr. Moser und Lynn Reitnouer, ein Trustee der University of California at Santa Barbara, kennen eine Reihe prominenter Wissenschafter mit Österreich Bezug, die entweder selbst in die USA emigrierten oder sich wissenschaftlich mit dieser Problematik auseinandersetzen. Es wurde geplant, einen wissenschaftlichen Beirat zu diesem Thema zu bilden, andere Gruppen innerhalb ASCINAs und amerikanische Organisationen in diese Arbeiten einzubinden, und ein Symposium zu diesem Thema zu veranstalten.
Der dritte Arbeitskreis unter der Moderation von Dr. Axel Brait (Calhoun Vision Inc.) befasste sich mit dem Thema „Mentorship Program“. ASCINA soll im wesentlichen Kontakte zwischen etablierten österreichischen WissenschafterInnen in Nordamerika und WissenschafterInnen, die einen solchen Aufenthalt planen, knüpfen helfen. Zusätzlich sollten Wissenschafter, die wieder nach Österreich zurückgekehrt sind in dieses Programm eingebunden werden. Für die soziale Betreuung strebt ASCINA Pacific South auch Kontakte zum Austrian American Council an. Eine Datenbank, die österreichische WissenschafterInnen in Nordamerika erfasst, und eine Homepage, die vom Office of Science and Technologybetreut wird, sollen dabei erste Anknüpfungspunkte bieten.
Die Versammlung wurde durch eine Rede des österreichischen Handelsdelegierten in Los Angles, Mag. Hans-Christian Kügerl abgeschlossen, der auf die besondere Bedeutung einer Zusammenarbeit österreichischer WissenschafterInnen in den USA mit der österreichischen und amerikanischen Wirtschaft hinwies.
Ein herzliches Dankeschoen ergeht an Generalkonsul Mag. Peter Launsky-Tieffenthal und Vize-Konsulin Mag. Bita Rasoulian-Mahmoudi, sowie an Dr. Philipp Steger und das Office of Science and Technology fuer die Gastfreundschaft, die Mithilfe bei der Organisation der Veranstaltung und das Sponsoring.
Vielen Dank auch an alle Teilnehmer, die massgeblich durch ihre Mitarbeit und Anwesenheit zum Erfolg dieser Veranstaltung beigetragen haben und hoffentlich auch in Zukunft weiterhin so aktiv an der Arbeit im Verein teilnehmen werden.

Für ASCINA Pacific South: Dr. Eva Rüba

Treffen ASCINA Pacific North in Palo Alto am 27. September 2002
Das erste ASCINA treffen in der Bay Area im Herbst fand am 27. September in Palo Alto statt. Philipp Steger vom OST in Washigton DC war extra für die ASCINA Veranstaltung nach Palo Alto gekommen und referierte über das Potential von ASCINA als österreichische und internationale Organisation österreichischer WissenschafterInnen.

Mit 24 TeilnehmerInnen aus allen Fachbereichen und Institutionen in der Bay Area hatten wir ein sehr breites Spektrum. Das OST hatte zu einem Essen in ein europäisches Lokal eingeladen, was sicher auch zum Erfolg des Abends beitrug. Im Zentrum stand aber die ganz klare Bereitschaft einer grossen Zahl von Anwesenden, sich aktiv für ASCINA einzusetzen und in unterschiedlichsten Bereichen beizutragen.

Eine kleinere Gruppe saß noch lange nach Ende der Veranstaltung zusammen und definierte einige wichtige Punkte die der Aufmerksamkeit bedürfen: Ausbau der ASCINA Website, Zugang zu Serviceleistungen, Zusammenarbeit bei der Durchführung von Veranstaltungen und der Information aller Mitglieder. In diesem Zusammenhang muss auch erwähnt werden, dass Florian Brody in Gesprächen mit Florian Gstrein von ASCINA Pacific South beschloss, die in Los Angeles geplanten Veranstaltungen zu den Themen Wissenschafter in der Emigration und Wissenschaft und Wirtschaft gemeinsam oder parallel durchzuführen. Die inhaltliche und organisatorische Unterstützung durch das OST ist für ASCINA speziell in der Anfangsphase von grosser Wichtigkeit; wir haben uns daher über den Besuch von Philipp Steger besonders gefreut.

Die nächste Veranstaltung von ASCINA Pacific North wird voraussichtlich am 8. November an der UC Berkeley stattfinden. Wir haben Peter Ertl, PhD UC Berkeley, Chemie, Prof. Karl Aiginger, Professor für Wirtschaftspolitik und Industrieökonomie an der Universität Linz und Industriereferent des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung, Wien, derzeit Gastprofessor in Stanford und ao. Univ.-Prof. Dr. Richard März, stv. Vorstand des Instituts für Medizinische Chemie, Uni Wien, auf Konferenzbesuch in San Francisco, eingeladen über ihre Fachbereiche aus der Sicht Österreich / USA sowie ihre Erfahrungen in der wissenschaftlichen Arbeit als Österreicher in den USA zu berichten.

Florian Brody für ASciNA Pacific North


Ankündigung: Termine ASciNA Boston bis Jänner 2003

Dr. Eva Schernhammer teilt mit, dass beschlossen wurde, den "2. Donnerstag im Monat" zum "ASciNA Donnerstag" zu ernennen. Damit ergeben sich folgende Termine bis Anfang Jänner: 14. November, 12. Dezember, 9. Jänner 2003. Geplant ist unter anderem die Fortsetzung der Seminare, in denen jeweils einer Person die Möglichkeit geboten wird, ihre Arbeit/ ihr Fachgebiet im Detail vorzustellen. Bis Jänner sind alle Termine diesbezüglich bereits vergeben.
Da im Herbst immer wieder neue Forscher andocken, wird gebeten, die Kontakte von ÖsterreicherInnen in Boston weiterzuleiten, damit unser Netzwerk weiter wachsen kann (an ASciNA Boston und das OST).
Für den 25.10. ist eine abendliche Veranstaltung zum Österreichischen Nationalfeiertag geplant. Genauere Details, auch über die Örtlichkeiten bzgl. der monatlichen Treffen (alternierend Cambridge, MGH, Longwood area), folgen zeitgerecht.

3. News: Karriere
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European Career Fair 2003 des MIT European Club
Vom 24. - 26. Jänner 2003 findet am MIT, Boston bereits zum 7. mal die European Career Fair statt. Veranstalter ist der MIT European Club. Die Careerfair betont speziell den europaeischen Arbeitsmarkt, um Europärn, die in den USA studieren/arbeiten, eine Möglichkeit zu bieten, vor Ort mit europäischen Firmen in Kontakt zu treten.
Im Organisationsteam ist ASciNA Mitglied Dr. Ingrid Kohl.
4. Abschiede
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Heinz von Foerster verstorben

Der Philosoph und Physiker Heinz von Foerster ist Mitte Oktober 90-jährig in seinem Haus in Pescadero nahe San Francisco verstorben. HvF war in Österreich geboren worden und emigrierte 1949 in die USA. Er gründete dort das legendäre ''Biological Computer Laboratory'', das zu einem Zentrum der kognitionswissenschaftlichen Forschung wurde. "Transdisziplinarität" war immer oberstes Prinzip. HvF gilt als ein "Architekt" der Kybernetik und als Begründer des Konstruktivismus auf dem Gebiet der Erkenntnistheorie.

Monika Bröcker, eine langjährige MitarbeiterIn von HvF hat uns freundlicherweise einige Texte und Hinweise zur Verfügung gestellt. Darunter auch den Nachruf, verfasst von Jon Li:

Heinz von Foerster - population theorist, cybernetics trailblazer

Heinz von Foerster, an internationally influential physicist, philosopher and cybernetician who did groundbreaking studies of
population growth and scientific cognition, died of heart failure at his Pescadero home Wednesday. He was 90 years old.
Mr. von Foerster was already a pioneer in the study of biophysics and had founded the Biological Computer Laboratory at the University of Illinois when he published his widely read "Doomsday Formula" in 1960.

The formula, printed in the journal Science, predicted that the world's population would reach infinity by the year 2026 -- on Mr. von Foerster's birthday, Friday the 13th of November -- barring offsetting circumstances. It drew immediate criticism from some demographers and was lampooned in the "Pogo" comic strip, but in the years since it has become a valuable reference in the study of population growth. In addition, Mr. von Foerster's theory of "doubling time" laid the groundwork in the early 1960s for the decade's popular concept of population explosion.

Mr. von Foerster's doomsday formula touched off "the most controversial and delightfully acerbic debate ever to appear to in the pages of Science magazine," Stuart A. Umpleby, a George Washington University professor who has written on the subject, said Monday.
Even more important than Mr. von Foerster's population study was his research into how the brain works, Umpleby said, particularly how cognition affects scientific study. Mr. von Foerster was a pioneer in proving that the observations of two people will differ because of their individual interpretations -- not a radical concept to lay people, but somewhat revolutionary at the time to objectively minded scientists.
"He modified the philosophy of science in a way that modified all scientific disciplines," Umpleby said. Asked if Mr. von Foerster was ahead of his time, Umpleby laughed and said, "only by decades."

Mr. von Foerster was born in Vienna in 1911 to Emil and Lilith von Foerster, whose family included the painter Erwin Lang, the philosopher Ludwig Wittgenstein and the playwright Hugo von Hoffmansthal. In his youth Mr. von Foerster was a mountaineer and a professional magician, but after earning a doctorate in physics at the University of Breslau, he worked in various industrial laboratories.
He married Mai Stuermer in 1939, and the couple had three sons. After working as a science correspondent for the Radio Free Europe station Rot-Weiss- Rot after World War II, he moved to Illinois to become head of the Electrical Engineering Research Laboratory at the University of Illinois.

After arriving in America, Mr. von Foerster -- jointly with Margaret Mead and H.L. Teuber -- edited the proceedings of a series of influential conferences titled "Cybernetic: Circular and Causal Feedback Mechanisms in Biological and Social Systems."
He then founded the biological computer laboratory at the university's electrical engineering department, which became a
renowned interdisciplinary center for research in cybernetics and related fields including computational technology. He remained director there until 1976, when he moved to Pescadero to be near relatives and in better weather.

Right up until his final days, he remained an intellectually questing man who took life full bore, said his son, Thomas. "He was always 'on,' " said Thomas von Foerster, who is the publisher of journals for the American Institute of Physics. "Everything he did, he enjoyed and did as fully as he could -- from detailed mathematical investigations to ripping out the poison oak that grows wild on the hillside at his home."

Mr. von Foerster was a Guggenheim Fellow in 1956-57 and 1963-64 and was president from 1963 to 1965 of the Wenner-Gren Foundation for Anthropological Research. In 2001, he received the Ehrenring award from the city of Vienna, as well as the first Viktor Frankl Prize.

Mr. von Foerster is survived by his wife, Mai; two sons, Thomas of New York and Andreas of Oregon; three grandchildren, Lilith Fowler of Wisconsin, Madeline von Foerster of New York and Nicholas von Foerster of Oregon; and a sister, Erika de Pasquali of Illinois. Private services were held Sunday at the family home in Pescadero.

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